Wir starten die Woche des 19. – 25.Oktober mit der Lesung DIE AKTUELLE ROLLE DER EMOTION IN DER POLITIK – EINE PERSPEKTIVE AUS LATEINAMERIKA von Alejandro Grimson im Ibero Amerikanischen Institut. Wie lassen sich die politischen Veränderungen in Südamerika erklären? Was hat sich in diesen Jahren verändert? Stimmen die Menschen gegen ihre eigenen Interessen? Und wer ist in der Lage, den Umgang mit diesen neu aufkommenden Emotionen zu bewältigen? In seinem Vortrag analysiert Alejandro Grimson (Nationale Universität San Martín) diese Fragen und betont dabei die Notwendigkeit, auch das zu verstehen, was nicht geteilt wird – als Grundlage für das Zusammenleben in der demokratischen Pluralität. Veranstaltung in spanischer Sprache. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin
Am Mittwoch um 20Uhr spielt FKJ im Astra Kulturhaus. FKJ steht für French Kiwi Juice. Der Franzose mit neuseeländischen Wurzeln Vincent Fenton hat sich seit seinem gleichnamigem Debutalbum „French Kiwi Juice“ (2017) zu einem der meistgefragten Acts in der zeitgenössischen Musikszene entwickelt. Es ist keine Übertreibung den Multiinstrumentalisten, Produzenten, Sänger als absoluten Virtuosen zu beschreiben. Er reist mühelos zwischen verschiedensten Genres umher: French House, Soul, Jazz, Funk, R&B, Pop und Cineastik. FKJ kann und spielt alles – gleichzeitig. FKJ spricht eine komplett eigene Sprache: Sie ist warm, organisch, elegant, körperlich und tief rhythmisch, niemals überzogen, zutiefst eingängig und schlicht genial. Adresse: Revaler Str. 99, 10245 Berlin
Am Donnerstag um 17.30 beginnt in der Urania der Vortrag von Thomas R. Hoffmann ZWISCHEN GLANZ UND ELEND DER WEIMARER REPUBLIK. Die Weimarer Republik war eine Gesellschaft im Ausnahmezustand: Hyperinflation, Massenarbeitslosigkeit und politische Gewalt auf den Straßen standen einem beispiellosen kulturellen Aufbruch gegenüber. Berlin wurde zur Welthauptstadt der Moderne – und die Kunst zum Seismografen dieser widersprüchlichen Zeit. So vielfältig die Kunststile dieser Zeit waren, so sehr eint sie ein gemeinsamer Impuls: Kunst als Haltung und als Zeitzeugnis. Die Sonderausstellung „Ruin und Rausch“ in der Neuen Nationalgalerie versammelt eindrucksvolle Werke von Künstlern aus dieser Zeit. Der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann nimmt dies zum Anlass, über die aktuelle Präsentation hinaus weitere Werke vorzustellen und sie in einen thematischen, inhaltlichen und stilistischen Dialog zu setzen. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin
Am Freitag um 19Uhr beginnt in der Andenbuch Buchhandlung die Andenbuch Buchhandlung Theaterhommage an Federico García Lorca QUE TE BUSQUEN EN MI FRENTE. Die Ermordung von Federico García Lorca vor nunmehr 90 Jahren war ein Kriegsverbrechen gegen einen der besten spanischsprachigen Dichter des 20. Jahrhunderts und ein symbolträchtiger Anschlag des Faschismus auf Schönheit und Kunst. Falls jemand sein Gedächtnis auffrischen muss: Erinnern wir uns daran, dass sich 1936 ein Teil der spanischen Armee in den Dienst der nationalen und kirchlichen Oligarchie und nicht des Volkes stellte, sich gegen die junge Republik erhob, die von der Mehrheit der Spanier gewählt worden war, und daran ging, alle Gegner zu beseitigen. Im Fall von Federico García Lorca gab es nicht einmal eine formelle Anklage. Der Hass auf die Schönheit und auf andere Lebensweisen reichte seinen Mördern aus, um den Abzug zu betätigen.Doch Schönheit und Kunst lassen sich mit Kugeln manchmal nur schwer auslöschen. Lorcas Poesie verzaubert uns auch nach all den Jahren noch immer. Tallercito bringt mit Sprache, Bewegung und Musik drei berühmte Gedichte von Lorca auf die Bühne, die uns durch ihre surrealistischen Bilder, die elegante Musikalität des Textes und den „Duende“ seiner Worte in ihren Bann ziehen. Als Hommage an die Schönheit und als Trotz gegen die Barbarei. Adresse: Bergmannstr. 59 im Hof











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