SCHLOß CHARLOTTENBURG

Das Schloss Charlottenburg im westlichen Teil des Berliner Stadtbezirks Charlottenburg ist zweifellos eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es wurde 1699 unter der Leitung des Architekten Johann Arnold im Auftrag von Sophie Charlotte erbaut, die später Königin wurde, und ihrem Ehemann Friedrich, dem späteren König Friedrich I. von Preußen. Aufgrund der Leidenschaft der Königin für die Oper wurde zusätzlich ein Anbau errichtet, der als Opernsaal diente. Im Jahr 1705 gab Friedrich I. dem Schloss zu Ehren seiner Frau, die im Alter von nur 36 Jahren verstorben war, den Namen Charlottenburg.

Das Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Nach dem Krieg wurde es wieder aufgebaut und dient heute als Museum, in dem das Zimmer Friedrichs des Großen, Insignien Friedrichs I. und seiner Frau, Porzellan und eine große Anzahl von Gemälden (unter anderem die bedeutendste Sammlung französischer Malerei des 18. Jahrhunderts außerhalb Frankreichs) ausgestellt sind. Separat kann man das ehemalige Schlosstheater besuchen, in dem sich ein weiteres Museum befindet, das der Vorgeschichte gewidmet ist, ebenso wie die Porzellansammlung, die im Belvedere untergebracht ist. Das Schloss ist nach wie vor einer der beliebtesten Orte der Berliner zum Spazierengehen und Ausruhen.

Adresse:Schloß Charlottenburg

WEB: https://www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schlossgarten-charlottenburg/