¿QUÉ PASA? BERLÍN– 9. BIS 15. MÄRZ
Wir starten die Woche mit der Installation IM ZWISCHENRAUM DES UTOPISCHEN GEDÄCHTNISSES von Sabine Hornig, das bis zum 15.März in Ausstellungspavillon des Brandenburgischer Kunstverein Potsdam auf der Freundschaftsinsel gezeigt wird. Ein Werk dass den Ausstellungspavillon temporär in eine Skulptur aus Licht und Farbe verwandelt. Die Künstlerin setzt sich mit der Moderne in der Architektur und ihren demokratischen Versprechen auseinander. Dabei nimmt die 43 Meter lange transparente Collage auch auf das Ausstellungsgebäude selbst und sein städtebauliches Umfeld Bezug. Adresse: Ausstellungspavillon auf der Freundschaftsinsel,14467 Potsdam, Do–So 13–17 Uhr, www.bkv-potsdam.de
Am Montag den 9. März um 20Uhr stellen FLORENCE + THE MACHINE ihre neue Tour „The Everybody Screem Tour“ in der Uber Arena vor. Die charismatische Frontsängerin der englischen Indie-Rockband, Florence Welch, zeichnet sich vor allem durch ihre kraftvolle Stimme und poetischen Lyrics aus. Mit ihrem neuen Album „Everybody Scream“ befasst sie sich sich mit den Themen der Hexerei und des Folk Horrors. Adresse: Uber-Platz 1, 10243 Berlin
Am Dienstag den 10.03. um 18Uhr beginnt in der Heinrich Böll Stiftung die Diskussion Die Zukunft des Erinnerns und der Menschenrechte. Bis vor kurzem war Argentinien das Vorzeigeland im Umgang mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Seit ihrem Amtsantritt schwächt die Regierung von Javier Milei systematisch wichtige erinnerungspolitische Institutionen – sie kürzt Budgets, baut Arbeitsplätze ab und zerschlägt zentrale staatliche Strukturen. Sie treibt eine revisionistische Offensive voran, die Verbrechen des Staatsterrorismus werden dabei relativiert, verzerrt oder gänzlich geleugnet. Hinzu kommen verbale Angriffe gegen Menschenrechtsaktivist*innen, besonders Frauen und queere Menschen und konkrete Einschränkungen ihrer Rechte. Mit einem Wort: Die erfolgreiche Politik der aktiven Auseinandersetzung und transparenten Aufarbeitung ist gefährdeter denn je.Welche Strategien der erinnerungspolitischen und feministischen Bewegungen gab und gibt es, um der Einschüchterung und dem massiven Abbau von demokratischen Rechten entgegenzutreten? Adresse: Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Am Donnerstag den 12. März um 19.30 beginnt im Deutschen Theater das Gespräch ZWISCHEN CHAOS UND INTERESSEN: TRUMP UND DIE NEUE WELTORDNUNG. U.S.-Präsident Donald Trump setzt auf das Recht des Stärkeren und will eine neue Weltordnung schaffen. Was kann Europa dem entgegensetzen? Hat Trump in einigen Punkten vielleicht sogar recht? Tagesspiegel-Chefredakteur Christian Tretbar und Anja Wehler-Schöck, Mitglied der Chefredaktion des Tagesspiegels, analysieren im Gespräch mit Expertinnen und Experten die neue geopolitische Lage. Mit Claudia Major (Sicherheitsexpertin und Vizepräsidentin für transatlantische Sicherheitsinitiativen beim German Marshall Fund (GMF), Daniela Schwarzer (Expertin für Europa sowie transatlantische und internationale Beziehungen, Mitglied des Vorstands der Bertelsmann-Stiftung), Peter Wittig (ehemaliger deutscher Botschafter in London, Washington und bei den Vereinten Nationen) und Holger Stark (stv. Chefredakteur Die ZEIT, Autor von Das erwachsene Land). Adresse: Schuhmannstr. 13a.











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