¿QUÉ PASA? BERLIN: 18. BIS 24. MAI
Wir starten die Woche mit der Ausstellung PERSISTENCE OF VISION mit Arbeiten von Peter Hujar und Liz Deschenes die bis zum 28. 06. im Gropius Bau gezeigt wird. In der Ausstellung werden Hujars Fotografien mit zeitgenössischen Werken der in New York City lebenden Künstlerin Deschenes verwoben. Diese Konstellationen laden dazu ein, innezuhalten, den eigenen Blick zu schärfen und neue Perspektiven auf Hujars Werk zu entdecken. Deschenes schafft Skulpturen und ungegenständliche fotografische Arbeiten, die grundlegende Eigenschaften des Mediums – Licht, Chemie und Zeit – nutzen, um zu erforschen, was eine Fotografie sein kann. Als erste große Ausstellung der Arbeiten von Hujar und Deschenes in Berlin formuliert Persistence of Vision ein erweitertes Verständnis von Fotografie und hebt die kompromisslose Klarheit der Vision hervor, die die Praxis beider Künstler*innen vereint. Adresse: Niederkirchnerstraße 7
Am Dienstag den 19.05 beginnt um 19.30Uhr die Podiumsdikussion BEUTY-WERBUNG ONLINE: GEHÖRT DAS AUF DEN INDEX? in der Urania. Von Körperwahrnehmungsstörungen bis zur Kosmetiksucht: Wenn Jugendliche zu viel Zeit in Online-Beautywelten verbringen, können sie krank werden. Soziale Medien bestehen in weiten Teilen aus nicht gekennzeichneter Kosmetikwerbung. Ist es utopisch, das eindämmen zu wollen? Hilft jetzt nur noch Medienpädagogik? Ein „Schönheitssalon“ über die Möglichkeiten des Jugendschutzes im Internet. Die Gastgeberin Rabea Weihser diskutiert mit Nilani Möhrle, der Vorsitzenden der Prüfstelle für jugendgefährdende Medien. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin
Am Donnerstag den 21. spielt LA CURA im Block1. La Cura kam erstmals im April 2021 bei einer Solidaritätsveranstaltung im Rahmen des Generalstreiks und der Volksdemonstrationen in Kolumbien zusammen. Aus diesem politischen und kulturellen Moment heraus gründete sich die Band in Berlin und bringt seitdem ihren mitreißenden Sound auf die Bühnen der Stadt. Seitdem ist La Cura bei verschiedenen Festivals und Konzertreihen in Berlin aufgetreten und hat die Energie und den Reichtum der kolumbianischen Musik einem vielfältigen Publikum nähergebracht. Adresse: Blockdammweg 1
Am Mittwoch den 20. beginnt im Ibero Amerikanischen Institut um 18Uhr der Vortrag: MEHRFACHKRISEN, KONFLIKTE UND NARRATIVE ZUM ÖKOSOZIALEN WANDEL. PESPEKTIVEN AUS LATEINAMERIKA. In diesem Vortrag analysiert Maristella Svampa (CeDInCI, Universidad Nacional de San Martín / Conicet, Argentinien) die Polykrise aus vier verschiedenen Perspektiven: Zunächst stellt sie einige Aspekte der Zivilisationskrise und der Asymmetrien im Zeitalter des Anthropozäns vor. Zweitens geht sie auf den Zusammenhang zwischen dem technokratischen Narrativ, der Energiewende und dem „grünen Kolonialismus“ ein. Drittens charakterisiert sie die Rolle der radikalen Rechten bei der Etablierung eines neuen Szenarios asymmetrischer Polarisierung. Schließlich weist sie auf die Bedeutung der Förderung relationaler Narrative und deren Verbindung zur neuen Ökonomie der Affekte hin, im Gegensatz zur von der extremen Rechten mobilisierten affektiven Ökonomie. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin











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