Wir starten die Woche des 10 – 16. August mit der Ausstellung WECHSELWIRKUNG die bis zum 15.11.26 in der Nationalgalerie gezeigt wird. Das Prinzip der ungewöhnlichen Nachbarschaft spielt eine wichtige Rolle im Surrealismus, denn die überraschende Begegnung von Dingen, die man für gewöhnlich nicht miteinander in Verbindung bringt, lässt etwas Drittes entstehen, ein Rätsel, das unsere Wahrnehmung stimuliert und unser Denken auf überraschende Bahnen zu lenken vermag. Die Gegenüberstellung von Werken des Fotografen Kai Bornhöft und Stillleben des Malers Frank Tornow erzeugt eine ähnliche Wechselwirkung. Adresse: Bodestraße 1-3

Vom 13. bis zum 28. August findet das TANZ IM AUGUST Festival statt. Ein Event präsentiert vom HAU Hebbel am Ufer für zeitgenössischen Tanz. Das 1989 gegründete Festival bietet ein internationales Angebot an zeitgenössischen Tanzperformances, anerkannten Kompanien, innovativen Choreograf*innen sowie neuen Ästhetiken und Formaten aus aller Welt. Die Veranstaltungen von Tanz im August werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Spielstätten und an unterschiedlichen Standorten in Berlin gezeigt.Neben internationalen Kompanien zeigen auch Berliner Künstler*innen ihre neuesten Arbeiten. Zahlreiche deutsche sowie internationale Premieren werden präsentiert. Außerdem lädt Tanz im August sein Publikum mit verschiedenen Begegnungs- und Diskussionsformaten dazu ein, aktiver Teil des Festivals zu werden und den teilnehmenden Künstler*innen zu begegnen. Das gesamte Programm des Festivals befindet sich hier.  

Am 13. August um 20Uhr wird im HAU 1 Theater das Stück TRAPICANA aufgeführt. “TRAPICANA” untersucht am Beispiel des berühmten Nachtclubs Tropicana in Havanna das Spannungsfeld zwischen kultureller Authentizität und exotischen Klischees. Das Stück verbindet afrokubanische Tänze mit Trap-Musik und hinterfragt stereotype Vorstellungen. Der legendäre Nachtclub Tropicana in Havanna (Kuba) mit seiner glamourösen Geschichte bildet den Ausgangspunkt für Joana Tischkaus neue Arbeit “TRAPICANA”. Gemeinsam mit Jeremy Nedd, Sophie Yukiko und der Malpaso Dance Company setzt sie sich mit dem Phänomen der ‘tourist trap’ (dt. ‘Tourist*innenfalle’) und der darin angelegten Spannung zwischen kultureller Authentizität und Exotisierung auseinander. In einer albtraumhaften Revue kollidieren imaginierte afrokubanische Tänze mit Trap-Musik. “TRAPICANA” dekonstruiert Klischees, die exotisierende Fantasien nähren, und kreiert zugleich neue Bildwelten – im Versuch, der tatsächlichen Realität ein Stück näherzukommen. Adresse: HAU1: Stresemannstraße 29

Am Samstag den 15.8. um 17Uhr spielt im Rahmen des Citadel Music Festivals die ANTILOPEN GANG in der Zitadelle Spandau. Nachdem die ANTILOPEN AIRS, die bandeigenen Open Air-Konzerte der Gang, im vergangenen Sommer eine neue Ära in der Antilopen-Livegeschichte einläuteten, soll das Ganze nun erneut getoppt werden. Es wird die einzige Chance sein, die Band in absehbarer Zeit noch mal live zu sehen. Das GOLDENE ANTILOPEN AIR soll das größte und schönste Konzert werden, das die Antilopen Gang je gespielt hat. Die Antilopen lassen wissen: “Wir werden noch mal alles aus uns rausholen. Wir werden irgendwelche krassen Sachen machen, die wir noch gar nicht geplant haben. Es wird denkwürdig, es wird geschichtsträchtig, es wird legendär. Ihr solltet euch das antun. Adresse: Am Juliusturm 64

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Wir starten das Wochenende des 7. – 9. August mit der Ausstellung von Bjørn Melhus LOST IN FINITY, die im Silent Green bis zum 23. August gezeigt wird. Melhus inszeniert den Ausstellungsraum als Parcours durch das mediale, kollektive Unterbewusste des 20. und 21. Jahrhunderts, als filmische Erzählung zwischen menschlichen Sehnsüchten und Ängsten, zwischen Untergangsszenarien und utopischen Entwürfen. Ausgangspunkt ist Material mit neu kombinierten Ausschnitten aus seinem künstlerischen Schaffen der vergangenen 35 Jahre, das auf unheimliche Weise mit der Gegenwart in Resonanz tritt: religiöse Bildwelten treffen auf popkulturelle Endzeitvisionen und technoide Exit-Strategien. Während gegenwärtig die Apokalyptik wieder hoch im Kurs steht, erleben wir in einem „einfach-weiter-so“ die Verleugnung der Möglichkeit eines Endes. Zwei Zustände, die der Philosoph Srečko Horvat in seinem Buch Poetry from the Future als „apocalyptic fetishism“ und „fetishist denial“ beschreibt. Die Ausstellung versucht, beide Fragestellungen ineinander zu verschränken. Adresse: Gerichtstraße 35

Am Freitag den 7.8. um 18Uhr wird im Radialsystem die Performance JOYFUL FAILURE –EIN ABEND ÜBER DIE POESIE DES SCHEITERNS aufgeführt. Joyful Failure – Eine Performance von laborgras feat. Liam Byrne & Ensemble. Im Anschluss an die Vorstellung ist das künstlerische Team im Foyer anwesend und freut sich auf einen offenen, persönlichen Austausch mit dem Publikum in informellem Rahmen. Scheitern gilt in unserer Leistungsgesellschaft als ein Makel. In einer Zeit, die von Krisen, Beschleunigung und Effizienzsteigerung geprägt ist, stellt das Stück die Frage nach Formen des Miteinanders. Was entsteht, wenn wir die Logik von Kontrolle und Selbstoptimierung loslassen? Statt Scheitern als Defizit zu begreifen, rückt die Produktion seine produktive Kraft ins Zentrum: als alltägliche, verbindende und zutiefst menschliche Erfahrung. So entfaltet sich ein Raum zwischen Stolpern und Aufrichtung, zwischen Verlust und Neubeginn. Ein Raum, in dem das Nicht-Gelungene nicht verdrängt wird, sondern sichtbar bleibt – leise, widerspenstig, lebendig. Adresse: Holzmarktstraße 33

Am Samstag 08.08. um 16Uhr wird im Kino Babylon der Film MEMORIAS DEL SUBDESARROLLO gezeigt.  Der nach der gleichnamigen – auch ins Deutsche übersetzten – literarischen Vorlage des Kubaners Edmundo Desnoes (1930 – 2023) entstandene Film entwickelt seine Handlung in einer fragmentierten, essayistischen Form. Tomás Gutiérrez Aleas‘ vielschichtiger und subtiler Film ist eine der klügsten und tiefgründigsten Reflexionen über die kubanische Revolution, schillernd und rätselhaft wie sein Titel. Memorias del subdesarrollo gehört zu den wichtigsten Filmen Lateinamerikas und wurde mit seiner essayistischen Form, der Montage von Spielfilmhandlung und dokumentarischem Archivmaterial in nicht klarer zeitlicher, sondern eher assoziativer Anordnung zu einem Meilenstein des Weltkinos. Adresse: Adresse: Rosa-Luxemburg-Straße 30

Am Sonntag den 9.8. spielen in einem Hofkonzert im Schokoladen TURBOSTAAT. Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene seit ihres Bestehens noch nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt – seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später. Das letzte Album der Band „Alter Zorn“ fordert heraus – und zwar nicht zuletzt deshalb, weil es großteils im herausfordernden Jetzt zu spielen scheint und eine klammkalte Dystopie andeutet, die der Realität dramatisch ähnlich sieht. Wie inzwischen bekannt sein dürfte, sind Turbostaat keine Hymnenschreiber, keine Parolenklopfer, keine Klartexter – sondern Meister der poetischen Verschleierung, der konfusen Assoziationsketten und Metaphern, der verqueren Verkopftheit, der märchenhaften Düsternis. Adresse: Ackerstraße 169

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Wir starten die Woche des 3. – 9. August mit der Ausstellung DIE WELT IN EINEM SANDKORN SEHEN, die bis zum 06.09. in den Räumen der Alfred Ehrhardt Stiftung gezeigt wird. Die Ausstellung vereint die mikrofotografischen Arbeiten von Matthias Burba (*1954), Synästhetiker, mit einer interaktiven Videoarbeit von Max Seeger (*1994) und erschließt Sand als vielschichtiges Bildfeld. Zwischen mikroskopischer Präzision, subjektiver Wahrnehmung und medialer Übersetzung wird das Material zugleich als geologisches Archiv und als Träger ökologischer, kultureller und historischer Prozesse sichtbar.Die Arbeiten zeigen Sandkörner nicht als neutrale Objekte, sondern als komplexe Formationen, deren Farben, Strukturen und Lichtbrechungen an abstrakte Malerei erinnern. Sichtbar wird ein geologisches Archiv, geprägt von Millionen Jahren Verwitterung, Bewegung und Transformation. Adresse: Auguststr. 75

Am Dienstag den 04.08. beginnt um 19.30 das Konzert von SYSTEMA SOLAR im Club Gretchen. Die traditionellen kolumbianischen Sounds wie Cumbia, Champeta oder Bullerengue treffen auf die zeitgenössischen Einflüssen aus Hip-Hop, House und Electronica. Dazu gibt’s engagierte Texte sowie Hymnen an Freude und Tanz. Die Bänd hat den Begriff Berbenautika selbst geprägt und beschreiben damit die Kunst, kolumbianische Traditionen, Feste (Verbenas) und Soundsystem-Kultur (Pikós) mit elektronischer Musik und Party-Energie zu einem audiovisuellen Erlebnis zu verschmelzen. Adresse: Obentrautstraße 19-21

Am Mittwoch den 05.08 beginnt um 21Uhr das Konzert von DOS ALMAS im Kurt Mühlenhaupt Museum. Die Sängerin Duna Rolando und der Musiker Gabriel Battaglia  präsentieren als Duo DOS ALMAS eindrucksvoll die Musik Argentiniens. Zum Repertoire zählen neben Tangos auch die anderen Rhythmen Argentiniens, wie die Chacarera oder die Zamba. Duna mit ihrer ausdrucksvollen Stimme und Gabriel mit seinem großartigen Gitarren- und Charangospiel nehmen das Publikum mit auf eine unvergessliche musikalische Reise. Adresse: Fidicinstr. 40

Am Freitag den 07.08. startet um 18 Uhr das BEST OF POETRY SLAM im Tempelhofer Feld.  Mit den Worten des Veranstalters: „In diesem Kleinod der Open Air Kultur erwartet dich nämlich heute ein Best Of Poetry Slam vom feinsten: Die Kiezpoeten versammeln das Who is Who der aufstrebenden Slamszene. Die Poet:innen, die in den letzten Jahren besonders vielversprechend waren. Die Humor, Poesie, Lyrik und Performance am kunstvollsten zu verschmelzen wussten. Die Slammer:innen, die diese Szene in den nächsten Jahren prägen werden. Und Live-Musik. Schnapp dir ein Kaltgetränk an der Bar und mach´s dir gemütlich. Das wird schön. Versprechen wir“. Adresse: Luftschloss Tempelhofer Feld, Tempelhofer Damm 85, 12101 Berlin

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Wir starten das Wochenende des 31 – 2 August mit der immersiven Ausstellung RISING SPACES, dass im Cassiopeia stattfindet. Berlin hat viele Ausstellungen. Berlin hat viele Clubs. Rising Spaces beginnt dort, wo diese Trennung unscharf wird. Mitten in Friedrichshain verwandelt sich der cassiopeia Club als erster Club in einen multisensorischen Erlebnisraum: Drei Floors, drei Welten, ein Monat Zeit, komplett einzutauchen. Keine Kulisse, sondern Zustände, die sich verändern, sobald man sich durch sie bewegt. Unter der Woche wird der Club zur immersiven Ausstellung mit raumgreifenden Installationen, Licht, Sound und interaktiven Elementen. Jeder Raum erzählt seine eigene Geschichte, erschafft seine eigene Realität. Am Wochenende interagiert die Kunst mit der Nacht und der Dancefloor übernimmt. Die Installationen bleiben, verändern sich und werden Teil von etwas Neuem. Zwei Zustände. Ein Ort. Adresse: Revaler Strasse 99 

Am Freitag den 31.07. um 21Uhr spielt das NITA AARTSEN LATIN JAZZ QUARTET WITH EDUARD ALEXANDER im B – Flat. Nita Aartsen ist zweifellos eine der versiertesten und unterhaltsamsten Jazzpianistinnen Indonesiens. Von der AMI zur besten Jazzkünstlerin gewählt, tritt Nita regelmäßig bei zahlreichen Jazzfestivals in Asien, Australien, den USA und Europa sowie in renommierten internationalen Jazzclubs auf. In ihrer derzeitigen Rolle als Botschafterin der indonesischen Jazzkultur unterstützt sie zahlreiche junge Talente dabei, internationale Erfahrungen zu sammeln. Nita hat drei CDs und Aufnahmen mit verschiedenen Künstlern veröffentlicht und Arrangements für Orchester und Big Band geschaffen. Nita tourt regelmäßig um die Welt und setzt sich weiterhin mit ganzer Kraft dafür ein, ihre Musik weltweit zu verbreiten. Adresse: Dircksenstraße 40, 10178 Berlin

Am 1. und 2. August findet im Haus der Kulturen der Welt das Festival BWA KAWIMANN: CROSSING THE MANGROVE statt. Über Wälder als Schauplätze öko-politischen Wissens durch Performances, Tanz, Rituale, Vorträge, Gespräche, Lyrik, Musik, Essen, Filme, Installationen. Das jährlich stattfindende Festival für performative Künste Bwa Kayiman  fragt, wie Freiheit gemeinsam gedacht und gelebt werden kann und wie Erinnerung den Weg in eine emanzipierte Zukunft weisen kann. Die diesjährige Ausgabe des Festivals leiht sich ihren Titel von dem bahnbrechenden Roman Traversée de la mangrove(Unter den Mangroven, 1989) der Schriftstellerin Maryse Condé. In Anlehnung an Condés Überlegungen wirft das Festival eine Reihe von Fragen auf: Wie lassen sich Räume sowie politische und kulturelle Praktiken erhalten, in denen Pluralität kontinuierlich gepflegt wird? Wie lassen sich wechselseitige Beziehungen mit Land und Natur fördern? Und wie können die Ökosysteme gewürdigt werden, die eine so bedeutende Rolle bei der Bekämpfung kolonialer Gewalt gespielt haben? Adresse: John-Foster-Dulles-Allee 10

Im Rahmen des Festivals Bwa Kawimann: Crossing the Mangrove beginnt am Samstag den 1. Um 17.30 die Performance VAIVÉN. Die Performance VAIVÉN des multidisziplinären Künstlers Camilo Mejía Cortés ist als Einladung konzipiert, einen espacio manglaroso, einen mangrovenartigen Ort, zu betreten und zu bewohnen. Er dient als spiritueller und zeitübergreifender Rahmen zum Zuhören, Erinnern, Begehren und Tanzen. Der spanische Titel bedeutet „Schwingen“ und spielt auf die Dynamik von Körper und Seele an – auf ihre Un-Ruhe und ihre verkörperte Sinnlichkeit – wie Wellen und Materie, die kommen und gehen. Diese vom Künstler vorgeschlagenen Strategien entstammen den Traditionen der Marronage, einem Begriff, mit dem ursprünglich die Befreiung aus der Versklavung beschrieben wurde, und der heute den fortdauernden Einsatz für Antirassistismus und Antikolonialismus bezeichnet. Adresse: John-Foster-Dulles-Allee 10

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Wir starten die Woche des 27 – 2 August 2026 mit der Ausstellung ZEITFELDER – TIME FIELDS, die bis zum 30.9. im Rahmen des Schaudepot in der Zitadelle Spandau gezeigt wird. In diesem Jahr stehen künstlerische Gedanken und Ideen, auch aus der migrantischer Perspektive, zur deutschen Erinnerungskultur im Mittelpunkt: Die Interventionen von Simone Zaugg und Pfelder legen den Fokus vom Sehen auf andere Sinne, wie Tasten, Hören, Riechen, Fühlen und setzen mit konsequenter Verpackung symbolisch einen Gegenpol zur Ausstellung „Enthüllt“. Sie werden begleitet und erweitert durch Skulpturen des syrischen Künstlers Amer Al Akel. In einem Dialog mit seinen Werken entfaltet sich eine neue Sichtweise, die die mitteleuropäische Geschichte mit aktuellen politischen Zeitfeldern – Time Fields verbindet. Adresse: Am Juliusturm 64

Am Mittwoch de 29.7. beginnt um 20Uhr das Konzert und Performance LUNA DEL CIERVO im Schokoladen. Mit Shumay (Songwriter_Ecuador) x Misa Negra (performance) x San Pedro Bonfim (Ecuador/Brazil/Lolabum). Ein Abend Ein Abend, der ganz im Zeichen zeitgenössischer Volksrhythmen aus Abya Yala in akustischer Darbietung steht, kuratiert vom Kollektiv +59Ñ3que. Diese Zusammenarbeit entspringt dem Wunsch, aufstrebende ecuadorianische Künstler*innen zu fördern und gleichzeitig Verbindungen zwischen den Migrant*innen-Diasporas in Berlin zu knüpfen. Ziel ist es, durch Lieder, die die Geschichten, Sprachen und Weltanschauungen dieser Regionen transportieren, ein Gemeinschaftsgefühl zu stärken und das kulturelle Gedächtnis zu bewahren. Adresse: Ackerstraße 169

Donnerstag 30.07. um 17.30Uhr beginnt  das Workshop URBAN DANCES – PASSINHO UND REBOLADO im Radialsystem. Embodied Practice mit Hiltinho Fantástico und Katiany Correia im Rahmen der Reihe „wielding fissures – carving cracks in the surface of the now“Die brasilianische Choreografin Alice Ripoll gemeinsam mit der Künstler*innen-Gruppe Cia. REC aus Rio de Janeiro zeigen die Performance Adorno. Ripolls Arbeit basiert auf zeitgenössischem Tanz und urbanen Tanzstilen aus Brasilien. Ergänzend vermitteln die Tänzer*innen Hiltinho Fantástico und Katiany Correia im Rahmen einer Embodied Practice-Session für Tanzschaffende und weitere Interessierte Techniken der brasilianischen urbanen Tanzstile Passinho und Rebolado. Adresse: Holzmarktstraße 33

Am Samstag 1.. August, tritt im Rahmen des Musikfestival Durchlüften RENATA FLORES im Humboldt Forum auf. Renata Flores, von der „New York Times“ als „Königin des Quechua-Rap“ bezeichnet, begann ihre musikalische Karriere im Alter von 14 Jahren. Seitdem hat sie mit ihren Kompositionen, die Trap, Urban Pop und peruanische Musik miteinander verbinden, internationale Anerkennung erlangt. Im Alter von 16 Jahren veröffentlichte sie ihre erste Single „Mirando La Misma Luna“. Mit 19 veröffentlichte sie ihr erstes Album ISQUN, mit dem sie durch verschiedene Teile der Welt tourte und in Nordamerika, Europa und Südamerika auftrat. Durch ihre Kunst setzt sich Renata, die ursprünglich aus Ayacucho in Peru stammt, für die Quechua-Sprache und die Andenkultur ein und verbindet so ihre Wurzeln mit Publikum auf der ganzen Welt. Adresse: Schloßpl. 1

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Wir beginnen das Wochenende des 24. – 26. Juli mit der Ausstellung JETZTZEIT – LAYERS OF THE PRESENT von Gulnur Mukazhanova, dasss im Kunsthaus Dahlem gezeigt wird. Die institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin in Berlin – in der Stadt, in der sie seit zwanzig Jahren lebt und arbeitet. Für das Kunsthaus Dahlem entwickelte die Künstlerin eine ortsspezifische Installation, die der Frage nachgeht, wie Vergangenheit unsere Gegenwart und unser Denken prägt. Ihr Werk umfasst textile Arbeiten, Fotografien und installative Formate. Es entsteht aus der Spannung zwischen globalisierten Lebensrealitäten und tradierten Lebensformen und reflektiert persönliche Erfahrungen ebenso wie gesellschaftliche und politische Prozesse. Im Zentrum steht die Verbindung zentralasiatischer Traditionen mit Ansätzen der Konzeptkunst und Abstraktion. Fragen von Identität, Migration und kulturellem Wandel erscheinen dabei als wiederkehrende Motive in ihrem Werk. Adresse: Käuzchensteig 12, 14195 Berlin

Am Freitag den 24. Um 20Uhr spielt im BFlat das Hugo Fernandez Quartet RIVERMIND. Der mexikanische Musiker, der vor über sieben Jahren von Madrid nach Berlin zog, verbindet in seinem Quartett Einflüsse aus Popmusik, Weltmusik-Rhythmen und dem puren Geist der Jazzimprovisation. Hugo arbeitet mit dem deutschen Pianisten Benedikt Jahnel, dem sizilianischen Bassisten Giacomo Tagliavia und dem österreichischen Schlagzeuger Mathias Ruppnig zusammen. Dieses dynamische Ensemble aus Berliner Talenten begibt sich auf eine Entdeckungsreise, stets auf der Suche nach frischen, kreativen Wegen, ihren einzigartigen Sound zum Ausdruck zu bringen. Sie spielen Musik aus Hugos neuestem Album „Rivermind“, das vom Downbeat Magazine gelobt wurde: „Das Album RIVERMIND von Hugo Fernández besticht nicht durch Spektakuläres, sondern durch die Schönheit und Präzision seiner Musik. Subtile Kompositionen, gewagte Taktarten und ein raffiniertes Zusammenspiel heben das Quartett auf ein Niveau außergewöhnlicher Klasse.“ Von Michael J. West  DOWNBEAT. Adresse: Dircksenstraße 40, 10178 Berlin

Am Freitag den 24. um 20.30Uhr spielt im Humboldt Forum die Kolumbianische Band NUEVOS RIOS.  Die Band, dass afrokolumbianische Traditionen mit futuristischem Global Bass vereint, hat seine Ursprünge in der Musik der kolumbianischen Pazifikküste und verbindet traditionelle Rhythmen, Marimba und kraftvolle Percussion mit elektronischen und amplifizierten Klängen und schafft so einen Sound, der sich sowohl tief im Körper verankert als auch unweigerlich zum Tanzen einlädt. Das Ergebnis ist eine Reise – zwischen tropischen Ritualen, poetischer Beobachtung und der Energie zeitgenössischer Tanzflächen. Adresse: Schloßpl. 1

Am Sonntag den 26. um 20Uhr lädt das Radialsystem zur Performance BAZM (Repertoire) ein. Feinsinnig und präzise bringen Armin Hokmi und eine Gruppe internationaler Künstler*innen eine Choreografie auf die Bühne, deren Bewegungsmaterial – wenngleich impulsiv – von den Körpern der Tänzer*innen wie zart gearbeitete Skulpturen aufgenommen wird. Beharrlich, Phrase für Phrase, nimmt der Tanz neue Formen an, den Blick abwechselnd nach innen und nach außen gerichtet. Bewegungen aus dem Herzen und den Knochen, feine Verschiebungen und zuckenden Gesten – mal völlig entfesselt, mal sanft und geduldig – machen sichtbar, was es bedeutet, gemeinsam eine Welt zu entwerfen: eine Wunderkammer des Tanzes.Im Anschluss an die Vorstellung am 25. Juli 2026 findet ein Publikumsgespräch mit Armin Hokmi statt. Adresse: Holzmarktstraße 33

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Wir starten die Woche vom 20. – 26. Juli mit der Ausstellung  SICH VERWANDT MACHEN die bis zum 31.8. im Humboldt Forum gezeigt wird. Die Ausstellung Making Kin/Sich verwandt machen versammelt Positionen von Künstlerinnen aus Kanada, Südkorea, Nigeria, Ghana, Myanmar, Deutschland, Estland, Usbekistan und den USA. Ihre unterschiedlichen Praktiken verbinden sich in dem Verständnis, dass wir alle in ein dynamisches Netz von Beziehungen eingewoben sind: mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Geistwesen, dem Kosmos – aber auch mit unserem Bürostuhl. Diese Weltsicht ist verknüpft mit Kritik an (kolonialen) Gewalt- und Ausbeutungsregimen sowie Staatsideologien, die Beziehungsvielfalt auf Kleinfamilienmodelle und starre Formen von Zugehörigkeit reduzieren wollen. Dem Verlust von Verbindungen, Artenvielfalt, Sprachen, Ästhetiken und Wissen setzen die Künstlerinnen Widerständigkeit und das Erforschen an den Rand gedrängter Wissens- und Beziehungsformen entgegen. Adresse: Schloßpl. 1

Am Montag den 20. Um 20Uhr spielt im Columbia Theater LA DELIO VALDEZ. Ein Orquestra, dass seit 2009 die Cumbia als die die gemeinsame musikalische Sprache versteht.  Mit 15 Musikerinnen und Musikern auf der Bühne knüpft La Delio Valdez an die große Orchestertradition des Kontinents an. Ihre genossenschaftliche Organisation erinnert an die Nationalen Tango-Orchester der 1950er Jahre; ihre Einzigartigkeit und Theatralik auf der Bühne verweisen auf die großen karibischen Orchester, bei denen Tanz und ein kraftvoller, mitreißender Sound im Vordergrund stehen. In ihren Klängen verschmelzen Elemente der andinen Tradition, der Salsa, des Rock, des Jazz und des Reggae zu einem Stil, der zugleich traditionell und modern ist: ein internationaler und zeitgenössischer Sound, in dem sich die mestizischen Identitäten der Region widerspiegeln. Adresse: Columbiadamm 9-11

Am Donnerstag den 23. begint um 10Uhr ein SOLIDARITY FLASH DAY FOR VENEZUELA  im Club GretchenEin Soli Event zur Unterstützung der Erdbebenhilfe in Venezuela bei dem ein überragendes Aufgebot von über 20 fantastischen Tattoo-Künstlern sich präsentieren, die live tätowieren werden – dazu gibt es eine besondere Auswahl an Merchandise, Live-Performances sowie authentische venezolanische Speisen und Getränke. Adresse: Obentrautstraße 19-21

Am Freitag den 24. Juli um 18.30 Uhr zeigt Lina Gómez die Prämiere ihrer Performance VASTA im Radialsystem. Nach siebzehn Jahren kehrt sie in ihrem eigenen Stück als Tänzerin auf die Bühne zurück. In einem Solo mit multiplen Präsenzen über Herkunft und Transformation, bewegt sie sich rückwärts und folgt lateinamerikanischen Kosmovisionen, in denen die Vergangenheit vor uns liegt. Im Dialog mit ihren verstorbenen Großmüttern wird der Körper zum lebendigen Archiv. Aus Erinnerungen an kolumbianische und brasilianische Tanztraditionen entstehen kreisförmige Bewegungen, Rhythmus und Live-Perkussion. „V A S T A“ versteht den Kreis als Raum von Begegnung, Widerstand und geteilter Zeit – und fragt: Was tragen wir weiter, was verändern wir, was lassen wir zurück? Lina Gómez ist in Kolumbien geboren und in Brasilien aufgewachsen. Sie lebt als Choreografin, Tänzerin und Lehrende in Berlin. In ihren Arbeiten hinterfragt sie durch Wiederholung und Beharrlichkeit unsere Wahrnehmung von Zeit und verwebt dabei verschiedene Bewegungstraditionen mit der Erforschung der Energie, die zwischen Musik und Körpern fließt. Adresse: Holzmarktstraße 33

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Wir starten das Wochenende des 17 – 19. Juli mit der Ausstellung NO PLACE LIKE HOME – The Anonymous Project by Lee Shulman, dass derzeit in der Galerie Fotografiska ausgestellt wird. Lee Shulmann, der in Paris lebt und arbeitet, hat mit The Anonymous Project rund eine Million herrenloser Dias zusammengetragen und daraus eines der weltweit größten Privatarchive analoger Amateurfotografie erschaffen. Was ihn umtreibt ist die Überzeugung, dass in diesen unscheinbaren Bildern etwas steckt, das zu wertvoll ist, um langsam zu verschwinden. Adresse:  Oranienburger Str. 54

Am Freitag den 17. Juli um 11Uhr beginnt die DESTA DEKOLONIALE STADTFÜHRUNG in der Scheidemannstraße 1, welche eine Einladung darstellt Berlin aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Diese Stadtführung in Berlin-Mitte lädt dazu ein, hinter die Fassaden bekannter Sehenswürdigkeiten zu blicken und die verdrängte koloniale Geschichte sichtbar zu machen. Historische Fakten werden mit aktuellen Debatten über Rassismus, Erinnerungskultur und Dekolonisierung im Stadtraum verbunden. Hinter Brandenburger Tor, Reichstag & Anton- Wilhelm Amo Straße verbirgt sich mehr als touristische Postkartenmotive. Diese dekoloniale Stadtführung zeigt, wie tief Kolonialismus bis heute im Berliner Stadtbild verwurzelt ist – und warum das auch uns alle betrifft.  Adresse: Scheidemannstraße 1

Am Freitag den 17. ab 19Uhr zeigt die Galerie &. Bar Tor 218 Artlab die Ausstellung FÄDEN DES SEINS von Viki Berg. Die Künstlerin verbindet ukrainische Volkskunst, insbesondere die ornamentale Malerei „Petrykivka“, mit zeitgenössischen Fragestellungen zu Natur, Wahrnehmung und dem Verständnis von Schönheit. Ausgangspunkt ihrer Arbeit war eine Serie von Blumen im primitiven Stil, die sich im Laufe der Zeit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich geprägten Schönheitsvorstellungen und deren Gegensätzen entwickelte. Ihre Werke kombinieren organische Formen mit irritierenden Elementen und eröffnen einen Raum, in dem psychologische und emotionale Aspekte menschlicher Erfahrung reflektiert werden. In der Ausstellung „Fäden des Seins“ –„Threads of being“ zeigt sie textile Arbeiten, die Natur, Gesellschaft und Kunst als miteinander verbundene Themen verhandeln. Ihre Inspiration findet sie vor allem in der Natur als komplexem, harmonischem System. Adresse: Torstraße 218, 10115 Berlin

Am Samstag 18. Juli beginnt um 11Uhr das  LOLLAPALOOZA Festival im Olympiastadion. Das Musikprogramm ist dabei so bunt, wie das Festival selbst. Lineup: Pitbull, Tim Odell, Line-up ; Artbat · Makko · Funk Tribu · Boys Noize · Young Miko ; Noga Erez · Korolova · Atarashii Gakko! und viele mehr.Doch damit ist noch nicht genug, denn abseits des Musik-Programms verwandelt sich ein großer Teil des Festivalgeländes in eine interaktive Schaufläche, die alle Besucher*innen zum Staunen und Mitmachen einlädt. Von glitzernden Festival-Trends und Kleiderflohmarkt bis hin zur grünen Oase der Nachhaltigkeit – das Fashionpalooza und der Grüne Kiez haben für jede*n Etwas zu bieten. Und auch für die jüngsten Festivalgäste ist gesorgt. Das Kidzapalooza bietet ein kunterbuntes Angebot aus Musik und kreativem Vergnügen, um auch für die Kleinsten genau die richtige Festival-Umgebung zu schaffen. Adresse: Olympischer Platz 3

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Wir starten die Woche des 13. – 19. Juli mit der Ausstellung von Gabriele Stötzer DABEI SEIN UND NICHT SCHWEIGEN im Gropius Bau. Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Mit Dabei sein und nicht schweigen zeigt der Gropius Bau ab Juni 2026 die bislang größte institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin. Adresse: Niederkirchnerstraße 7

Am Montag den 13. Juli findet in der Neuen Nationalgalerie das Open Air-Milonga SENTIDOS statt. Bis Ende Juli organisiert das Haus der Sinne, die Montags- Milonga an der Nationalgalerie. Uhrzeit: 19-23 Uhr. Die DJs Juliana und Ingo spielen einen ausgewogenen Mix aus traditioneller, zeitgenössischer und alternativer Tangomusik. Eintritt: auf Spendenbasis. Adresse: Adresse: Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin

Am Donnerstag den 16.7. spielt um 20Uhr JUANES in der Uber Eats Music Hall. Juanes zählt zu den bekanntesten kolumbianischen Sängern und Songwritern der heutigen Zeit. Er begeistert seit vielen Jahren ein weltweites Publikum mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Latin-Pop Rock und tradionellen lateinamerikanischen Klängen. Wir freuen uns auf einen energiegeladenen Abend voller Hits, Emotionen und musikalischer Leidenschaft – live in Berlin. Adresse: Uber-Platz 1, 10243 Berlin

Am Donnerstag den 16.07. um 18Uhr beginnt der Vortrag: MONROE DOKTRIN, US INTERVENTIONISMUS UND LATEINAMERIKANISCHE REAKTIONEN. Vortrag in der Vortragsreihe “250 Jahre Unabhängigkeit der USA im Ibero Amerikanischen Institut: Hemisphärische Perspektiven”. Der Vortrag von Thomas Fischer legt den Fokus auf die Dekaden ab den 1890er Jahren, wobei die lateinamerikanischen Reaktionen im Vordergrund stehen. Erst in den 1930er Jahren gelang es den lateinamerikanischen Staaten, den US-Interventionismus in einer Reihe von Verträgen zurückzubinden. Dabei wurde auch ein wichtiger Beitrag zur Modifikation des Völkerrechts geleistet. Nachdem sich die USA bereits während des Kalten Krieges in verdeckter Form immer wieder Völkerrechtsverletzungen geleistet hatten, ist der Interventionismus im letzten Jahrzehnt wieder eine offene Praxis geworden. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

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Wir starten das Wochenende des 10. bis 12. Juli mit der Ausstellung REALITY OR NOT von C.B. Evans, dass derzeit im Schinkel Pavillon ausgestellt wird. Die künstlerische Praxis von C.B. Evans beschäftigt sich mit den Strukturen der digitalen Welt und ihren Auswirkungen auf unsere Gegenwart. Anstatt diese Strukturen durch Abstraktion oder Entfremdung zu betrachten, wenden sich C.B. Evans Filme, Installationen, Skulpturen und Collagen dem intimen Terrain menschlicher Emotionen zu und untersuchen deren Wert und unvermeidliche Auflehnung, wenn sie mit ideologischen, physischen und technologischen Strukturen in Berührung kommen. Das Werk greift die Momente auf, in denen Emotionen ins Stocken geraten, sich widersetzen oder im Angesicht solcher Kräfte eine neue Form finden. Adresse: Oberwallstraße 32, 10117 Berlin

Am Freitag den 10.Juli beginnt um 19Uhr das Akustische Delirium QUEHÍO IN DER DIASPORA in der Buchhandlung Andenbuch. Quehíô ist eine andalusisch geprägte Kulturinitiative, die Teil des kulturellen und sozialen Gefüges Berlins ist. In diesem akustischen Gesprächskonzert begeben eine Reise durch das Folklore, die andalusische Kultur und den Flamenco begangen, die die Grundlage bilden, auf der die Kunst der Initiative geschaffen ist. Für jene die reisen, auswandern und in der Diaspora leben, ist die Folklore nicht mehr nur Teil der Nostalgie, sondern wird zu einem Werkzeug, um die Zukunft zu gestalten. Adresse:  Bergmannstr. 59 im Hof

Am Samstag den 11.07. ab 13Uhr startet in der Zitadelle Spandau das OLD BUT GOLD Festival. Mehr als 8 Stunden Live Acts mit einem Lineup des Todes und die besten DJs aus ganz Deutschland. Dazu kühle Drinks und viele Streetfood Trucks mit vielen leckeren kulinarischen Angeboten. MAINFLOOR: Busta Rhymes / Treach of Naughty by Nature / Ryan Leslie & Band / Ginuwine / KRS-One / Onyx /Shai / Shawn Desman /Queen Omega. Einlass ab 30 Jahren mit Ausweispflicht! Adresse: Am Juliusturm 64

Am Sonntag den 11.07 um 20Uhr wird das Theaterstück TRANSMIGRACIÓN, LOS LOBOS NO VAN A LA GUERRA nach Carlos Enrique Lozano im ACUD THEATER aufgeführt. Das Stück vermittelt das intime und universelle Drama des Krieges durch poetische, mythische und traumhafte Figuren und lässt dabei die Grenzen zwischen Menschlichkeit, Tierhaftigkeit und der spirituellen Welt verschwimmen. Die poetische Sprache regt zum Nachdenken über ein Thema an, das ebenso lokal wie universell ist: dem endlosen Wahnsinn des Krieges. Auf der Bühne verkörpert die mütterliche Figur, die vom Verlust ihrer Kinder erschüttert ist, die fast übernatürliche Stärke derer, die sich weigern, sich mit der Ausbreitung der Gewalt abzufinden. Adresse: Veteranenstraße 21

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