¿QUÉ PASA? WOCHENENDE – 20. BIS 22. FEBRUAR

¿QUÉ PASA? WOCHENENDE – 20. BIS 22. FEBRUAR

Wir starten das Wochenende um Freitag um 21Uhr im Haus der Sinne mit der Live Milonga des Tango Quintett LA MAQUINA INVISIBLE. Die Band gehört zu den führenden Gruppen der heutigen neuen Tangoszene. Gegründet 2013 in Rosario, erweckt dieses Quintett die Klassiker des Tangos mit Präzision, jugendlicher Energie und Authentizität zum Leben – genau so, wie die Tangos von den ursprünglichen Orchestern gespielt wurden. Das Repertoire der Gruppe verbindet klassische Tangos mit eigenen Kompositionen und bietet einen modernen Blick auf die argentinische Tradition. Adresse: Ystader Str. 10

Samstag um 20Uhr spielt in der Vaganten Bühne das Stück DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM – Oder wie Gewalt enstehen und wohin sie führen kann. Schauspiel nach der Erzählung von Heinrich Böll. „Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ähnlichkeiten mit den Praktiken der Bild-Zeitung ergeben haben, so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich“, beginnt Nobelpreisträger Heinrich Böll seine 1974 erschienene Erzählung. Theaterautor Clemens Mädge setzt in seiner Bearbeitung für die Vagantenbühne den Fokus auf den Druck unter dem Katharina Blum steht und die psychische Gewalt, der sie als junge Frau in einem Umfeld aus männlichen Ermittlern, Journalisten und Verehrern ausgesetzt ist. Dabei lässt er zwei Journalisten Jahre nach Katharina Blums Tat erneut auf das Geschehene blicken und zieht so geschickt Parallelen ins Heute. Adresse: Kantstraße 12A, 10623 Berlin

Am Samstag den 21. um 15Uhr lädt das Humboldt Forum zur Vorführung MAPPING OHNE RAND mit der Interventionsgestalterin Patricia Vester ein. Die Illustratorin hat während des diesjährigen „Black History Month“ gemeinsam mit interessierten Besucher*innen neue Perspektiven auf den Umgang mit Karten entwickelt. Entstanden ist eine visuelle, kritische Reise durch die Kartenwelt von Schulkarten und Lehrmaterialien der deutschen Publikationsgeschichte. Themen sind Raumängste und Raumnahme, gescannte Städte, digitales Wandern und das Reisen als Schwarze Deutsche. In dieser Veranstaltung präsentiert sie die Ergebnisse, spricht über den kollektiven Gestaltungsprozess und zeigt den entstandenen Kurzfilm. Adresse: Schloßpl. 1

Am Sonntag den 22. beginnt um 20Uhr das Konzert CHORA BERLIM im Zimmer 16. Choro ist der erste authentische urbane Musikstil Brasiliens und existiert seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Weiter ist Choro eine einzigartige Mischung aus europäischer klassischer Musik und Salonmusik, unterlegt mit afrobrasilianischen Rhythmen. Das Projekt „Chora Berlim“ und das gleichnamige Album dokumentieren den Austausch: Die besten Vertreter der lebendigen Szene Rio de Janeiros musizieren gemeinsam mit Chorões aus Hamburg und Berlin. Die meisten Kompositionen stammen von der deutsch-ukrainischen Sängerin und Komponistin Rosa Morena Russa, alias Kateryna Ostrovska. An diesem Abend werden die Kompositionen des Albums live von einer fünfköpfigen, grenzüberschreitenden Band präsentiert. Adresse: Florastr. 16

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