Warum »komisch«? Mit dem Namen »Komische Oper« knüpft Gründervater Walter Felsenstein an die Unmittelbarkeit und Volksnähe der französischen Opéra comique, aber auch an die im Krieg zerstörte Berliner Komische Oper in der Friedrichstraße an der Weidendammer Brücke an, deren Intendant Hans Gregor 1905–1911 von ähnlichen Ideen inspiriert war und eine »Kunst ohne Konvention, Vorurteile und Künstlereitelkeiten« forderte.
Seit ihrer Gründung steht die Komische Oper Berlin für zeitgemäßes, lebendiges Musiktheater und hat sich zu einem der profiliertesten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. »Profiliert« aber nicht im Sinne von repräsentativer Routine, sondern als markante, scharf umrissene Ausrichtung. Wir sind der Ansicht: Im Musiktheater geht es vor allem um eines – Menschen zu bewegen. Wir präsentieren neue Sichtweisen, nicht nur auf die Stücke, sondern auch auf die Form selbst.
Das Repertoire der Komischen Oper ist umfangreich und reicht von den Opern aus den 18.Jahrhundert wie die Hochzeit des Figaro bis zu den modernen Opern wie „Die Fledermaus“ und „Blick hinter den Kulissen“. Auch zeigt die Oper Sinfoniekonzerte.
Adresse: Behrenstraße 55/57
Website: https://www.komische-oper-berlin.de
Notiz: Weil gegenwärtig das Stammhaus saniert wird, ist die aktuelle Besucheradresse: Komische Oper Berlin @ Schillertheater: Bismarkstraße 110









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