¿QUÉ PASA? BERLÍN– 16. BIS 22. MÄRZ

¿QUÉ PASA? BERLÍN– 16. BIS 22. MÄRZ

Wir starten die Woche mit der Ausstellung ZERREIßPROBE. KUNST ZWISCHEN POLITIK UND GESELLSCHAFT, die bis zum 25.04.2027 in der Neuen Nationalgalerie gezeigt wird. Die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist durch eine Vielfalt an Materialien, Medien und Methoden bestimmt. Gleichzeitig stand kaum eine Ära so unter dem Zeichen von Teilung und Zerrissenheit aber auch Erneuerung- 14 Kapitel greifen zentrale künstlerische wie gesellschaftliche Themen des 20. Jahrhunderts auf, etwa die Frage nach Realismus und Abstraktion, Politik und Gesellschaft, Alltag und Pop, Feminismus, Identität oder Natur und Ökologie. Adresse: Adresse: Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin

Am Dienstag den 17. März um 20.30Uhr spielt RODRIGO ALARCON im Badehaus. Der brasilianische Künstler stellt die Tour zum 10-jährigen Jubiläum von „O Lado Vazio do Sofá“ vor und lädt das Publikum ein, seine erste kreative Phase noch einmal zu erleben. Mit Darbietungen von Songs wie „Corte de Papel“, „Capricórnio“ und „Sinusite“. Jede Show unterstreicht er seine künstlerische Intensität und die Tiefe seiner Texte. Eine Darbietung, die Nostalgie, Emotionen und die Kraft einer der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen brasilianischen Musik in sich vereint. Adresse:  Revaler Str. 99

Am Mittwoch den 18. Um 19.30Uhr beginnt in der Urania die Podiumsdiskussion EINSAMKEIT. Maike Luhmann, Deutschlands bekannteste Einsamkeitsforscherin, im Gespräch mit Elke Schilling und Silvan Hornstein. Nikolaus Röttger moderiert. Sind wir heute einsamer denn je – oder sprechen wir nur endlich mehr darüber? Wann machen unsere modernen Lebensumstände uns einsam und wann bewahren sie uns im Gegenteil sogar davor? Die Psychologieprofessorin Maike Luhmann forscht seit fünfzehn Jahren zu einem der großen Themen unserer Zeit. Sie beschreibt Einsamkeit als das schmerzhafte Gefühl, das entsteht, wenn die tatsächlichen sozialen Beziehungen nicht den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen. Wobei Alleinsein nicht mit Einsamkeit gleichzusetzen ist: Während Alleinsein ein objektiver, oft gewählter Zustand ist, wird Einsamkeit als eine unfreiwillige, subjektive Belastung wahrgenommen. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin

Ebenfalls am Mittwoch den 18 um 19.30Uhr wird im Renaissance Theater das Stück von Moritz Rinke SOPHIA ODER DAS ENDE DER HUMANISTEN aufgeführt. Kaum ein Thema beschäftigt uns alle so sehr wie die Künstliche Intelligenz. Aus dem Gehege wissenschaftlicher Forschung längst ausgebrochen, ist sie – mal mehr mal weniger offensichtlich – längst Teil unseres Alltags und ihr Potential ist überhaupt nicht abzuschätzen. Ebenso wenig wie ihre Schwächen, ihre Grenzen und mögliche Gefahren. Über dieses Thema hat Moritz Rinke ein hochaktuelles, fesselndes und sehr humorvolles Stück geschrieben, dass in die beängstigende Logik der „Intelligenzexplosion“, wie sie der britische Mathematiker Irving John Good voraussagte: Die erste ultraintelligente Maschine wird die letzte Erfindung des Menschen sein. Adresse: Knesebeckstraße 100 /Ecke Hardenbergstraße

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