¿QUÉ PASA? BERLIN: 29. BIS 5. JULI
Wir starten die Woche mit der Ausstellung GEBAUTE GEMEINSCHAFT, dass zur Zeit in der James Simon Galerie gezeigt wird. Vor 12.000 Jahren schufen Jäger und Sammler im heutigen Türkiye monumentale Anlagen – bis heute sind Archäolog*innen damit beschäftigt, diese Bau- und Kunstwerke zu entschlüsseln. In Zusammenarbeit mit Türkiye werden nun spektakuläre archäologische Funde aus Göbeklitepe und anderen Orten der Umgebung auf die Museumsinsel Berlin geholt. Die Ausstellung in der James-Simon-Galerie zeigt Bildwerke, Alltagsgegenstände und Schmuck, die vom Zusammenleben der Menschen während dieses menschheitsgeschichtlichen Umbruchs erzählen. Archäologische Funde und Architekturrekonstruktionen werden von zeitgenössischen fotografischen Interpretationen der spanischen Fotokünstlerin Isabel Muñoz komplementiert und laden ein, in das Leben am Übergang von den Jäger-Sammler-Kulturen zur Sesshaftigkeit einzutauchen. Adresse: Bodestraße 1-3, 10178 Berlin
Am Mittwoch den 1. Juli beginnt um 18Uhr die Vorlesung mit Byung-Chul Han FREIHEIT UND GEMEINSCHAFT im Humboldt Forum. Die entfesselte individuelle Freiheit ohne Gemeinschaftsbindung entwickelt destruktive Züge. Psychische Erkrankungen wie Depression, Angst, Einsamkeit, narzisstische Störungen und ein Gefühl der Leere stellen die Pathologie der entgrenzten individuellen Freiheit dar. Der Vortrag erkundet kritisch das Verhältnis von Freiheit und Gemeinschaft. Adresse: Schloßpl. 1
Am Donnerstag den 02.07 beginnt im Ibero Amerikanischen Institut um 18Uhr die Vorlesung VOM ARCHIV ZUR BEGEGNUNG: KLANGFORSCHUNG, ZUSAMMENARBEIT UND KÜNSTLERISCHE PRAXIS. Ausgehend von einem 2018 im Ethnologischen Museum Berlin begonnenen Forschungsprojekt zu den audiovisuellen Archiven des Schweizer Ethnomusikologen Max Peter Baumann regen Tatiana López und Carlos Gutiérrez (Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos, OEIN) in ihrem Vortrag zum Nachdenken darüber an, wie historische Aufzeichnungen neue Wege für das zeitgenössische künstlerische Schaffen eröffnen können. In ihrem Vortrag gehen sie auf den Prozess der Annäherung und Zusammenarbeit mit den Gemeinschaften von Sanipaya und Irpuma in Bolivien ein. Die vor Ort angefertigten Aufnahmen werden nicht nur als Dokumentationspraxis verstanden, sondern auch als Räume der Reflexion, des Austauschs, der Reaktivierung und der gemeinsamen Gestaltung. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin
Am Sonntag den 05. Juli um 20Uhr spielen MADNESS im Tempodrom. Mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Ska, Pop und britischem Humor zählen Madness seit über vier Jahrzehnten zu den einflussreichsten Live-Bands Europas. Ihre energiegeladenen Konzerte, ihre Charakterstärke und zeitlose Klassiker wie „Our House“, „It Must Be Love“ oder „One Step Beyond“ haben die Band zu Kultikonen gemacht. Die Fans dürfen sich auf ein Konzert-Erlebnis freuen, das den Spirit der Band perfekt einfängt: tanzbare Rhythmen, treibende Basslinien, eingängige Melodien und die typische Madness-Eigenart. Adresse: Möckernstraße 10, 10963 Berlin











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