¿QUÉ PASA? BERLIN – 5. BIS 11. JANUAR
Wir beginnen die Woche mit der Ausstellung URBAN REFLECTIONS von Simone Zaugg, welche im Zentrum für aktuelle Kunst der Zitadelle bis zum 11.1.26 präsentiert wird. Das Ausstellungsprojekt Urban Reflections untersucht Stadt mit ihren urbanen „Bildern“ und den öffentlichen Raum als Metapher, Medium und Matrix für aktuelle, gesellschaftsrelevante Entwicklungen. Urban Reflections erzeugt anhand spezifischer Eingriffe in die Raumsituationen des ZAK installative Mikrokosmen, die die Betrachter*innen auffordern, konstruktiv in einen Dialog mit der Kunst zu treten und so – ähnlich wie auf einem Abenteuerspielplatz – an der eigenen Realität weiterzubauen. Adresse: . Am Juliusturm 64
Am Dienstag spielen im BFlat LUCIA MARTÍNEZ & THE FEARLESS. Mit ihrem neuen Album HOPE (realisiert dank der Unterstützung des Berliner Senats) stellt die Schlagzeugerin und Komponistin Lucía Martínez ihr außergewöhnliches Sextett vor. Die Musik von The Fearless klingt wie ein Western, den es nie gegeben hat: Ennio Morricone trifft auf Tarantino, Sergio Leone auf John Wayne – und doch ist es Jazz, wild, elektroakustisch und voller Energie. Ein klappriges Motorrad, sechs Cowboys im Smoking und ein Cowgirl an den Zügeln führen durch eine klangliche Landschaft zwischen Italo-Western, amerikanischem Kernland und europäischer Avantgarde. Mit Lucía Martínez, Benjamin Weidekamp, Ronny Graupe, Morris Kliphuis, Marcel Kroemker. Adresse: Dircksenstraße 40, 10178 Berlin
Am Donnerstag den 08.Januar um 18Uhr beginnt in der Heinrich Böll Stiftung die Buchvorstellung und Diskussion DIE WELT NACH DEM WESTEN. „In den Trümmern der Kriege in Gaza und der Ukraine zeichnen sich die Konturen einer neuen Welt ab. Donald Trump ist der westliche Abstiegsmanager, der die USA von einem Imperium zurück in einen Nationalstaat verwandelt – zum Leidwesen eines Europas, das in die neue, multipolare Welt hineinstolpert. Im Schatten all dessen entfaltet die Dekolonisation – verspätet – ihre Wirkung. Das Buch Die Welt nach dem Westen ist ein Versuch, den gegenwärtigen Umbruchsmoment zu vermessen und mögliche Zukünfte zu ertasten. Es geht um die Welt, wie sie sich gerade vor unseren Augen ausformt – zumindest, wenn wir uns dazu entscheiden, hinzusehen.“ Der Autor Daniel Marwecki wird anwesend sein und an der Diskussion teilnehmen. Adresse: Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Am Samstag den 10 um 19.30 wird im Gorki Theater das Stück PLANET B gespielt. 40 Millionen Jahre in der Zukunft: Eine der vielfältigen Humanoiden-Arten, die heute die Galaxien bevölkern, re-enactet den sagenumwobenen Mythos, wie ihre Vorfahren, die primitive Spezies Homo Sapiens, von dem kleinen Felsplaneten Erde verschwanden und zum Planeten B gelangten. Adresse: Am Festungsgraben 2


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