¿QUÉ PASA? BERLIN – 1. BIS 7. DEZEMBER

 
Wir starten die Woche mit dem 13 MARIANNE-WEREFKIN-PREIS 2025 in der Kommunalen Galerie . Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 vergibt den mit 5.000 Euro dotierten Marianne-Werefkin-Preis an Mehtap Baydu für ihr Werk, das Spannungen zwischen Geschlechtern sowie zwischen Gebräuchen und Subjektverständnissen verschiedener Kulturkreise eindrücklich in Szene setzt. Die Organisation, die im 19. Jahrhundert Frauen eine künstlerische Ausbildung ermöglichte, als ihnen ein Studium verschlossen war, will die Auszeichnung ausdrücklich als emanzipatorisches Mittel verstanden wissen. Adresse: Hohenzollerndamm 176

Am Donnerstag den 4.12 um 19.30 erklärt Frauke Brosius-Gersdorf in der Urania wie DAS VERFASSUNGSGERICHT zu seinen Entscheidungen kommt. Ein Podiumsgespräch bei dem es vor allem geht zu erklären wie das Bundesverfassungsgericht zusammengesetzt ist und wie es funktioniert. Frauke Brosius-Gersdorf ist Professorin für Öffentliches Recht, mit Schwerpunkt Verfassungs- und Sozialrecht, an der Universität Potsdam. Im Sommer 2025 wurde sie als Richterin für das Bundesverfassungsgericht nominiert. Gegen ihre Kandidatur gab es politischen Widerstand, sodass sie nach wochenlangen Debatten und gegen ihre Person gerichteten Kampagnen sie ihre Kandidatur am 07. August 2025 zurückzog. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin

Am Donnerstag den 4. Um 20Uhr gibt SORVINA ein Konzert und multimediales Erlebnis unter dem Titel „Missisippi“ im Kesselhaus Maschinenhaus. Die Musikerin und Gewinnerin des Listen To Berlin-Awards 2024 verbindet darin Live-Musik, Film und rituelle Elemente und thematisiert Sorvinas persönliche und familiäre Wurzeln im US-Bundesstaat Mississippi sowie das kulturelle Erbe des Schwarzen Südens. Zu erleben sind Gesang, ein Chor, eigens produzierte Kurzfilme und eine Performance des Berliner Tanzkollektivs Movement Seven. Im Zusammenwirken formt sich eine Erzählung, die Themen wie Erinnerung, Migration und Spiritualität miteinander verknüpft und zugleich zentrale Überlebensfragen aufgreift. Adresse: Knaackstraße 97

Am Freitag den 5. Dezember organisiert das Ibero Amerikanische Institut den Konzert mit dem Trio PUKA WALI mit Lucie Delahaye, Consuelo Jerí und Carole Stöcklin.  Puka Wali bedeutet in Quechua „rote pollera”, ein Kleidungsstück, das vor allem indigene Frauen der Andenregion tragen. Die pollera ist Teil des Alltags und in diesem Zusammenhang symbolisiert sie die Hoffnungen und das Leben in den Anden ebenso wie die Freude am gemeinsamen Singen. An diesem Abend steht sie auch für das Zusammentreffen dreier Künstlerinnen, die in der Andenregion fest verwurzelt sind: Consuelo Jerí, quechua-sprachige Sängerin aus Peru; Lucie Delahaye, französische Gitarristin und Sängerin mit Wohnsitz in Argentinien sowie Carole Stöcklin, Kulturmanagerin aus Belgien, die Quena und Charango spielt. In einem Programm aus eigenen Kompositionen und Adaptationen populärer lateinamerikanischer Stücke ehren sie insbesondere lateinamerikanische Komponistinnen und stellen die Musikkulturen der Andenregion vor. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 28. BIS 30. NOVEMBER

Wir beginnen das Wochenende mit der Ausstellung ALLES UNTER DEM HIMMEL, die im Humboldt Forum im Rahmen der Ausstellung ZEITGENÖSSISCHE PERSPEKTIVEN gezeigt wird. „Wie tief greift der Staat in das private Leben ein?“ fragt dieses Event und stellt damit im das Spannungsverhältnis von Familie und Staat im 20. Jahrhundert in China und Korea – zwischen Ideologie, Fürsorge und Kontrolle. Adresse: Schloßpl. 1

Am Samstag den 29.11. präsentiert das Leibnitz Zentrum für Literatur das Literaturgespräch ÄSTHETIK DES WIDERSTANDS. Vor 50 Jahren, im Herbst 1975, erschien der erste Band der Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss (1916–1982). Anfänglich von der Kritik ambivalent aufgenommen, wurde rasch klar, dass dieses Romanprojekt zwischen Historiografie und verlebendigender Fiktion ein Jahrhundertwerk ist. Die Internationale Peter Weiss-Gesellschaft (IPWG) lädt deshalb ein zu einem Gespräch über die Bedeutung von Peter Weiss’ Romanprojekt für die eigene literarische Entwicklung. Arnd Beise und Michael Hofmann von der IPWG diskutieren mit der österreichischen Schriftstellerin Birgit Müller-Wieland und dem Berliner Autor Ingo Schulze. Adresse: Pariser Straße 1, 10719 Berlin

Am Samstag um 19Uhr lädt die Deutsch-Kanarische Gesellschaft e.V. zu einem Konzert mit CIRA RODRIGUEZ.  Die Sängerin stellt ihr musikalisches Projekt “Territorios – Territorium“ vor, , das dazu einlädt, eine Klanglandschaft zu durchqueren, die von den Wurzeln, der Geschichte und der Identität der Kanarischen Inseln inspiriert ist. Durch originale Kompositionen, die mit traditionellen Klängen verflochten sind, erschafft Cira Rodríguez eine Erzählung, die den kulturellen Reichtum des Archipels feiert – seine Sprache, seine einzigartigen Arten, seine vulkanische Geografie und sein kollektives Gedächtnis. Adresse: Urbanstrasse 93 (2. Hinterhof), 10967

Ebenfalls am Samstag den 29. aber um 20Uhr beginnt im SCHOKOLADEN das Konzert von ESPUMA (60er-Jahre-Psychedelia, London) + Sacred Buzz (Berlin Psych) mit DJs nach 22:00 Uhr. Die sechsköpfige Londoner Band Espuma webt einen hypnotischen Teppich aus lateinamerikanischen Rhythmen, Volksmärchen und 60er-Jahre-Psychedelia mit Einflüssen aus aller Welt. Die Bandmitglieder kommen aus England, Bulgarien und Deutschland, und ihr Sound pulsiert mit der Energie der lebendigen Londoner Psychedelic-Szene. Sacred Buzz ist eine Berliner Psych-Band, die für ihre mitreißenden Live-Auftritte und ihre tiefgehenden Soundscapes bekannt ist. Adresse: Ackerstraße 169

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 24. BIS 30. NOVEMBER

Die Woche startet für uns mit dem Konzert der BAOBAB ORCHESTRA, die am Dienstag um 20.30Uhr im Metropol beginnt. Das Orchestra ist eine der größten Bands Afrikas sowie eine außergewöhnliche Gruppe von Sänger*innen und Musiker*innen, die mit ihrer Mischung aus Afro-Latin-Stilen, internationalem Pop, westafrikanischer Griot-Musik und sanft beschwingten Rhythmen ein westafrikanisches Nachtclub-Ambiente erzeugen. Ihre Geschichte beginnt im Herzen der Medina von Dakar in den späten 1960er Jahren und erstreckt sich über die ganze Welt bis ins 21. Jahrhundert. Über die Jahrzehnte hat sich die Besetzung von Baobab verändert, mit traurigen Abgängen und aufregenden Neuzugängen. Adresse: Nollendorfpl. 5

Am Mittwoch den 26.11 um 19.30Uhr lädt die Urania zum Podiumsgespräch SCHÖNHEITSSALON @URANIA: SKALPELL ODER THERAPIE. Ein Abend auf der Schneide zwischen Chirurgie und Mental Health: Im monatlichen „Schönheitssalon“ analysiert die Kulturjournalistin Rabea Weihser mit ihren Gästen die Ästhetik unserer Gegenwart. Diesmal geht es um den Boom der Beauty-Eingriffe. In der Hoffnung auf ein besseres Leben entscheiden sich immer mehr Menschen für eine Optimierung im OP. Manchen wünscht man eher eine Psychotherapie. Kann man sich glücklich liften lassen? Mit  Dr. med. Chantima Goertz  und Ole Goertz beinahe täglich am Küchentisch. Sie ist Psychiaterin, er ist ästhetischer Chirurg. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin

Das Bildungsforum gegen Antiziganismus und der Bundesverband RIAS e. V. laden am 27. November um 18Uhr zur Veranstaltung GROBES FOULSPIEL: ANTISEMITISMUS UND ANTIZIGANISMUS IM FUSSBALL ein. Die Veranstaltung widmet sich den Manifestationen von Antisemitismus und Antiziganismus im Fußball und fragt, wie beiden Phänomenbereichen im Stadion, auf den Rängen, in den Vereinen und Verbänden wirksam begegnet werden kann. Gemeinsam wird diskutiert, wie Antisemitismus und Antiziganismus im Fußball sichtbar werden, in Fangesängen, Symbolen, Online-Diskursen oder alltäglichen Vereinsstrukturen, und welche Strategien nötig sind, um diesen entgegenzutreten. Dabei geht es auch um die Rolle von Verbänden, Fanprojekten und Zivilgesellschaft in der Förderung eines solidarischen Miteinanders im Sport. Anmeldung unter vermittlung@sintiundroma.de. Der Eintritt ist frei. Adresse: Prinzenstraße 84.2., 10969 Berlin

Am Donnerstag den 27. sowie Freitag den 28. organisiert das Ibero Amerikanische Institut das Kolloquium ANGOLA, KAP VERDE, GUINEA-BISSAU, MOSAMBIK, SAO TOMÉ UND PRÍNCIPE – 50 JAHRE UNABHÄNGIGKEIT.  Ein interdisziplinäres Kolloquium der DASP e.V. Mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Lesungen, Buch-, Film- und Fotopräsentationen von Beitragenden aus dem In- und Ausland werden die Identitätsdiskurse, die Herausforderungen der Bürgerkriege sowie die militärhistorische, rechtliche und künstlerisch-literarische Aufarbeitung des komplexen Dekolonisierungsprozesses aus kulturwissenschaftlicher Perspektive thematisiert und analysiert. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 21. BIS 23. NOVEMBER

Wir beginnen das Wochenende mit dem Konzert von TAKUYA KURODA im Club Gretchen, welches am Freitag den 21 um 20Uhr beginnt. Der aus Kobe stammende, heute in Brooklyn lebende Trompeter Takuya Kuroda präsentiert mit Everyday sein achtes Studioalbum – eine groovige, genreübergreifende Fusion aus Jazz, Hip-Hop und Neo-Soul. Nach dem vielgelobten Midnight Crisp (2022), das PopMatters als „Future Classic“ bezeichnete, vertieft Kuroda hier seine Suche nach dem idealen Mix aus Produktion und organischem Spiel. Adresse: Obentrautstraße 19-21

Am Samstag um 9.45Uhr beginnt im Silent Green die Konferenz ABOUT TOMORROW von Greenpeace. Eine Veranstaltung die hinterfragt was es für eine gerechte Zukunft braucht und bei der es um Klimagerechtigkeit, Demokratie und Zusammenhalt geht. Zwei Tage voller Panels, Workshops, Kunst und Austausch – für alle, die mehr wissen, sich vernetzen oder aktiv etwas bewegen wollen. Ganz gleich, neu oder schon lange engagiert. Eintritt frei – Anmeldung erforderlich unter: https://tomorrow.greenpeace.de/#tickets. Adresse: Gerichtstraße 35

Am Sonntag den 23 um 19Uhr spielt das Berliner Ensemble das Stück HERKUNFT.  von Saša Stanišić schreibt in seinem Roman „Herkunft“ gegen allzu leichte Wahrheiten und gegen das Vergessen an. Zwischen Višegrad, Heidelberg und dem Labyrinth der eigenen Biografie entsteht so ein vielstimmiges Spiel rund um Identität, Flucht, Familie – und die Kraft des Erzählens sowie den Drang, sich immer wieder selbst zu erfinden. Stanišić selbst, 1978 im damaligen Jugoslawien geboren und 1992 als Jugendlicher nach Deutschland gekommen, macht seine eigene Geschichte zum Ausgangspunkt einer literarischen Erkundung: Was bleibt von einem Menschen, wenn er seine Heimat verliert? Wie viel Herkunft steckt in dem, was wir Zukunft nennen? Und lässt sich Heimat vielleicht gerade dort finden, wo Geschichten geteilt werden und Erinnerungen eine gemeinsame Sprache finden? Adresse: Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin

Am Sonntag den 23. öffnet das Metropol um 19Uhr seine Türen für das Konzert der BANDA EL RECODO.   Eine Band die wegen Ihrer über 80-jährigen Geschichte als Mutter aller Bands bezeichnet wird. Die von Don Cruz Lizárraga gegründete legendäre Gruppe war Vorreiterin bei der Internationalisierung des regionalen mexikanischen Musikgenres und hat mit ihrem unverwechselbaren Stil und ihrer Energie Generationen erobert. Adresse: Nollendorfpl. 5

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 17. BIS 23. NOVEMBER

Wir beginnen die Woche mit der Ausstellung POLA: POETISCHE LANDSCHAFTEN, die bis zum 13.12.25 in der Architektur Galerie Berlin gezeigt wird. In ihrer Ausstellung beschäftigen sich POLA Landschaftsarchitekten mit grundsätzlichen Fragen ihrer Arbeit: Was formt unser Tun? Ist es Herkunft, Erinnerung, Gewohnheit – oder die stille Sehnsucht, Spuren zu hinterlassen? Schließlich sind jede gestaltete Landschaft und jeder städtische Freiraum auch eine Art Resonanzraum ihres Denkens und innerer Bilder. POLA beschreiben es so: „Unser Tun ist eine offene Bühne unseres Zusammenlebens. Dahinter stehen Menschen, welche die Freiräume entwerfen, und diese mit persönlichen Erinnerungen, Haltungen und individuellen Vorstellungen aufladen. Daher ist das, was wir im Außen tun, ein Spiegel dessen, was im Inneren lebt.“ Adresse: Karl-Marx-Allee 96

Am Dienstag den 18. um 20Uhr spielen THE DHARMA CHAIN in der Kantine am Berghain. Die 2020 in Byron Bay gegründete und mittlerweile in Berlin ansässige Band ist bekannt für ihre fesselnden Live-Auftritte, bei denen sie ätherische und manchmal aggressive Gitarrenklänge, hallige Vocals, industrielle Untertöne und atmosphärische Synth-Texturen miteinander verbinden. Ihr Sound entwickelt sich ständig weiter, wobei sich die Rollen der Bandmitglieder ständig verschieben, sodass mehrere Sänger und Gitarristen ein dynamisches, unvorhersehbares Live-Erlebnis schaffen können. Dieser fließende Ansatz sorgt dafür, dass sich jede Performance wie eine neue Reise anfühlt, die auf der kollaborativen Energie basiert, die ihre Musik antreibt. Adresse: Rüdesdorfer Str. 70

Am Mittwoch den 19.11. präsentiert das Ibero Amerikanische Institut die Lesung mit Diskussion LUCILA: Eine Hommage an Gabriela Mistral – un homenage a Gabriela Mistral. 80 Jahre nach der Verleihung des Nobelpreises für Literatur an Gabriela Mistral im Jahr 1945 widmen sich Patricia Cerda und Susanne Klengel (Freie Universität Berlin) in einem Gespräch dem Leben und Werk der chilenischen Dichterin und Diplomatin, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Roman Lucila von Patricia Cerda (Ediciones B, 2024) liegt. In dem Roman Lucila tauchen wir ein in die letzte Reise von Gabriela Mistral (1889–1957) in ihr geliebtes Elqui-Tal. Eine Pilgerreise nicht nur auf dem Landweg, sondern auch im Herzen, auf der sie ihr Leben aus der Perspektive einer unermüdlichen Verfechterin der Frauenrechte und der bedeutendsten chilenischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts Revue passieren lässt. Veranstaltung in spanischer Sprache. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

Am Freitag den 21.11. wird um 19.30Uhr in der Urania das Buch von Gaea Schoeters DAS GESCHENK vorgestellt. Kann ein Geschenk Europa dazu bringen, die eigenen Werte zwischen Artenschutz, Kolonialerbe und wirtschaftlichen Interessen neu zu vermessen? Was wäre, wenn 20.000 Elefanten plötzlich mitten in Berlin auftauchten? Wenn sie nicht aus dem Zoo ausgebrochen, sondern ein diplomatisches Geschenk aus Botswana wären – als Reaktion auf ein deutsches Importverbot von Jagdtrophäen? Im Zentrum des Romans steht also die Konfrontation zweier Welten: Der globalen Armut im Süden, die auf nachhaltige Jagd und den Handel mit Trophäen angewiesen ist – und der moralisch fundierten, aber oft realitätsfernen Haltung Europas. Schoeters erzählt von einem modernen Kulturschock, der mitten im Herzen Berlins explodiert – mit Elefantenherden vor dem Kanzleramt. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE 14. BIS 16. NOVEMBER

Wir beginnen das Wochenende mit der Ausstellung ON WATER. WASSERWISSEN IN BERLIN, die im Humboldt Labor präsentiert wird. Das Wasser macht nicht mehr, was es soll: In Brandenburg wird es knapp, an den Alpenrändern zu viel. Die Humboldt-Universität (HU) zeigt in ihren „Humboldt Labor“ genannten Sälen des Humboldt Forums sechs künstlerische Beiträge zum Thema Wasser, gleichberechtigt mit Forschungsprojekten von 50 Wissenschaftler:innen aus der Berlin University Alliance, einem Verbund von HU, Technischer und die Freier Universität sowie Charité. Sounds, Objekte, Modelle und Videoprojektionen, Texte, Fotos, Laborgläser, Apparate, Vitrinen und Hörstationen versammeln eine Fülle von Versuchen und Erkenntnissen. Eintritt frei. Adresse: Schloßpl. 1

Am Samstag den 15. November von 16 – 18Uhr findet die Podium und Online Veranstaltung INSIDE COP30 statt. Organisiert von mehreren Gruppen im Rahmen der der Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ wird sich die Veranstaltung Live mit der COP30 in Belém verbinden, wo derzeit zwei entscheidende Allianzen entstehen. Zum einen die offizielle Allianz der Länder des Globalen Südens, die für Klimagerechtigkeit und die Einlösung der unzureichenden Finanzierungszusagen aus Baku kämpft. Zum anderen die zivilgesellschaftliche Allianz aus indigenen, quilombolischen und bäuerlichen Gemeinschaften, die sich im „Gipfel der Völker“ zusammenschließt. Beide eint das Ziel, die Dominanz fossiler Interessen zu durchbrechen und die Stimme der am stärksten Betroffenen zu stärken. Um vorherige Anmeldung an oeffentlichkeitsarbeit@aswnet.de wird gebeten. Ort: Online und im Berlin Global Village, Raum: „Patrice Lumumba Galerie“, Sudhaus 2, 12053 Berlin

Ebenfalls um 16Uhr am Samstag präsentiert der CIRQUE DU SOLEIL die Weltpremiere seiner Show ALIZÉ im Theater am Potsdamer Platz an. Akrobatik vereint sich mit Magie um zu einer fantastischen Reise ins Unsichtbare zu führen. Ein immersives, poetisches Erlebnis über die Kraft menschlicher Verbindungen und über jene unsichtbaren Wunder, die sich offenbaren, wenn wir dafür bereit sind. Atemberaubende Akrobatik verbindet sich mit den innovativen Techniken der Magie Nouvelle zu der völlig neuen Kunstform „Acromagic“. Cirque du Soleil ALIZÉ erzählt von Wandel, innerer Stärke und der Schönheit jener flüchtigen Momente, die das Leben so besonders machen. Adresse: Marlene-Dietrich Platz 4.

Am Sonntag den 16. Spielt im Huxleys Neue Welt um 20Uhr MADELINE JUNO.  Die Künstlerin präsentiert ihr neues Album „Anomalie Pt.1“ und die gleichnamige Tour 2025 .  “Anomalie” lädt zum Tanzen ein, bringt eine neue Leichtigkeit und Angstfreiheit mit sich. Der Song beschreibt einen Moment der Unbeschwertheit, Lebendigkeit und des Übermuts, in dem alles möglich und so anders als im “echten Leben” ist – aber auch alles, auf positive Weise, egal. Eine Anomalie eben: Kommt nicht so oft vor. Adresse: Hasenheide 107, 10967 Berlin

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 10. BIS 16. NOVEMBER

Wir beginnen die Woche mit der Ausstellung STRING CONSTRUCTIONS von Kazuko Miyamoto, die in den KW Institut für Contemporary Art gezeigt wird. In ihren Skulpturen, Installationen, Performances und Arbeiten auf Papier untersucht Miyamoto die Beziehung des Körpers zu Raum, Material und der Politik der Arbeit und Darstellung. Diese Ausstellung konzentriert sich auf Miyamoto’s bahnbrechende Serie von Schnurkonstruktionen aus den 1970er und 1980er Jahren und ist die bislang größte Zusammenstellung dieser Skulpturen. Die Installationen bestehen aus zwei- und dreidimensionalen Wellen aus Schnüren, Nägeln und gezeichneten Linien und verflechten in ihrem konzeptuellen Rahmen die Begriffe des Kollektiven, des Performativen und des Vergänglichen. Adresse: Augustr. 69

Am Montag den 10. November bietet MigrArte Peru in der Bibliothek am Wasserturm um 16.30 Uhr das Theaterstück QAMPATU an. Ein Stück für Kinder auf Quechua, Spanisch und Deutsch. Qampatu ist ein sympathischer Frosch, der Magie lernt und mit seiner Familie und seinem besten Freund Qarqa, einem Jungen mit der besonderen Fähigkeit, sich in ein Tier zu verwandeln, auf einer kleinen Insel im Titicacasee lebt. Eines Tages, als sie die Insel erkunden, begegnen sie einem Fischmädchen. Sie gehört zu einem jahrtausendealten Volk, das an einem besonderen Ort in den Tiefen des Sees lebt, aber vom Aussterben bedroht ist. Qampatu und Qarqa wollen dem Mädchen helfen, nach Hause zurückzukehren. Aber der Weg dorthin wird von Wassermonstern bewacht. Am Ende des Stücks malen die Kinder Bilder zu den einzelnen Teilen der Geschichte, den Personen und Handlungen der Erzählung. Adresse: Prenzlauer Allee 227-228

Am Mittwoch den 12.11. um 19.30Uhr beginnt in der Urania die Podiumsdiskussion SPRACHMASCHINEN: EINE PHILOSOPHIE DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ. Jede Technik hat die Macht, ihren ahnungslosen Nutzern die eigene Logik aufzudrängen. Gewöhnen uns ChatGPT, Claude, Zwilling, Pi oder Gemini das Lesen, Schreiben und Denken ab? Überreden sie uns zu Ansichten, die wir gar nicht haben? Entmündigen sie uns gerade dadurch, dass sie uns so eifrig zu Diensten sind? Und sind sie vielleicht gerade deshalb so gefährlich, weil sie uns all das zu geben scheinen, was wir haben wollen? Roberto Simanowski geht mit Aljoscha Burchardt diesen und weiteren Fragen nach. Mit philosophischem Gespür und technologischer Expertise zeigen sie auf, wie die neue Technik die Situation des Menschen verändern wird. Vera Linß moderiert das Podiumsgespräch. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin

Ebenfalls am Mittwoch den 12. jedoch um 20 Uhr tritt im Astra Kulturhaus KWN auf. kwn (ausgesprochen „kay-wuhn“) ist eine in East London geborene Sängerin, Songwriterin und Produzentin, die für ihre sinnliche Mischung aus R&B-Musik und fesselnden Texten bekannt ist. Aufgewachsen in Walthamstow mit einem DJ-Vater und einer musikbegeisterten Mutter, begann sie schon früh, Musik zu machen. Im März 2025 wurde kwn von Billboard zur „Rookie of the Month” gekürt, wo sie für ihren aufstrebenden Ruhm in der Musikbranche gewürdigt wurde. Anfang dieses Jahres tat sich kwn mit Kehlani für ihren verführerischen Remix und das Musikvideo zu ihrem Durchbruchshit „worst behaviour” zusammen. Das heiße, sehenswerte Video erregte virale Aufmerksamkeit, war in den sozialen Medien in aller Munde und wurde bis heute 13 Millionen Mal angesehen. Adresse: Revaler Str. 99, 10245 Berlin

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE 7. BIS 10 NOVEMBER

Wir starten das Wochenende mit der Ausstellung ORGANYSMO, dass im MaHalla präsentiert wird. Eine Hybride audiovisuele Show, welche die die Wechselbeziehung zwischen Licht, Technologie, Klang und der kollektiven Kohärenz menschlicher Emotionen untersucht.  Eine realitätsverändernde Erfahrung, bei der Menschen und Maschinen gemeinsam ein lebendiges, magisches Energiefeld erschaffen – einen sich entwickelnden Organismus, der gemeinsam mit den Gästen Gestalt annimmt. Wir sind alle eins. Wir sind Organysmo. Karten für das Event gibt es Hier. Adresse: Wilhelminenhofstraße 76

Am Freitag um 20Uhr spielt CHRISTONE „KINGFISH“ INGRAM im Columbia Theater und präsentiert seine The Hard Road World Tour. In der Geschichte des Blues gibt es eine kleine Anzahl von Live-Alben, die den Test der Zeit bestanden haben und zu Klassikern des Genres geworden sind. Und jetzt kommt „Live In London“, das atemberaubende dritte Album des 26-jährigen GRAMMY-Preisträgers Christone „Kingfish“ Ingram. Aufgenommen am 6. Juni 2023 vor einem verschwitzten, ausverkauften Stehplatzpublikum im berühmten britischen Club The Garage, ist „Live In London“ das gitarrengetriebene Live-Album, auf das Kingfishs Fans auf der ganzen Welt gewartet haben, seit sie ihn zum ersten Mal als Teenager auf YouTube haben auftreten sehen. Das Gitarren-Wunderkind strotzt bei seinen Live-Show nur so vor Energie und Spannung und versetzt das Publikum mit seinen mitreißenden Gitarren Skills ins Staunen. Adresse: Columbiadamm 9-11

Am Samstag, dem 9. November 2024 jährt sich zum 87. Mal die REICHSPOGROMNACHT. Bundesweit wird an diesem Tag an die Opfer der nationalsozialistischen Pogrome und an die systematische Ermordung der europäischen Juden erinnert. Am Mahnmal der ehemaligen jüdischen Synagoge
Münchener Straße 38, 10779 Berlin wird deshalb ein gemeinsames Gedenken geben. Weitere Infos hier.

Ebenfalls am Samstag den 9. aber um 18.30 findet im Rahmen der Science Week Berlin 2025 die Diskussion A SÉANCE FOR SCIENCE IN AN ERA OF TECHNO-SPIRITUALISM – Eine Seanse für die Wissenschaft im Zeitalter des Techno – Spiritualismus. Teils Debatte, teils Performance, teils spekulatives Theater: Zum Abschluss des FORUMS lädt diese Veranstaltung das Publikum in einen Raum ein, in dem die Grenze zwischen Wissenschaft und Glauben zu verschwimmen beginnt. In Form einer Séance für das 21. Jahrhundert führen unsere „Medien” ein Live-Gespräch zwischen einer Gruppe eingeladener Experten, die sich gemeinsam mit den Mythen, Metaphern und Manipulationen auseinandersetzen, die unser aktuelles Zeitalter des Techno-Spiritualismus prägen. Die Séance wird sowohl zum Format als auch zur Methode: Sie beschwört die gespenstische Rückkehr vergangener Ideologien herauf und hinterfragt spielerisch, wie neue Technologien in Zeiten der Unsicherheit spiritualisiert werden. Durch die Verbindung historischer und zeitgenössischer Quellen mit einem partizipativen Format beschäftigen wir uns mit der mittlerweile allgegenwärtigen Nutzung von KI durch die Gesellschaft, untersuchen, wie die Quantentheorie in der Kunst alte spirituelle Tendenzen widerspiegelt, und hinterfragen die Verdrängung der Natur/des Posthumanen im sich abzeichnenden Bild unserer neuen Welt. Adresse: Holzmarkstr. 25

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 3. BIS 9. NOVEMBER

Am Montag den 3.Nov. gleich, um 19Uhr spielt TANITA TIKARAM im Kammermusiksaal der Philharmonie. Gerade einmal 18 Jahre war Tanita Tikaram alt, als sich ihr Leben völlig auf den Kopf stellte. Der Grund: Ihr Debütalbum „Ancient Heart“, das 1988 einschlug, wie ein Komet. Die rohen, ungefilterten Texte, in denen die in Deutschland geborene Britin von der inneren Aufgewühltheit einer jungen, queeren POC erzählt, die sich in der eigenen Heimat fremd fühlt, sorgen für Interesse bei Fans wie Kritik – ihr Überhit „Twist In My Sobriety“ hat bis heute über 81 Millionen Streams gesammelt. Das Ganze ist nun fast vier Jahrzehnte her, in denen die Singer/Songwriterin viele Alben und Werke veröffentlicht hat, die mit Tanitas markanten Stimme und den gefühlvollen Texten ihre Hörerschaft in einen Bann ziehen. Adresse: Herbert-von-Karajan-Str. 1

Am Donnerstag den 6.  präsentiert das HAU3 Theater das Stück A SEED STORY. Das Berliner Game-Theater-Kollektiv machina eX nihmt sich damit einem Thema an, das auf der ganzen Welt relevant ist, aber oft unterschiedlich verhandelt wird: der Frage, wie die Ernährung vor dem Hintergrund der Klimakrise sichergestellt werden kann. Bietet die Gentechnik eine Chance, Nutzpflanzen resistenter zu machen? Für dieses neue Theater-Game arbeitet machina eX zum ersten Mal mit der indischen Theatergruppe Tadpole Repertory zusammen. Es entsteht ein Stück über Gentechnik in Indien: über die Sorge vor gesundheitlichen und ökologischen Schäden, aber auch über das Misstrauen gegenüber der Profitorientiertheit internationaler Firmen. In den letzten Jahren wurden tausende von Kleinbauern durch die Nutzung von genmanipuliertem Saatgut in den Ruin getrieben. Gleichzeitig ist der Hunger der Bevölkerung auch im aufstrebenden Indien ein drängendes Problem. Weitere Informationen und Tickets: Hier  Adresse: HAU3: Tempelhofer Ufer 10

Ebenfalls am Donnerstag aber um 19.30 findet in der Urania das Gespräch mit Dokumentarfilm und Buchvorstellung THE PRETENDIANS statt. Drew Hayden Taylor im Gespräch mit Farangies Ghafoor und June Tomiak über einen höchst ironischen Aspekt der Versöhnung mit den indigenen Völkern. In Deutschland wird das Bild der nordamerikanischen indigenen Völker nach wie vor häufig romantisiert und von Karl-May-inspirierten Stereotypen geprägt. Im Gegensatz dazu hat ein Land wie Kanada derzeit mit dem beunruhigenden Erbe seiner Behandlung der indigenen Völker während Jahrhunderten der Kolonialisierung zu kämpfen. Die systematische, von Kirche und Regierung sanktionierte Unterdrückung der First Nations, Inuit und Métis führte zu unermesslichem Leid und einem generationsübergreifenden Trauma. Dokumentarfilm in englischer Sprache, Buchvorstellung und Podiumsgespräch mit konsekutiver Übersetzung. Adresse:  An der Urania 17, 10787 Berlin

Am Freitag den 7. November um 16.30Uhr präsentiert das Humboldt Forum die Veranstaltung DER ZAUBER DES KENÉ – Visionen, Klänge und Gesänge in der Kunst der Shipibo. Kené bedeutet in der Sprache der Shipibo „Design“ oder „Zeichnung“. Es ist der komplexeste und zugleich bedeutendste künstlerische Ausdruck des Shipibo-Konibo-Volkes. In dieser kollektiven Tradition verwurzelt, wird die indigene Künstlerin und Aktivistin Olinda Silvano erstmals in Berlin auftreten, um über ihren künstlerischen Weg, ihre Arbeit für ihre Gemeinschaft und ihr Kreativkollektiv Soi Noma zu sprechen, mit dem sie kené auf Stadtmauern gebracht und so das Gesicht ganzer Städte durch Kunst im öffentlichen Raum verändert hat. Ein magischer und heilender Abend voller Musik, Kunst und Visionen aus dem Amazonas. Adresse: Schloßpl. 1

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE 31. BIS 2. NOVEMBER

Wir beginnen das Wochenende mit der SCIENCE WEEK die zwischen dem 1. und den 10. November in Berlin stattfindet. Unter dem Thema BEYOND NOW soll der Blick nach Vorn gerichtet werden. In einer Zeit des raschen Wandels wird an die Wissenschaft appelliert um Orientierung und Inspiration zu finden. Es wird gefragt: Wie kann uns die Wissenschaft helfen, die eskalierenden Dringlichkeiten der Gegenwart zu überwinden und neue Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen. Das gesamte Programm der Veranstaltung, die auch als ein Kultur Veranstaltung verstanden werden will befindet sich Hier.

Bereits am Freitag, den 31. Oktober spielt um 20Uhr JOHNNY MARR im Astra Kulturhaus. Johnny Marr begann seine Karriere bei The Smiths und startete damit einen beeindruckenden Weg als einer der einflussreichsten Songwriter und Gitarristen der britischen Independent-Music. Auf seiner kreativen Reise spielte er eine zentrale Rolle bei The Electronic, Modest Mouse und The Cribs und arbeitete mit Größen wie The Pretenders, Talking Heads, The Avalanches und dem Musiker und Komponisten Hans Zimmer zusammen. Mit ihm nahm er die Filmmusik und den Soundtrack für den jüngsten James-Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ auf, darunter auch den Oscar-nominierten Titeltrack, der gemeinsam mit Billie Eilish entstand. Adresse: Revaler Str. 99, 10245 Berlin

Im Rahmen der Science Week findet im Campus vor dem Natur Kunde Museum am Samstag um 9.30Uhr die Veranstaltung PARALLAXE – KI ALS VERMITTLUNG IM POLITISCHEN DIALOG statt. Das vom Fraunhofer-Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design« geförderte Projekt Parallaxe bringt Menschen mit gegensätzlichen politischen Überzeugungen wieder an einen Tisch. Ausgehend von Fragen zu zentralen gesellschaftlichen Themen entstehen Begegnungen, in denen erprobt wird, ob KI als Form der Vermittlung wirken kann – indem sie Sprache entschärft, Argumente neu ordnet und ungeahnte Anknüpfungspunkte eröffnet. Parallaxe lädt dazu ein, selbst zu erproben, ob KI dort Gespräche ermöglicht, wo menschliche Kommunikation bislang an ihre Grenzen stößt. Realisiert wird das Projekt von forward stud.io in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI). Adresse:  Invalidenstraße 43

Am Samstag den 01. November um 19Uhr, zu Halloween, lädt das Kino Babylon zu NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS LIVE mit der Babylon Orchester Berlin ein. Nosferatu kommt als Seuche aus dem Osten, mit dem Schiff vom Schwarzen Meer. Um Mitternacht steigt er aus dem Sarg und sucht das kostbare, frische Blut naiver Deutscher. Tod und Fäulnis können nur durch das freiwillige Opfer einer schönen Frau beendet werden, welche Nosferatu die aufsteigende Sonne vergessen lässt. Untote fürchten das Licht der Aufklärung. Eine Sinfonie des Todes begleitet vom Babylon Orchester Berlin. Nosferatu D 1922, R: F. W. Murnau mit Gustav von Wangenheim, Max Schreck, Alexander Granach, Greta Schröder, 93 min., OmeU (Engl. Subt.)Ein Gerichtsurteil wegen Plagiats (von Bram Stokers Dracula) verurteilte Murnaus Film selbst zur Vernichtung. Doch Kopien von Nosferatu überlebten in den Kellern ausländischer Archive, der heute als Mutter aller Vampir-Filme gilt. Adresse: Rosa-Luxemburg-Straße 30

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