Wir starten das Wochenende des 2. – 4. Oktober mit der Ausstellung SEEING SOUND, HEARING TIME, welche die erste große Retrospektive des Komponisten Ryuichi Sakamoto darstellt. Im Hamburger Bahnhof bis zum 20.06.27 gezeigt, wird der Künstler in dieser Ausstellung als Pionier der elektronischen und experimentellen Musik präsentiert, der die Grenzen zwischen Klang, Film, Performance und bildender Kunst immer wieder neu definierte. Die Ausstellung zeigt sieben Werke in fünf großformatigen Installationen „IS YOUR TIME“ (2017), in der ein durch den Tsunami 2011 beschädigtes Klavier zum Objekt für Klänge wird, beruht auf digital umgewandelten seismologischen Daten von Erdbeben weltweit. Weitere Installationen sind ausgehend von seinem Album „async“ (2017) in enger Kooperation mit dem Künstler Shiro Takatani und dem Filmmacher Apichatpong Weerasethakul entstanden. Zwei Filme von Carsten Nicolai in der Ausstellung verwenden Musik des letzten Albums „12“ von Sakamoto, ein Klangtagebuch, das er 2021 bis 2022 aufgenommen hat. Adresse: Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin
Ebenfalls dieses Wochenende findet im Humboldt Forum der Internationale Tanz-, Theater- und Performancefestival TRANSKONTINENTALE statt. Künstler*innen aus Aotearoa / Neuseeland, Brasilien, China, Kamerun und Nigeria erzählen von Natur- und Kulturerbe, Wasser, Wald und Erde und eröffnen mit ihren Aufführungen neue Perspektiven auf die Sammlungen des Hauses. Darunter LAGOS is a R.A.V.E. des nigerianischen Choreographen Qudus Onikeku, eine vielschichtige Tanzperformance über Rhythmen, Dynamik und Zusammenleben in der Millionenmetropole Lagos. Das Festival zeigt außerdem Shel We des Māori-Choreografen Tupua Tigafua, das sich an Kinder ab vier Jahren und Erwachsene gleichermaßen richtet. Adresse: Schloßpl. 1
Im Kühlhaus beginnt am Freitag um 19Uhr ein Klavierkonzert mit LUIS BERRA. Versprochen wird ein Abend, der weit über das traditionelle Klavierkonzert hinausgeht. Die Musik von Luis Berra bewegt sich zwischen zeitgenössischem Klavier, lyrischer Improvisation, Minimalismus, Jazz und Blues und verbindet komponierte Stücke mit spontan entstandener Musik. Der Abend bietet Musik aus seinem neuesten Album „A Piano Won’t Fix Your Tormented Soul“, das beim Berliner Label Neue Meister erschienen ist, sowie spontane Improvisationen. Mit mehreren zehn Millionen Streams weltweit hat Berra ein internationales Publikum erreicht – doch live wird jeder Auftritt zu etwas Einzigartigem. Keine festgelegte Erzählung. Keine Hintergrundmusik. Nur ein Klavier, ein Raum und der unvorhersehbare Raum zwischen Komposition und Improvisation. Adresse: Luckenwalder Str. 3, 10963 Berlin-Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
Am Sonntag um 20Uhr spielen CA7RIEL & PACO AMOROSO im Velodrom. Ein argentinisches Duo dass sich längst ein kreatives Universum erbaut hat und dass Mode, Performance-Kunst und Internetspektakel mit globaler Wirkung zelebriert. Die Band macht seit 2011 Musik und feiern mit ihrer grenzensprengenden sowie unerwartbar verdrehten Musik zwischen Trap, Hip-Hop und Pop seit 2019 weltweite Erfolge. Frühe Hits wie „OUKE“ und „JALA JALA“positionierten CA7RIEL & Paco Amoroso schnell als starke Stimmen einer neuen Generation. Adresse: Paul-Heyse-Str. 26











Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.