¿QUÉ PASA? BERLÍN– 13. BIS 19. APRIL
Wir beginnen die Woche mit der Ausstellung LLIGGOCEN – THE AGE OF DIZZINESS, die zur Zeit im KINDL – Zentrum für Zeitgenössische Kunst gezeigt wird. „Dizzy“ bedeutet schwindelig. In Folge der Polykrise führt die akute Erfahrung eines fortwährenden Ausnahmezustands zu einem verwirrenden und frustrierenden Erleben von Welt, das durch einen Mangel an Sprache und anderen Formen der Verbindungsmöglichkeit und Kontextualisierung gekennzeichnet ist. Iliggocene – The Age of Dizziness schlägt Künstler*innenpositionen vor, die neue Vokabulare für diese Taumelzustände suchen. Adresse: Am Sudhaus 3, 12053 Berlin
Am Dienstag den 14 um 17Uhr zeigt das Ibero Amerikanische Institut die Ausstellung DIE ORGANIZATION DER SOLIDARITÄT DER VÖLKER AFRIKAS, ASIEN UND LATEINAMERIKA 1966 – 2019. Eine Ausstellung, die vom Institut für Geschichte der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Ibero-Amerikanischen Institut konzipiert wurde, die Plakate und Publikationen aus dem postrevolutionären Kuba während des Kalten Krieges zeigt und damit die historische Forschung zu ästhetischen Narrativen veranschaulicht. Unter anderem werden Objekte aus der umfangreichen Zeitschriften-Sammlung des Ibero-Amerikanischen Instituts sowie Originalgrafiken aus der Sammlung Luigi Bardellotto ausgestellt. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin
In der Urania findet am Mittwoch um 19.30Uhr die Podiumsdiskussion DIE BIPOLARE NATION statt. Phillipp Gassert und Klaus Brinkbäumer diskutieren die ambivalente Bilanz der US-amerikanischen Epoche, moderiert von Greta Buschhaus. Die Vereinigten Staaten haben sich und der Welt ungeheuer viel geschenkt – und ähnlich viel zugemutet. Die Bilanz des Historikers und Amerika-Experten Philipp Gassert ist ambivalent und so erhellend wie ernüchternd. Er zeigt auf, wie tief die kaum zu überbrückenden Widersprüche, die heute so offen zutage treten, in der Gründung und der Geschichte des Landes verwurzelt sind. Im Gespräch mit Klaus Brinkbäumer, der sich intensiv mit dem „MAGA-Amerika“ und der systematischen Schwächung der demokratischen Institutionen beschäftigt. diskutiert er die tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Krisen der USA und deren historische Bezüge. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin
Ebenfalls am Mittwoch jedoch um 20Uhr präsentiert in der Uber Eats Music Hall der amerikanische Musiker und Songwriter PAUL SIMON seine „A Quiet Celebration“ – Tour. Paul Simon bildete mit Art Garfunkel Duo Simon & Garfunkel, für das Simon praktisch alle Songs schrieb. Der kommerzielle Durchbruch gelang ihnen 1965 mit dem Lied The Sound of Silence.Die Tournee steht im Zeichen seines 2023 erschienenen Albums „Seven Psalms“, das er zu Beginn jeder Show in voller Länge aufführt. Adresse: Uber-Platz 1, 10243 Berlin











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