¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 16. BIS 18. JANUAR
Wir starten das Wochenende mit der Ausstellung TOMÁS SARACENOI welche bis zum 31.1. in der Galerie Neugerriemschneider präsentiert wird. Tomás Saracenos zweite konzentriert sich auf Wasserkreisläufe, die sowohl Material als auch Metapher sind. Der Titel der Ausstellung leitet sich von Heteropoda saracenoi ab, einer Spinnenart, die vom Arachnologen Peter Jäger nach dem Künstler benannt wurde. Die Ausstellung basiert auf Saracenos langjähriger Zusammenarbeit mit den indigenen Gemeinschaften von Salinas Grandes und Laguna de Guayatayoc im Norden Argentiniens. Das Wasser, das in den Salzebenen der Region austritt, ist für diese Gemeinschaften sowohl Lehrmeister als auch umkämpfte Ressource, da die ausbeuterischen Praktiken von Unternehmen, die vorgeben, umweltfreundliche Energie zu liefern, nicht nur Wasser entziehen, sondern auch das überlieferte Wissen und die lebendige Erinnerung bedrohen. Diese Anliegen fließen in Saracenos Ausstellung ein und prägen die ausgestellten Werke entscheidend. Adresse: Christinenstraße 18-19/Haus 9
Am Samstag um 13Uhr bietet das Humboldt Forum die Lesung PUDEL, SCHWEINE ODER KATZEN? Gelesen werden die Bilderbücher „Pudel mit Pommes“ von Pija Lindenbaum, „Alles Schweine oder was?!“ von Alice Brière-Haquet und Pénélope Paicheler sowie „Alle sehen eine Katze“ von Brendan Wenzel und Thomas Bodmer. Geschichten von Flucht, Toleranz und Multiperspektivität werden in unterschiedliche Tierreiche übertragen. In Pudel mit Pommes suchen Klimageflüchtete nach einem neuen Zuhause und stoßen neben Freundlichkeit auch auf Missgunst und Neid. Im Land der Schweine lebt auch eine Familie aus Schafen. Die Nachbarn sind sich zunächst spinnefeind, doch dann entdecken sie ihre Gemeinsamkeiten und eine tiefe Freundschaft entsteht. Gepunktet, verschwommen, schwarz-weiß, ganz bunt: Auch so können Katzen aussehen. Es kommt nur darauf an, wer sie anschaut. Die Bücher sind spannend für Kinder von drei bis sechs Jahren, erfreuen aber auch ältere Besucher*innen. Adresse: Schloßpl. 1
Am Samstag DEN 17. um 19.30. zeigt das Hau Hebbel am Ufer im Rahmen des Purple das Stück WITCH HUNTING. Sechs Tänzerinnen und Tänzer aus unterschiedlichen Kulturen teilen sich die leere Bühne. Durch ihre Bewegungen bringen sie zum Ausdruck, wie sie die Welt und ihren eigenen Körper sehen. Die Performance befasst sich mit den Fragen: Was ist kulturelle Identität? Was bedeutet Gemeinschaft? Und was verbindet die Menschen in einem Land? Außerdem geht es darum, wie Menschen zu Sündenböcken gemacht und somit zu Unrecht beschuldigt werden. Dies geschieht in vielen Gesellschaften und betrifft letztendlich jeden. Witch Hunting regt uns dazu an, über Fairness, Solidarität und das Konzept des „Gemeinwohls” nachzudenken.Um sich auszudrücken, bedienen sich die Tänzerinnen und Tänzer verschiedener Tanzstile wie Krumping, Popping, Hip-Hop sowie traditioneller und urbaner afrikanischer Tänze. Adresse: HAU2: Hallesches Ufer 34
Am Sonntag den 18 um 21 veranstaltet das ZigZag JazzClub ein Tribute Konzert an Billie Holiday mit der Sängerin METTE NADJA HANSEN. Billie Holiday, die vielleicht größte Jazzsängerin, die je gelebt hat, tat dies nur viel zu kurze 44 Jahre. Und trotz der Tatsache, dass se nicht einmal Noten lesen konnte ist der Einfluss, den sie hatte, unermesslich. Sie beeinflusste Generationen von Musikerinnen und Musikern, die nach ihr kamen, aber ihre Fähigkeit, Trauer mit Freude zu verbinden, bleibt unvergleichlich. Mit ihrer unendlich entspannten Phrasierung und ihrer unverwechselbaren Stimme wurde sie zu einem der größten Stars ihrer Zeit und bleibt bis heute ein Gigant des Jazz. Adresse: Hauptstraße 89, 12159 Berlín


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