¿QUÉ PASA? BERLIN – 2. BIS 8. FEBRUAR

Wir starten die Woche mit der Ausstellung ECHOES OF TUMULT die gegenwärtig in der DAAD Galerie sowie im Kunstraum Kreuzberg gezeigt wird. Mit Arbeiten von Dror Feiler, Essa Grayeb, Hoda Afshar, Interspecifics, Isuru Kumarasinghe Echoes of Tumult versammelt künstlerische Positionen, die Gewalt, systemisches Versagen und Verletzlichkeit nicht nur dokumentieren, sondern Wege des Umgangs mit den Realitäten suchen, die sie behandeln: Die Künstler*innen befinden sich in unterschiedlicher Nähe zu den von ihnen verhandelten Themen und arbeiten mit einem Spektrum an spekulativen und dokumentarischen Ansätzen, sinnlichen und theatralen Strategien sowie persönlichen Perspektiven. Die präsentierten Arbeiten schwingen gegen und mit Zuständen und Entwicklungen der Gegenwart, die durch ökologische Krisen, geopolitische Interessen und Krieg bestimmt sind. Dabei bringen sie uns bewusst mit schmerzlichen Situationen in Berührung und finden zwischen Konflikt und Widerstand bisweilen zu unerwarteter Solidarität und Hoffnung. Adresse: Mariannenpl. 2

Am Montag um 18Uhr lädt das Iberoamerikanische Institut zu einer Lesung und Gespräch mit der chilenischen Dichterin ROSABETTY MUNOZ. Eine der herausragendsten poetischen Stimmen Chiles. In ihrem Vortrag und Gespräch mit Claudia Hammerschmidt (Friedrich-Schiller-Universität Jena) wird die Dichterin die Nachteile, aber auch die Privilegien – und die wachsende Notwendigkeit – einer Literatur thematisieren, die im Süden Chiles, konkret in Chiloé, angesiedelt ist. Und sie wird immer wieder auf das Wort zurückkommen, auf seine Widerstandskraft und seine Heilkraft in dieser Tiempo de Guarda (2025), wie die kürzlich anlässlich des Iberoamerikanischen Pablo-Neruda-Preises für Poesie herausgegebene Anthologie ihres Werks heißt. Adresse:  Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

Am Dienstag um 18Uhr beginnt in der Buchhandlung Bartleby & Co die Schreibwerkstatt UNA PASION, UN OFICIO – EINE LEIDENSCHAFT, EIN BERUF. Ein Labor für kreatives Schreiben, das sich auf fiktionale und nicht-fiktionale Erzählungen konzentriert, und ein Ort der freundschaftlichen Begleitung für alle, die mit dem Schreiben beginnen möchten oder bereits ein Schreibprojekt haben. Das Ziel ist es, Entwürfe auszutauschen, kritisch zu lesen und gemeinsam Wissen aufzubauen, basierend auf Lektüren, Erfahrungen und regelmäßiger Schreibpraxis. Event auf Spanisch mit Carolina Brown. Adresse:  Boppstraße 2

Am Sonntag den 8.2. beginnt um 20Uhr das Konzert von NENDA im Badehaus. NENDA ist eine Künstlerin aus den Tiroler Alpen. Als Schauspielerin ist sie aus Serien wie The Rising (Sky) & Belgravia: The Next Chapter (MGM+, Amazon) bekannt. Als Musikerin gewann NENDA diverse Auszeichnungen für ihre selbstproduzierten Musikvideos. Ihre Debutsingle „Mixed Feelings“ toppte die FM4 Jahrescharts 2021. NENDA’s stellt ihren in Herbst 2025 veröffentlichten KRRRA vor. Darauf bespricht sie weiterhin Themen wie Identität und gesellschaftspolitistische Fragen. Das Album bringt Einsicht in ihre Lebenswelt – als Tirolerin sowie Londonerin, als Mauerblümchen sowie Boss Bitch. Vollgepackt mit ehrlichen Emotionen, humorvollen Charakteren und bleibenden Eindrücken. Adresse: Revaler Str. 99

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 30. BIS 1. FEBRUAR

Wir beginnen das Wochenende mit der Ausstellung POST MILLENIUM TENSION von Radenko Milak die bis zum 8.3. im Haus am Lützowplatz gezeigt wirdDer Titel der Ausstellung kann mit „Spannungen seit dem Millenniumwechsel“ übersetzt werden, da der Unterstrom der Ausstellung eine aus den Fugen geratene Welt im noch jungen 21. Jahrhundert abbildet. Milaks Aquarelle stellen eine Verbindung zum kollektiven Unbewussten her, indem sie auf entscheidende Ereignisse des frühen 21. Jahrhunderts Bezug nehmen. Auf zahlreichen schwarz-weißen, teilweise aus vielen Einzelblättern zu riesigen Bildern zusammengesetzten Aquarellen zeigt der 1980 in Travnik, Bosnien, geborene Künstler Schlüsselmotive der Weltgeschichte, die nach ikonischen Fotografien von aktuellen und vergangenen politischen und sozialen Ereignissen in Wasserfarben gemalt wurden. Durch den Wechsel von einem Medium (Fotografie) zu einem anderen (Aquarell) fängt Milak die wachsende Spannung von Instabilität und Unsicherheit in der Welt ein und stellt sie zur Schau, wobei er stets einen neutralen Standpunkt beibehält. Adresse: Lützowpl. 9, 10785 Berlin

Am Freitag den 30. Um 20Uhr freut sich, die in Berlin ansässige Jazzsängerin Lucia Fodde im B-Flat SAMBA E AMORE zu präsentieren. Ein Projekt, das eine kraftvolle Botschaft von Frieden und Freiheit vermittelt und ein einzigartiges Programm auf die Bühne bringt, dass die gefühlvollen Rhythmen der brasilianischen Musik mit der poetischen Schönheit der italienischen Sprache verbindet. Mit zeitlosen Werken legendärer brasilianischer Komponisten wie Chico Buarque, Vinicius de Moraes und Toquinho nimmt Lucia das Publikum mit auf eine faszinierende Reise durch eine Epoche reichhaltigen künstlerischen Austauschs. In den 1970er-Jahren, während ihres Exils, arbeiteten brasilianische Musiker und Dichter mit italienischen Künstlern wie Ennio Morricone, Mina, Ornella Vanoni und insbesondere dem Dichter Sergio Bardotti zusammen, der italienische Versionen ihrer Lieder schuf. Diese Kooperationen bauten eine kulturelle Brücke zwischen den beiden Nationen und brachten herausragende Interpretationen auf Italienisch hervor, die kraftvolle Botschaften von Widerstand, Hoffnung, Menschlichkeit und Frieden transportieren – Botschaften, die heute aktueller denn je sind. Adresse: Dircksenstraße 40, 10178 Berlin

Am Samstag den 31.1. um 19Uhr wird im HAU1 das Bühnenstück WIR KRISENDARSTELLER*INNEN: LOOKALIKE IN ANGER! “Krise, welche Krise?” Die Hater toben: “Das sind doch nur Krisendarsteller*innen!” Gemeint sind alle, die für Veränderung auf die Straße gehen. Und gegen rechte Hetze. Gegen Kürzungen im Kulturbereich. Oder den Klimakollaps. In Zeiten der Polykrise hängt schließlich alles mit allem zusammen. Der Flügelschlag eines Schmetterlings führt zum Sturm aufs Kapitol. Und da gegen Krisen Allianzen bekanntlich helfen können, trainieren andcompany&Co. mit Theater Thikwa den Ernstfall und lassen sich als professionelle Krisendarsteller*innen ausbilden. Kein “Großschadensereignis”, was sie nicht schon einmal durchgespielt hätten: vom Super-GAU über Drohnenangriffe bis zur Klimakatastrophe und der Machtübernahme durch Künstliche Intelligenz. Oder der künstlichen Dummheit autoritärer Bewegungen: “Krise, welche Krise?” Adresse: HAU1: Stresemannstraße 29

Am Sonntag findet im Humboldt Forum um 15Uhr die Lesung statt: DER ERSTE SCHRITT ÜBER DIE MAUER. Gelesen werden die Bilderbücher „der erste Schritt“ von Pija Lindenbaum sowie „Die Mauer. Eine Parabel“ von  Giancarlo Macri und Carolina Zanotti mit den Illustrationen von Sacco & Valleriano. Der König der Blauen möchte, dass nur noch Blaue in seinem Reich wohnen und baut deswegen eine Mauer. Schnell merkt er wie doof das eigentlich ist. Die Primeln und Ringelblumen sind von einer Linie eingegrenzt und die Schäfin, die Große, passt auf, dass niemand über diese tritt. Doch was passiert eigentlich, wenn man mal nicht nach den Regeln spielt? Die Bücher sind spannend für Kinder von 3 – 6 Jahren. Erfreuen aber auch ältere Besucher*innen und Besucher. Adresse:Schloßpl. 1

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 26. BIS 1. FEBRUAR

Wir starten die Woche mit interdisziplinären Veranstaltungsreihe KULTUR GEGEN DAS VERGESSEN die Rund um den Internationale Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus stattfindet. An verschiedenen Locations in Berlin findet 2026 die zweite Ausgabe der Veranstaltungsreihe «Kultur gegen das Vergessen» statt, um die Erinnerung an die Opfer des Holocaust wachzuhalten. Mit Ausstellungen, Filmvorführungen und Lesungen wird die historische Erinnerung vor dem Hintergrund des internationalen Tages des Gedenkens am 27. Januar lebendig gehalten. Das ausführliche Programm befindet sich hier hier

Am Montag um 20Uhr spielt REEZY in der Uber Arena. Mit seinem einzigartigen Stil und mitreißenden Beats zieht reezy das Publikum in seinen Bann und sorgt für eine unvergessliche Atmosphäre. Die Tour steht unter dem Motto „MUSIC IS MY HOME“ und zeigt, wie sehr Musik Teil seines Lebens ist. Neben spektakulären Live-Performances erwartet die Besucher ein beeindruckendes Bühnenbild und eine fesselnde Lichtshow, die das Konzerterlebnis zu einem visuellen Highlight macht. Adresse: Uber-Platz 1, 10243 Berlin

Am Mittwoch den 28. Um 20Uhr zeigt die Volksbühne das Bühnenstück DER UNTERTAN SPRICHT. Ines Burdow löst die Hauptfigur, den Opportunisten Diederich Heßling, aus dem Roman Der Untertan von Heinrich Mann heraus und lässt ihn selbst sprechen – mit sich, dem Kaiser, Gott und der Welt. Eine Hommage an Heinrich Manns Werk und eine kritische und durchaus humorvolle Auseinandersetzung mit den Mechanismen der Macht und den menschlichen Schwächen, die auch in der heutigen Gesellschaft präsent sind. Schwarzer Humor als Strategie des Widerstands. Lachen als Lebensmittel und gegen eindimensionales Denken. Text, Konzept und Spiel: Ines Burdow. Adresse: Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

Am Freitag  den 30. um 19 Uhr lädt die Buchhandlung Andenbuch erneut zu einem Kino Abend. Unter der Reihe CINE DER ANDE(REN) HISTORIAS PARA MIRAR BOLIVIA – Kino der Ande(ren) Geschichten um Bolivien zu betrachten, wird der Film MANO PROPIA – Eigene Hand – von Gory Patiño gezeigt. 2024 /88 Min/ Spanisch mit englischen Untertiteln. Ein Film der auf der journalistischen Chronik Tribus de la inquisición basiert und drei miteinander verflochtene Geschichten, die in einem Lynchmord am 1. Juni 2013 in Bolivien zusammenlaufen behandelt. Nach der Vorführung findet ein Videoanruf mit dem Regisseur statt, der Fragen aus dem Publikum beantworten wird. Moderation: Carlos Ibarra Grau, Filmkritiker und Leiter des Cine Forum Berlin. Adresse:  Bergmannstr. 59 im Hof

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 23. BIS 25. JANUAR

Wir starten das Wochenende mit der Austellung FACES OF MIND, die bis zum 11. April im Haus.Kunst.Mitte gezeigt wird. Der menschliche Kopf ist Spiegel, ist der Ort, an dem Innenwelt und äußere Erscheinung einander durchdringen. Die Ausstellung vereint über 200 Werke zum Thema aus 50 Jahren: Malerei, Skulptur, Zeichnung und Fotografie. Dabei geht es um ein Experimentierfeld zwischen Form, Emotion und Identität. Reduktion, Fragmentierung und Verfremdung eröffnen neue Sichtweisen auf das Menschliche. Blicke werden hinterfragt, Masken zu Symbolen von Verletzlichkeit, Rolle und Selbstbestimmung. Die Ausstellung verdeutlicht wie Künstler:innen ihr inneres Selbst ausdrücken und wie Betrachtende darauf reagieren. Sie verbindet auch künstlerische Ausdruckskraft mit Erkenntnissen der Neurowissenschaft und fragt, wie Emotion, Erinnerung und Wahrnehmung im Gehirn entstehen und warum uns Gesichter so unmittelbar bewegen. Adresse: Heidestraße 54, 10557 Berlin

Am Freitag um 20.30 beginnt das Konzert von HALSEY im Velodrom. Die diamant-ausgezeichnete und GRAMMY-nominierte Künstlerin Halsey feiert das 10-jährige Jubiläum ihres Erfolgsalbums „Badlands“ mit der Back to Badlands Tour. Das Album gilt als Meilenstein der Popmusik: über 3 Mio. Verkäufe in den USA, weltweit 9 Mrd. Streams und jede Single mit Edelmetall ausgezeichnet. Variety lobt die Tour als „eine der ambitioniertesten des Jahres“. Nach dem Auftakt am 14. Oktober 2025 in Los Angeles führt die Tour durch die USA sowie nach Europa, Großbritannien und Australien – mit einem Stopp im Velodrom. Adresse: Paul-Heyse-Str. 26

Von Samstag 10Uhr bis Sonntag Abend dreht sich im Humboldt Forum unter dem Motto VERBERGEN ODER ERZÄHLEN alles um die Familiengeheimnisse. Mit dem Jahresprogramm Beziehungsweise Familie erkundet das Humboldt Forum seit Oktober 2025 den Stoff, aus dem familiäre Bande gewebt sind. Bei den kommenden Thementagen „Verbergen oder Erzählen?“ begeben sich Künstler*innen auf die Spur von Familiengeheimnissen – mit Lesungen, Performances, künstlerischen Interventionen und Gesprächen. Adresse: Schloßpl. 1

Am Sonntag im präsentiert das Varieté Chamäleon um 18Uhr das Stück GLORIUS BODIES – CIRCUMSTANCES. Eine körperlich kraftvolle, berührende und hoffnungsvolle Zirkus- und Tanzperformance über das Potenzial unserer Körper, über das Sehen und Gesehenwerden und die feine Linie zwischen klassischem und zeitgenössischem Zirkus. Auf der Bühne: sechs Akrobat*innen im Alter zwischen 57 und 69 Jahren, alle mit einer Vergangenheit im (eher) klassischen Zirkus. Zirkusgeschichte, eingeschrieben in Körper.Glorious Bodies räumt auf mit den Klischees über die ältere Generation und zeigt, zu was der menschliche Körper alles fähig ist. Eine beeindruckende, charmante und humorvolle Performance über Fähigkeiten, die kein Alter kennen. Adresse: Rosenthaler Strasse 40/41

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 19. BIS 25. JANUAR

Wir starten die Woche mit der Ausstellung DIE ZEIT IST EIN OZEAN welche z.Z. imSchloss Biesdorf präsentiert wird. Die Ausstellung nähert sich dem Thema Zeit aus künstlerischer Perspektive. In ihr sind 12 Positionen versammelt – von Zeichnung und Druckgrafik über Skulptur und Rauminstallation bis hin zu Performance, Sound- und Videoarbeiten. Mit der Ausstellung soll das Phänomen der Zeit erfahrbar werden. Die Besucher:innen können in der Auseinandersetzung mit in den sehr unterschiedlichen künstlerischen Arbeiten einen jeweils eigenen Zugang zum Thema finden. In einer Video-Lounge werden zusätzlich zur Austellung in der filmische Arbeiten präsentiert. Adresse: Alt-Biesdorf 55

Die Urania lädt am Dienstag den 20.01. zum Podiumsgespräch VOM VERSCHMINDEN DES SPIELRAUMS. Hartmut Rosa spricht mit Catherine Newmark über den schleichenden Verlust unserer Handlungsspielräume und erklärt wie wir von Handelnden zu Vollziehenden werden. Hartmut Rosa beschreibt in seinem neuen Buch „Situation und Konstellation. Vom Verschwinden des Spielraums“ (Suhrkamp) eine unmerkliche aber stetige Veränderung unseres Handelns: Insbesondere im Berufsleben, aber zunehmend auch in der Freizeit zeichnen uns Richtlinien und Formulare, Algorithmen und Apps die Wege zur Entscheidungsfindung minutiös vor. Diese Entwicklung hat einen hohen Preis, den Hartmut Rosa anlässlich der Buchpremiere im Gespräch mit der Philosophin Catherine Newmark auf anschauliche Weise beschreibt. Denn wenn Ermessensspielräume verschwinden und die Kreativität menschlichen Handelns aus den alltäglichen Praxisvollzügen eliminiert wird, wächst das Gefühl der Ohnmacht.  Adresse:  An der Urania 17, 10787 Berlin

Am Freitag  um 19Uhr lädt die BuchhandlungAndenbuch zu einem Kino Abend. Unter der Reihe CINE DER ANDE(REN) HISTORIAS PARA MIRAR BOLIVIA – Kino der Ande(ren) Geschichten um Bolivien zu betrachten, wird der Film EL GRAN MOVIMIENTO (Die große Bewegung) von Kiro Ruso präsentiert. Cine der Ande(ren)s spielt mit Worten: Einerseits wird mit „anderen”, das deutsche Wort für „das Andere” verwendet um zu zeigen, dass Kino auch an den Rändern, von oben, aus der Ferne entsteht: aus diesen anderen Blickwinkeln, die uns aus der Fassung bringen und uns öffnen. In dieser sprachlichen Wendung taucht auch das spanische Wort „Andes” auf, als Echo des Territoriums, das viele dieser Bilder inspiriert. Diese Reihe vereint Filme, die aus den Anden, den Tälern und dem Osten stammen, gedreht von Filmemachern, die einen eigenen, intimen Blickwinkel entwickeln, der zum Nachdenken über ein Land in ständiger Katharsis einlädt. Adresse:  Bergmannstr. 59 im Hof

Am Sonntag um 20Uhr spielt im die britische Alternative Rock Band DEAF HAVANA. Ein Duo aus Norfolk, dass dafür bekannt ist Alternative Rock mit cineastischen Sound zu verbinden. Ihr Sound: Indie-Emo-Vibes, voller Tiefe und Melancholie. Das neue Album erschien im Oktober 2025 und nun können die Songs auch live im Lido erlebt werden. Adresse: Cuvrystraße 7, 10997 Berlin

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 16. BIS 18. JANUAR

Wir starten das Wochenende mit der Ausstellung TOMÁS SARACENOI welche bis zum 31.1. in der Galerie Neugerriemschneider präsentiert wird. Tomás Saracenos zweite konzentriert sich auf Wasserkreisläufe, die sowohl Material als auch Metapher sind. Der Titel der Ausstellung leitet sich von Heteropoda saracenoi ab, einer Spinnenart, die vom Arachnologen Peter Jäger nach dem Künstler benannt wurde. Die Ausstellung basiert auf Saracenos langjähriger Zusammenarbeit mit den indigenen Gemeinschaften von Salinas Grandes und Laguna de Guayatayoc im Norden Argentiniens. Das Wasser, das in den Salzebenen der Region austritt, ist für diese Gemeinschaften sowohl Lehrmeister als auch umkämpfte Ressource, da die ausbeuterischen Praktiken von Unternehmen, die vorgeben, umweltfreundliche Energie zu liefern, nicht nur Wasser entziehen, sondern auch das überlieferte Wissen und die lebendige Erinnerung bedrohen. Diese Anliegen fließen in Saracenos Ausstellung ein und prägen die ausgestellten Werke entscheidend. Adresse: Christinenstraße 18-19/Haus 9

Am Samstag um 13Uhr bietet das Humboldt Forum die Lesung PUDEL, SCHWEINE ODER KATZEN? Gelesen werden die Bilderbücher „Pudel mit Pommes“ von Pija Lindenbaum, „Alles Schweine oder was?!“ von Alice Brière-Haquet und Pénélope Paicheler sowie „Alle sehen eine Katze“ von Brendan Wenzel und Thomas Bodmer. Geschichten von Flucht, Toleranz und Multiperspektivität werden in unterschiedliche Tierreiche übertragen. In Pudel mit Pommes suchen Klimageflüchtete nach einem neuen Zuhause und stoßen neben Freundlichkeit auch auf Missgunst und Neid. Im Land der Schweine lebt auch eine Familie aus Schafen. Die Nachbarn sind sich zunächst spinnefeind, doch dann entdecken sie ihre Gemeinsamkeiten und eine tiefe Freundschaft entsteht. Gepunktet, verschwommen, schwarz-weiß, ganz bunt: Auch so können Katzen aussehen. Es kommt nur darauf an, wer sie anschaut. Die Bücher sind spannend für Kinder von drei bis sechs Jahren, erfreuen aber auch ältere Besucher*innen. Adresse: Schloßpl. 1

Am Samstag DEN 17. um 19.30. zeigt das Hau Hebbel am Ufer im Rahmen des Purple das Stück WITCH HUNTING. Sechs Tänzerinnen und Tänzer aus unterschiedlichen Kulturen teilen sich die leere Bühne. Durch ihre Bewegungen bringen sie zum Ausdruck, wie sie die Welt und ihren eigenen Körper sehen. Die Performance befasst sich mit den Fragen: Was ist kulturelle Identität? Was bedeutet Gemeinschaft? Und was verbindet die Menschen in einem Land? Außerdem geht es darum, wie Menschen zu Sündenböcken gemacht und somit zu Unrecht beschuldigt werden. Dies geschieht in vielen Gesellschaften und betrifft letztendlich jeden. Witch Hunting regt uns dazu an, über Fairness, Solidarität und das Konzept des „Gemeinwohls” nachzudenken.Um sich auszudrücken, bedienen sich die Tänzerinnen und Tänzer verschiedener Tanzstile wie Krumping, Popping, Hip-Hop sowie traditioneller und urbaner afrikanischer Tänze. Adresse: HAU2: Hallesches Ufer 34

Am Sonntag den 18 um 21 veranstaltet das ZigZag JazzClub ein Tribute Konzert an Billie Holiday mit der Sängerin METTE NADJA HANSEN. Billie Holiday, die vielleicht größte Jazzsängerin, die je gelebt hat, tat dies nur viel zu kurze 44 Jahre. Und trotz der Tatsache, dass se nicht einmal Noten lesen konnte ist der Einfluss, den sie hatte, unermesslich. Sie beeinflusste Generationen von Musikerinnen und Musikern, die nach ihr kamen, aber ihre Fähigkeit, Trauer mit Freude zu verbinden, bleibt unvergleichlich. Mit ihrer unendlich entspannten Phrasierung und ihrer unverwechselbaren Stimme wurde sie zu einem der größten Stars ihrer Zeit und bleibt bis heute ein Gigant des Jazz. Adresse: Hauptstraße 89, 12159 Berlín

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 12. BIS 18. JANUAR

Wir beginnen die Woche mit der Ausstellung ETERNAL 20TH CENTURY mit Werken des Berliner Fotografen Sven Johne, die bis zum 17. Januar in der Galerie Klemm gezeigt wird. Eine Ausstellung gegen die Entkörperlichung des Krieges wie Sabinne Rennefanz erklärt, bei der der Künstler den Körper sichtbar macht und ihn in den Mittelpunkt seines Werkes stellt. So lassen Johnes Arbeiten an die Weitergabe von Traumata über Generation und geografische Denken hinaus denken und werden selbst in Bereiche wie Stadtplanung, Architektur, Sozial- und Familiengeschichte sichtbar. Adresse: Leipziger Str. 57/58, 10117 Berlin

Am Mittwoch um 20Uhr wird das Stück O QUE RESTA DA FOGO im Theater Sophiensäele präsentiert. Ein Stück inspiriert von einem der ältesten Handwerke der Menschheit – der Holzkohleherstellung – und ihrer tiefen Verbindung von Körper und Natur. Köhler*innen leben ein Paradox: Sie sind Hüter*innen uralten Wissens und zugleich Akteur*innen der Zerstörung. Ganze Wälder wurden über Jahrhunderte hinweg gefällt, und doch kann das Feuer, das verzehrt, auch regenerieren. Das Wissen, das zerstört, birgt zugleich den Keim der Erneuerung. Ein Stück bei dem die Choreografin Isabela Fernandes Santana, gemeinsam mit der Tänzerin Mariagiulia Serantoni ein Stück entwickeln haben, das Verkörperung als eine Form von Wissen in den Mittelpunkt stellt. Adresse: Sophienstraße 18, 10178 Berlin

Am Donnerstag um 19.30 wird im Theater am Palais das szenisch-musikalische Porträt GEGEN EINEN OZEAN PFEIFT MAN NICHT AN präsentiert. Porträtiert wird der „kleine dicke Berliner, der mit seiner Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten wollte“ (Erich Kästner). Kurt Tucholsky, ein Gesellschaftskritiker und Frauenheld, Satiriker und Idealist, konnte mit Worten umgehen wie kein zweiter. Zudem hatte er ein unfehlbares Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen. Mit fast hellseherischem Scharfsinn sah er Deutschland in die Katastrophe schlittern und warnte bereits Jahre vor Hitlers Machtübernahme vor den heraufziehenden Gefahren. Mit seinen Texten und Musik seiner Epoche zeichnen wir das Bild eines Berliners, der sich mit der gleichen Leidenschaft in politische Debatten wie die Vergnügungssucht der Weimarer Republik stürzte und dessen Schriften auch 100 Jahre nach ihrer Erscheinung nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.  Adresse: Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin

Ebenfalls am Donnerstag aber um 20 Uhr spielt das ANIA PAZ TRIO im B Flat. Ania Paz (p, comp.), Carmelo Leotta (b), Christoph Hillmann (dr). Lebendig, unerwartet und zeitgenössisch – ihre experimentelle Spielfreude zusammen mit Christoph Hillmann am Schlagzeug und Carmelo Leotta am Bass schafft eine dynamische Rhythmusgruppe mit einer einfühlsamen, solistischen Interpretation. Nach einer erfolgreichen internationalen Karriere in Lateinamerika und den USA hat sie ihre musikalische Heimat in Berlin gefunden und ihre internationale Präsenz weiter ausgebaut. Mit dem Ania Paz Trio durften sie bereits ausverkaufte Konzerte, erfolgreiche Tourneen und begeisterte Kritiken für ihre aktuelle CD Espacios feiern. Die Presse beschreibt ihre Musik als „intelligent, sinnlich, wild und frei“ Adresse:  Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin

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¿QUÉ PASA? BERLIN WOCHENENDE: 9. BIS 11. JANUAR

Wir starten das Wochenende mit der Ausstellung von Vera Mercer: LIFE IN FOCUS – EINE WERKSCHAU, die bist um 22Januar im Zentrum für Aktuelle Kunst in der Zitadelle Spandau gezeigt wird. Zuerst in Paris, später dann auch in Omaha/Nebraska lebend, tauchte Vera Mercer ab den späten 1950er-Jahren in die pulsierenden Kunstszenen zahlreicher Metropolen ein. 1958 heiratete sie den Schweizer Objekt- und EatArt-Künstler Daniel Spoerri (1930-2024), von dem sie sich nach wenigen Jahren wieder trennte. Seitdem arbeitet Mercer kontinuierlich mit Fotografie und wurde vor allem als Porträtistin schnell bekannt. Es entstanden Fotoreportagen über Marcel Duchamp, Samuel Beckett und Andy Warhol sowie Dokumentarfotos für Eva Aeppli, Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle, mit denen sie große Anerkennung erlangte. Ab den 1990er Jahren erarbeitete sie zudem Wandbilder für Restaurants und Hotels in Tokyo, Seoul und Hongkong. Auch ist sie – gemeinsam mit ihrem zweiten Ehemann Mark Mercer (1943-2019) – selbst als Restaurantbetreiberin aktiv. Ihre detailreichen Stillleben setzen meisterlich Natur und Kulturgegenstände in Szene und werden international ausgestellt. Adresse:  Am Juliusturm 64

Am Freitag um 20Uhr lädt das Ballhaus Wedding zu einem Tango Abend mit Livemusik und Showtanz unter dem Titel GRANDHAUS BALLHAUS MILONGA. Das Cuarteto los Monitos spielen „all time favourites“ der beliebtesten Orchester von Biagi bis Varela. Raue und übermütige Arrangements folgen auf geschmackvoll interpretierten Kitsch. Alles mit einem nötigen Augenzwinkern aber steter Hochachtung vor dem Original. Violeta & Benjamin stellen schönste traditionelle Tangos aufgelegt von Djamila vor. ome dance to D‘Ariezo, DiSarli, Biagi, Pugliese and more with Andrej Sur (violin), Dorion Kruska (piano), Alex Karagiorgis (bass) and Korey Ireland (Bandoneon). Adresse: Wriezener Str. 6, 13359 Berlin

m Samstag den 10. Um 16Uhr wird das Stück DIE ZUKUNFT IST VORÜBERGEHEN NICHT ERREICHBAR im Kabarett Theater Die Stachelschweine gespielt. Haben Sie Probleme, die deutsche Politik zu verstehen? Oder die internationale? Trump? Putin? Fragen sich, was wird die Zukunft erst bringen? Wunderbar – dann kommen Sie in unsere große Revue! Wir haben für Sie schon mal die wichtigsten Entwicklungen hochgerechnet. Wir wissen vielleicht nicht alles besser, aber dafür sind unsere Prognosen witziger. Auf der Bühne noch mit echten Menschen, Spielfreude, exzellentem Sprachwitz und Musik. In Überschallgeschwindigkeit. Sowie der tröstlichen Botschaft: Es wird nicht besser, bloß weil es länger dauert. Denn – etwas Besseres als die Zukunft finden wir überall! MIT: Christine Detmers, Ella Schneider und Florian Gerteis REGIE: Frank Lüdecke TEXT: Frank Lüdecke & Sören Sieg. Adresse:  Im Europa-Center, Tauentzienstraße 9-12, 10789 Berlin

Ebenfalls am Samstag jedoch um 20Uhr beginnt im Huxleys Neue Welt das Konzert von KC REBELL. Der renommierte Deutschrapper kündigt seine Abschiedstournee an und diese finale Tournee verspricht, ein einzigartiges Erlebnis für die Fans zu werden, da KC Rebell plant, Songs zu präsentieren, die er noch nie zuvor live aufgeführt hat. KC Rebell, mit bürgerlichem Namen Hüseyin Köksecen, hat sich in der deutschen HipHop-Szene einen Namen gemacht und zahlreiche Gold- sowie Platin-Alben veröffentlicht. Seine Abschiedstournee bietet seinen Fans die letzte Gelegenheit, ihn live zu erleben und in den Genuss einer bislang nie da gewesenen Live-Performance zu kommen. Neben seinem festen Tour-Partner Der Yavuz, der gemeinsam mit KC Rebell einige neue Songs performen wird, wird es außerdem spannende Special Guests geben. Adresse: Hasenheide 107, 10967 Berlin

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 5. BIS 11. JANUAR

Wir beginnen die Woche mit der Ausstellung URBAN REFLECTIONS von Simone Zaugg, welche im Zentrum für aktuelle Kunst der Zitadelle bis zum 11.1.26 präsentiert wird. Das Ausstellungsprojekt Urban Reflections untersucht Stadt mit ihren urbanen „Bildern“ und den öffentlichen Raum als Metapher, Medium und Matrix für aktuelle, gesellschaftsrelevante Entwicklungen. Urban Reflections erzeugt anhand spezifischer Eingriffe in die Raumsituationen des ZAK installative Mikrokosmen, die die Betrachter*innen auffordern, konstruktiv in einen Dialog mit der Kunst zu treten und so – ähnlich wie auf einem Abenteuerspielplatz – an der eigenen Realität weiterzubauen. Adresse: . Am Juliusturm 64

Am Dienstag spielen im BFlat LUCIA MARTÍNEZ & THE FEARLESS. Mit ihrem neuen Album HOPE (realisiert dank der Unterstützung des Berliner Senats) stellt die Schlagzeugerin und Komponistin Lucía Martínez ihr außergewöhnliches Sextett vor. Die Musik von The Fearless klingt wie ein Western, den es nie gegeben hat: Ennio Morricone trifft auf Tarantino, Sergio Leone auf John Wayne – und doch ist es Jazz, wild, elektroakustisch und voller Energie. Ein klappriges Motorrad, sechs Cowboys im Smoking und ein Cowgirl an den Zügeln führen durch eine klangliche Landschaft zwischen Italo-Western, amerikanischem Kernland und europäischer Avantgarde. Mit Lucía Martínez, Benjamin Weidekamp, Ronny Graupe, Morris Kliphuis, Marcel Kroemker. Adresse: Dircksenstraße 40, 10178 Berlin

Am Donnerstag den 08.Januar um 18Uhr beginnt in der Heinrich Böll Stiftung die Buchvorstellung und Diskussion DIE WELT NACH DEM WESTEN. „In den Trümmern der Kriege in Gaza und der Ukraine zeichnen sich die Konturen einer neuen Welt ab. Donald Trump ist der westliche Abstiegsmanager, der die USA von einem Imperium zurück in einen Nationalstaat verwandelt – zum Leidwesen eines Europas, das in die neue, multipolare Welt hineinstolpert. Im Schatten all dessen entfaltet die Dekolonisation – verspätet – ihre Wirkung. Das Buch Die Welt nach dem Westen ist ein Versuch, den gegenwärtigen Umbruchsmoment zu vermessen und mögliche Zukünfte zu ertasten. Es geht um die Welt, wie sie sich gerade vor unseren Augen ausformt – zumindest, wenn wir uns dazu entscheiden, hinzusehen.“ Der Autor Daniel Marwecki wird anwesend sein und an der Diskussion teilnehmen. Adresse: Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Am Samstag den 10 um 19.30 wird im Gorki Theater das Stück PLANET B gespielt. 40 Millionen Jahre in der Zukunft: Eine der vielfältigen Humanoiden-Arten, die heute die Galaxien bevölkern, re-enactet den sagenumwobenen Mythos, wie ihre Vorfahren, die primitive Spezies Homo Sapiens, von dem kleinen Felsplaneten Erde verschwanden und zum Planeten B gelangten. Adresse: Am Festungsgraben 2 

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 2. BIS 4. JANUAR

Wir starten das Wochenende des neuen Jahres 2026 in der Alten Nationalgalerie mit der Ausstellung THE SCHARF COLLECTION. Goya – Monet – Cezanne – Bonnard – Grosse. Die Ausstellung, die am diesen Wochenende zwischen 12 und 19Uhr geöffnet ist zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec. Adresse: Bodestraße 1-3

Am Samstag den 3. um 19.30 spielt im Berliner Ensemble das Stück EXIL von Lion Feuchtwanger. Paris, 1935: eine pulsierende Großstadt, die zum Exil-Ort wurde für Tausende, die nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Deutschland verlassen mussten. Als einer der Ersten erkannte Lion Feuchtwanger schon in den 20er Jahren die Gefahren, die von Hitler und seiner Partei ausgingen. In seinem Roman „Exil“, den er 1939 beendete, gelingt es ihm, die Zeit vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lebendig zu machen – für die Nachgeborenen, die nicht würden begreifen können, warum die meisten untätig blieben, während die Gewalt der nationalsozialistischen Herrschaft immer konkreter wurde. Feuchtwanger beschreibt Menschen, die mit der Frage kämpfen, was es heißt, „das Richtige“ zu tun; es sind Geschichten von Karrierismus, Opportunismus, Unterdrückung, Zivilcourage, Liebe und Verrat. Adresse:  Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin

Ebenfalls am Samstag aber um 20Uhr spielt im Kammermusiksaal der Philharmonie das Konzert SPANGENBERG PLAYS NIRVANA. In diesem Hommage Konzert an Keith Jarrett und Kurt Cobain wird Christoph Spangenberg Songs wie „About A Girl“, „Come As You Are“ oder „Smells Like Teen Spirit“ auf seine Art auf das Piano bringen. Ohne Drums, ohne Bass, ohne Gesang. Stattdessen mit jahrelanger Erfahrung in verschiedensten musikalischen Feldern von Jazz über HipHop bis Techno. Eine ehrliche Verneigung vor einer der einflussreichsten Bands der Rockgeschichte. Adresse: Herbert-von-Karajan-Str. 1

Am Sonntag den 4 Januar um 12Uhr beginnt im Humboldt Forum die Werkstatt STOFF FÜR NEUES! Eine Einladung mit Textilien und alten Kleidern vorbeikommen, um sie zu reparieren, umzuarbeiten oder etwas Neues zu schaffen. Die Idee ist sich von den Ausstellungen, Themen und Exponaten im Haus inspirieren zu lassen um beim gemeinsamen Nähen, Flicken und Designen miteinander ins Gespräch zu kommen. Egal ob allein, mit dem bestem Freund, der Familie oder Wohngemeinschaft: Beim nachhaltigen Nähtreff in den Werkräumen ist es möglich mit Nadel, Faden und Nähmaschine kreativ zu werden und sich gegenseitig zu unterstützen. Ein*e Vermittler*in hilft bei der Entwicklung von Projekt- und Gestaltungsideen und unterstützt bei Bedarf auch bei der Bedienung der Nähmaschinen. Adresse: Schloßpl. 1

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