¿QUÉ PASA? BERLIN – 20. BIS 26. OKTOBER

Die Woche beginnt für uns mit der Ausstellung von Cihad Caner DEMONSTERATING THE UNTAMABLE MONSTER die im Zentrum für Zeitgenössische Kunst KINDL präsentiert wird. Cihad Caner (* 1990 in Istanbul, lebt in Rotterdam) hinterfragt in seiner künstlerischen Praxis die gesellschaftlichen Mechanismen von Repräsentation und Macht. Die Videoarbeit widmet sich der Figur des Monströsen und deren vielschichtiger Bedeutung. Caners animierte Monster singen, summen und sprechen von Ausgrenzung, Selbstbehauptung und Gastfreundschaft. Adresse: Am Sudhaus 3, 12053 Berlin

Am Donnerstag den 24. Um 19 Uhr lädt die Buchhandlung Andenbuch zur  Veranstaltung CONSTRUCCIONES DE LA AFRODESCENDENCIA EN EL ECUADOR – Konstruktionen der afroamerikanischen Abstammung in Ecuador. Die Vortragende, Dr. Vera Santos, die mit Ihrer akademischen Arbeit wesentliches zur globalen Debatte über afroamerikanische Herkunft, Ungleichheit, Geschlechterfragen, Migration sowie Menschenrechte beigetragen. An diesem Abend wird sie ihre Überlegungen zur Bedeutung der afro-stämmigen Gemeinschaften in Ecuador mitteilen, wobei sie den Schwerpunkt auf die führende Rolle der afro-ecuadorianischen Frauen beim Aufbau von Stadtvierteln in Quito und auf die Dynamik des sozialen Zusammenhalts legt. Event auf Spanisch. Adresse:  Bergmannstr. 59 im Hof

Ebenfalls am Donnerstag aber um 19.30 präsentiert HANS ZIMMER in der Uber Arena seine THE NEXT LEVEL Tour. The Next Level verspricht eine völlig neue Show mit bahnbrechenden elektronischen Sound-Elementen und einer spektakulären Lichtinszenierung, die Zimmers bisherige Produktionen noch übertreffen wird. Die neue Show steht für Zimmers unermüdlichen Drang, künstlerische Grenzen zu überschreiten, neue Wege zu gehen und seinen Sound stetig weiterzuentwickeln. Adresse: Uber-Platz 1, 10243 Berlin

Am Freitag den 24. Zeigt das Heimathafen Museum das Theaterstück DIE NSU-MONOLOGE. Ein Stück über die jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen. Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten. Autor und Regisseur: Michael Ruf. Im Anschluss an jede Vorführung finden Publikumsgespräche statt. Adresse: Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE 17. BIS 19. OKTOBER

Wir starten ins Wochenende mit der Ausstellung IRMA STERN. EINE KÜNSTLERIN DER MODERNE ZWISCHEN BERLIN UND KAPSTADT, die bis zum 2.Nov. im Brücke Museum gezeigt wird. Sterns Werk ist komplex und von einer unauflösbaren historischen Ambivalenz geprägt: Als Frau musste sie sich in einem männerdominierten Kunstbetrieb behaupten. Als Jüdin erlebte sie Ausgrenzung und Antisemitismus. Zugleich profitierte sie als weiße Künstlerin von den rassistischen Gesellschaftsstrukturen des Kolonialismus und des Apartheidsystems und inszenierte sich als „Kennerin“ Schwarzer Kulturen.  Das Brücke-Museum widmet dieser wichtigen Künstlerin der globalen Moderne die erste museale Einzelausstellung in ihrer ehemaligen Heimat Berlin. Über 40 Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle aus internationalen, vor allem südafrikanischen Sammlungen treten in Dialog mit Werken der Brücke-Künstler und laden ein, Irma Stern (wieder) zu entdecken. Adresse: Bussardsteig 9, 14195 Berlin

Das Ibero Amerikanische Institut lädt zum bis Sonntag stattfindenden Kongress WOMEN IN THE CARIBBEAN FRAGMENTATIONS – Frauen in der Karibik Fragmentierungen – Scheidewege – Verbindungen. Seit den 1950er Jahren haben historische Ereignisse und Dynamiken wie Emanzipation, Entkolonialisierung und Migration einen bedeutenden Einfluss auf die Rolle der Frauen gehabt. Viele haben die Region verlassen, pflegen aber weiterhin engen Kontakt zu ihren Familien und Freunden. Vor diesem Hintergrund will der geplante Kongress Aspekte der Verflechtung von Weiblichkeit mit historischen, sozialen, religiösen und kulturellen Dynamiken in der Karibik und darüber hinaus untersuchen. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

Am Samstag um 19Uhr beginnt im Velodrom das Konzert von DISTURBED. Die mehrfach platin-ausgezeichnete Rockband beendet in Berlin ihre  The Sickness 25th Anniversary Tour. Megadeth ist bei dieser Tour als Special Guest ebenfalls dabei. Die Tour feiert das 25-jährige Jubiläum ihres bahnbrechenden Debütalbums „The Sickness“ und wird deshalb zunächst das komplette Album und anschließend ihre größten Hits spielen. Adresse: Paul-Heyse-Str. 26

Im Admiralspalast findet am Samstag um 20Uhr die offizielle Europa Meisterschaft in POETRY SLAM statt. Die 8 besten Poet:innen des ganzen Kontinents treten an um in die beste Performance, den krassesten Stil und die schönsten Texte zu präsentieren. Von Estland bis España, von Irland bis Italien, ohne Angst vor Sprachbarrieren, denn alle Texte werden live mit Untertiteln versehen zumal oft die Performance für sich spricht: wer einmal eine Europameisterschaft im Slam erlebt hat, weiß was „If you dont understand the Poems: feel the Poems“ heißt. Adresse: Friedrichstraße 101 – 102, 10117 BERLIN

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 13. BIS 19. OKTOBER

Die Woche beginnt für uns mit der Ausstellung CLOSE ENOUGH, die in der C/O Berlin bis zum 26.1.16 präsentiert wird. Zwölf  internationale Fotografinnen der Agentur Magnum gehen der Frage nach wie die Fotografie es vermag dort Nähe entstehen zu lassen, wo eigentlich Distanz herrscht. Die Ausstellung veranschaulicht, dass die Nähe weniger vom Motiv als von der Art und Weise wie betrachtet wird abhängt. C/O Berlin Amerika Haus, Adresse: Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24

Am Dienstag den 14. Oktober um 20Uhr zeigt das HAU1 Theater das Stück VACA vom chilenischen Regisseur Guillermo Calderón. Optimistisch schaute die progressive Welt 2019 nach Chile, als mit den Massendemonstratione­n des “Estallido Social” von breiten Schichten der Gesellschaft ein grundlegender Systemwechsel gefordert wurde. Heute, nach mehr als fünf Jahren, verbunden mit einem gescheiterten Prozess für eine neue fortschrittliche Verfassung, gibt es kaum mehr Aussichten auf umfassende gesellschaftliche Veränderungen.Diese Situation greift Guillermo Calderón in seiner aktuellen Arbeit auf – ein Stück, “das keine Hoffnung verbreiten möchte. Denn wenn wir auf Hoffnung, Optimismus oder irgendeine Art von Inspiration warten, wird sie nie kommen“, so der Autor und Regisseur. Deshalb zeigt er im Rahmen einer urbanen Parabel “wie Menschen zu Faschist*innen werden, ohne es zu bemerken” und zeichnet damit ein dystopisches Gesellschaftsporträt. Mehr Informationen gibt es hier. Adresse: HAU1: Stresemannstraße 29

Am Mittwoch um 20Uhr wird im Roten Salon der Volksbühne das Buch KÜNSTLICHE INTELLIGENZ UND DER NEUE FASCHISMUS präsentiert. Eine Buchvorstellung begleitet von einem Gespräch mit Rainer Mühlhoff, Aline Blankertz, Katika Kühnreich und das çapulcu redaktionskollektiv. Künstliche Intelligenz gilt vielen als Heilsversprechen für die Menschheit – effizient, objektiv, unermüdlich. Doch was, wenn sich hinter dieser Zukunftstechnologie autoritäre Machtfantasien verbergen? Rainer Mühlhoffs neues Buch untersucht die gefährliche Allianz zwischen Tech-Ideologien und rechter Politik – und fragt: Welche Rolle spielt KI in dieser Entwicklung? Warum blenden Debatten über Superintelligenz und Maschinenethik die realen sozialen und politischen Folgen der KI-Industrie aus? Warum lässt sich die Öffentlichkeit durch Spekulation über Erlösung oder Auslöschung durch KI von den erheblichen Schäden durch KI in unserer Gegenwart ablenken? Und wie können wir antidemokratische und faschistische Tendenzen in diesen Entwicklungen frühzeitig erkennen – auch in Europa? Moderation: Carolin Wiedemann. Adresse: Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin Mitte

Am Donnerstag den 16 um 20Uhr spielt STING in der Uber Arena. Der Musiker und Komponist der seine Karriere mit der Band „The Police“ startete und der heute zu den profiliertesten Solokünstlern der Welt zählt präsentiert heute seine Sting 3.0 Tour.  Ein Künstler der mit 17 GRAMMY Awards und weltweit mehr als 100 Millionen Alben nicht nur sehr erfolgreich ist, sondern sich auch sehr intensiv zugunsten von Menschrechtsorganisationen wie Amnesty International und den Rainforest Fund einsetzt.  Adresse: Uber-Platz 1, 10243 Berlin

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE 10. BIS 12. OKTOBER

Wir starten das Wochenende mit dem Seminar SPRACHE ALS MITTEL ZUR AUFHEBUNG KULTURELLER AUSGRENZUNG. Wenn wir eine Fremdsprache lernen, lernen wir nicht nur die Entsprechungen zwischen den Wörtern in dieser Sprache und in unserer eigenen Sprache. Das Studium einer Fremdsprache offenbart uns eine andere Grammatik der Existenz, andere Möglichkeiten, die Welt zu begreifen und in ihr zu sein. Die Erfahrung einer neuen Sprache ermöglicht ein besseres Verständnis unserer eigenen Sprache. Je tiefer wir uns also mit einer Fremdsprache beschäftigten, desto stärker werden wir von der kulturellen Vielfalt und den verschiedenen Weltanschauungen durchdrungen. Teilnahmegebühr 10,00 €, mit Voranmeldung kann aber auch vor Ort entrichtet werden. Adresse: Deutsche Akademie für Psychoanalyse e.V. Kantstraße 120/121

Ebenfalls am Freitag 10. Oktober um 20Uhr beginnt in der Max Schmelling Halle das Konzert von FLO RIDA. Einer der prägenden Pop-Rap-Künstler der 2000er und 2010er Jahre. Mit Hits wie „Low“, „Right Round“ oder „Good Feeling“ lieferte er den Soundtrack ganzer Partygenerationen. Hinter dem Entertainer steckt ein erfolgreicher Unternehmer, Labelchef und Förderer junger Talente. Live überzeugt Flo Rida mit maximaler Energie, einer mitreißenden Show und einem Hit-Medley voller Mitsing-Momente. Seine Musik steht für pure Euphorie – ein nostalgischer, aber zeitloser Sound, der live frischer denn je wirkt. Adresse: Am Falkpl. 1

In der Buchhandlung Andebuch werden am Samstag um 18Uhr drei Bücher über die COLONIA DIGNIDAD vorgestellt – „Colonia Dignidad: entre el recuerdo y el olvido – Colonia Dignidad: zwischen Erinnerung und Vergessen ”; „Del Hospital «El Lavadero» al Hospital «Villa Baviera» – Vom Krankenhaus „El Lavadero” zum Krankenhaus „Villa Baviera””;  „El caso Colonia Dignidad – Der Fall Colonia Dignidad“. Die Colonia Dignidad wurde international bekannt durch zahlreiche Menschenrechtsverbrechen, die bis heute nicht aufgeklärt sind. Daher stößt die Tatsache, dass ehemalige Mitglieder der deutschen Enklave den historischen Ort in Chile nach und nach unter dem Namen „Villa Baviera” zu einem Freizeitkomplex umgebaut haben, auf anhaltende Kritik. Event auf Spanisch. Adresse:  Bergmannstr. 59 im Hof

Am Samstag den 11. Von 9 – 18Uhr lädt das Humboldt Forum zum Gespräch DIE FARBEN DES WASSERS: VIOLETT ein. Am Eröffnungswochenende der Ausstellung „On Water“ vom 9. bis 12. Oktober 2025 dreht sich alles um die „Farben des Wassers“. Denn auch wenn Wasser meistens als blau dargestellt wird, kommt es tatsächlich in ganz unterschiedlichen Schattierungen vor – etwa in grau, schwarz oder rot. Viele dieser Farben sind mit Bedeutungen belegt oder dienen als technische Bezeichnungen. VIOLETTES WASSER spiegelt sich eine Stadt im Regen, in Pfützen oder Wasserläufen. Diese Farbschattierungen erzählen von den vielfältigen Verflechtungen von Geschichte und Architektur, Kultur und Infrastruktur mit dem lebensnotwendigen Element. Vom Wasser aus betrachtet, zeigt sich Berlin als Experiment zwischen Inszenierung und Verbergung, zwischen gedankenlosem Verbrauch und mühsamem Ausgleich im Umgang mit der Ressource. Adresse: Schloßpl. 1

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 6. BIS 12. OKTOBER

Die Woche beginnt für ¿Qué pasa? Berlin mit  dem FESTIVAL BARRIO 2025. Das Lateinamerikanische Literaturfestival, dass vom 6. bis zum 24. Oktober in Berlin stattfindet wird durch ein Zusammenspiel von unabhängigen literarischen Initiativen und Gruppen, Buchläden und Kulturinstituten und Literaturhäusern gestaltet. Ein Thema, dem sich das Festival besonders annimmt, ist die Frage: In welchen Sprachen schreiben die lateinamerikanischen Autor:innen in Berlin und wie verändern sich diese in einer Situation der Exterritorialität und Hybridisierung? Das Programm des Festivals befindet sich hier

Am Mittwoch den 8. Oktober um 19Uhr beginnt das 21. BERLIN FESTIVAL OF LIGHTS. Das Event, welches dieses Jahr unter dem Motto steht „Let´s Shine Together“ hat den Anspruch ein Zeichen für den Zusammenhalt, die Gemeinschaft und die Verbundenheit zu setzen. Durch die Vielfalt der Lichtkunst werden Geschichten, die Verbindungen stärken und die einzigartige Schönheit Berlins  in ein neues Licht tauchen, in ein Licht, dass für Zusammenhalt stehen soll. Das Programm für den Event sowie eine Karte mit den inszinierten Orten befindet sich hier.

Im Rahmen des Festivals Barrio präsentiert das Institut Cervantes am Mittwoch um 20uhr im Passage Kino Berlin die Filmvorführung LA PENA MÁXIMA – Höchststrafe. (OmeU), Michel Gómez, Perú, 2022, 110 min. Ein Film nach dem gleichnamigen Werk des Schriftstellers und Drehbuchautors Santiago Roncagliolo der am diesen Abend anwesend sein wird und mit dem es eine Frage / Antwort Runde geben wird. Event auf Spanisch und Deutsch. Adresse:  Karl-Marx-Straße 131, 12043 Berlin

Am Freitag den 10 um 21Uhr will LILLY PALMER mit ihren elektronischen Beats die Uber Eats Music Hall zum beben bringen. Die in Nürnberg geborene und in Zürich aufgewachsene Musikerin und Produzentin begann ihre Karriere in der Züricher Clubszene, ehe sie auch international auf Festivals wie Southside, Tomorrowland und dem Hurrican Festival durchstartete. Lilly Palmer zeichnet sich durch einen kraftvollen, impulsiven Techno- und melancholischen Deep-Sound aus und kreiert mit elektrisierenden Basslines einen einzigartigen Vibe. Adresse: Uber-Platz 1, 10243 Berlin

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE 3. – 5. OKTOBER

Wir beginnen das Wochenende im Savvy Contemporary mit der Ausstellung CLOSE TO HOME: REMITTANCE SPACES BETWEEN ARRIVAL AND RETURN.  Eine Erkundung der Alltagswelten von Migranten, eine Würdigung transnationaler Pflegepraktiken und eine Einladung, die Vorstellung von Heimat als etwas zu überdenken, das nicht nur verlassen oder gefunden, sondern auch geschaffen, vererbt und geteilt wird. Es lädt uns ein, Migration nicht nur als Bewegung von Menschen zu verstehen, sondern auch als einen vielschichtigen Austausch von Bedeutungen, Formen und Erinnerungen. CLOSE TO HOME vereint verschiedene künstlerische Positionen, die diese vielschichtigen Aspekte von Remittances aufgreifen, reflektieren und transformieren. Die Ausstellung soll keine lineare Erzählung oder geordnete Struktur etablieren, sondern als dichte Collage aus Stimmen, Bildern, Objekten und Klängen erlebt werden – als Ort, an dem dem Fragmentarischen, dem Unübersetzbaren und dem Widersprüchlichen Raum gegeben wird. Do–Sa 14–19 Uhr, bis 19.10. Adresse: Reinickendorfer Str. 17

Im Rahmen der Ausstellung DIE MÖGLICHKEIT DER UNVERNUNFT die bis zum 19. Oktober 2025 im Haus der Kulturen der Welt stattfindet, wird am Samstag den 4. Um 17Uhr die Sendung ZDF MAGAZIN ROYALE SPEZIAL BERLIN aufgezeichnet. „Die Korridore des Sagbaren, Erkundbaren und Darstellbaren gilt es zu weiten, anstatt sie zu verengen. Es ist an der Zeit, der Gesellschaft die Wurst vorzuhalten“, beschreibt Jan Böhmermann den Leitgedanken der dreiwöchigen Ausstellung und fügt hinzu „Die politischen, gesellschaftlichen und juristischen Fragen der Gegenwart sind dort zu stellen, wo sie verhandelt werden,“ und begründet damit die Wahl des Projektortes im Herzen Berlins. Weitere Informationen, Neuigkeiten und Aktualisierungen gibt es hier. Adresse: John-Foster-Dulles-Allee 10

Am Sonntag den 5. Oktober um 15Uhr findet unter dem Titel  BRAUCHEN DEMOKRATIEN DEN NOTFALL? am Berliner Ensemble die Auftaktveranstaltung von „Habeck live“ mit Anne Will und Volker Wissing statt. In einer neuen Gesprächsreiche spricht Robert Habeck mit Gästen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft. Gemeinsam blicken sie auf die Hintergründe und Strukturen, die viele tagespolitische Debatten prägen – abseits von Polarisierung und medialer Überhitzung. Adresse: Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin

Ebenfalls am Sonntag aber um 19.30Uhr beginnt das Konzert von MICHAEL MAYO im Club Gretchen. Ein Künstler der nicht nur Komponist, Arrangeur sondern vor allem auch ein virtuoser Jazzsänger ist. Mit seiner Stimme formt er seine Interpretationen im Moment – sei es beim Harmonisieren, Beatboxing oder tiefgründigem Crooning – und überträgt dabei ursprüngliche Emotionen über einen sich ständig weiterentwickelnden Hintergrund aus Jazz, Neo-Soul und R&B. Adresse: Obentrautstraße 19-21 

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 29. BIS ZUM 5. OKTOBER

Die Woche beginnt für ¿Qué pasa? Berlin mit dem Workshop DIGITAL SUVEILLANCE: HOW STATES ARE SPYING ON THE RESISTANCE – Digitale Überwachung: wie Staaten den Widerstand ausspionieren, der am Dienstag um 15.50 im HAU1 Theater um 15.30 startet. Organisiert von Amnesty International dieses Workshop ist dem Problem gewidmet, dass Regierungen die Spionagesoftware “Pegasus” einsetzen, um Journalist*innen, Aktivist*innen und Oppositionelle ins Visier zu nehmen – auch innerhalb der EU. Amnesty International und das HAU Hebbel am Ufer bringen Journalist*innen, Aktivist*innen, Technolog*innen, politische Entscheidungsträger*innen und von Spionageprogrammen Betroffenen zusammen. In Workshops, einer Digital Security Clinic und einer Podiumsdiskussion erkunden sie konkrete Schritte zur Rückgewinnung der demokratischen Kontrolle über die Überwachung. Tickets: hier. Adresse: HAU1: Stresemannstraße 29

Am Donnerstag 1. Okt. beginnt um 9Uhr im Ibero Amerikanischen Institut das Symposium LYGIA CLARK: ARTISTIC PRACTICE IN TRANSCULTURAL CONTEXTS. Anlässlich der ersten Retrospektive von Lygia Clark (1920–1988) in Deutschland in der Neuen Nationalgalerie Berlin, findet ein zweitägiges wissenschaftliches Symposium statt, das sich mit Clarks künstlerischer Praxis und ihrer Resonanz in Kunstgeschichte, Philosophie, Pädagogik, Psychiatrie und zeitgenössischer Kunst auseinandersetzt. Lygia Clark gilt als radikale Erneuerin des Kunstbegriffs. Sie definierte die Beziehung zwischen Künstler*in und Betrachtenden sowie von Werk und Raum grundlegend neu. Ihr Ansatz – Kunst als partizipative, sinnliche, manchmal sogar therapeutische Erfahrung zu verstehen – macht sie zu einer der international wegweisendsten Künstlerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

Am Freitag den 3 Oktober startet im Humboldt Forum das Jahresprogramm BEZIEHUNGSWEISE FAMILIE mit der gleichnamigen Ausstellung und Thementagen. Familie ist das große Thema in den kommenden zehn Monaten im Humboldt Forum. (Fast) alle kennen sie aus eigenem Erleben. Sie scheint erstmal Privatsache, dabei ist sie gesellschaftlich wirksam. Sie ist selbst dort, wo man sie nicht vermutet. Sie prägt uns, wie sie von uns geprägt wird. Überall auf der Welt geht es um das Zusammenleben, die Sorge umeinander und die Verantwortung füreinander. An den Thementagen rückt das Humboldt Forum daher zentrale Fragen der Sorge umeinander in den Mittelpunkt – Care, Pflege und zwischenmenschliche Aufmerksamkeiten, ohne die es nirgends geht. In künstlerischen Interventionen, Performances, Lesungen und Gesprächen wird der Begriff Familie neu gedacht. Adresse: Schloßpl. 1

Am Mittwoch den 1. Oktober um 21Uhr tritt im Zig Zag Jazz Club das QUIQUE SINESI QUARTET auf.  Quique Sinesi, Pendler zwischen Buenos Aires und Berlin, spielt in Japan und den USA lange Tourneen in ausverkauften Konzerthallen und gilt als einer der renommiertesten argentinischen Gitarristen, der zwischen Jazz und Folklore wandelt und mit seinen filigranen Kompositionen auch für die internationale klassische Gitarrenwelt eine feste Größe geworden ist. Seit über zwanzig Jahren spielt er gemeinsam mit Pablo Ziegler, dem legendären Pianisten des Astor Piazzolla Quintettos vom Duo bis zum Quintett. Am heutigen Abend lädt Quique mit Céline Rudolph und Mariana Zwarg zwei profilierte Künstlerinnen der internationalen Jazz- und Latinwelt ein. Adresse: Hauptstraße 89, 12159 Berlín

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE 26. – 28. SEPTEMBER

Das Wochenende startet für ¿Qué Pasa? Berlin  mit der Lesung und Buchpräsentation ABISMOS – ABGRÜNDE, die am Freitag um 19Uhr in der Buchhandlung Andenbuch beginnt. Ein Buch von Zoí K., dass 28 Gedichte darüber enthält was es bedeutet, Frau, Migrantin und Mensch zu sein. 28 Abgründe die schreien, zum Spazieren einladen, zum Tanzen auffordern. Geboren in Deutschland und aufgewachsen in Mexico migrierte die Autorin bereits mit vier Jahren um ab dann entwurzelt von Stadt zu Stadt von mehr als ein duzend Ländern zu ziehen. Zur Zeit studiert sie Spanische Philogie an der FU Berlin. Event auf Spanisch. Adresse:  Bergmannstr. 59 im Hof

Wir setzen den Freitag fort mit dem Konzert von JESSIE REYEZ, dass im Huxleys Neue Welt um 20Uhr beginnt. Mit Einflüssen aus Soul, Hip-Hop und R&B kreiert die kanadische Singer-Songwriterin Jessie Reyez einen einzigartigen Pop-Sound, der sie weltweit bekannt werden ließ: sowohl als Songwriterin für Calvin Harris, Kehlani, Dua Lipa oder Eminem als auch durch Features sowie mit ihrer eigenen Musik und einer Diskografie von zwei EPs, drei Alben und etlichen Singles. Ihre EP „Being Human in Public“ (2018) wurde bei den 62. Grammy Awards als Best Urban Contemporary Album nominiert und gewann zuvor den Juno Award als R&B/Soul Recording of the Year. Adresse: Hasenheide 107, 10967 Berlin

Am Samstag den 27. von 11 – 19 Uhr findet auf den Tempelhofer Feld das 12. Stadt und Land Festival der RIESENDRACHEN statt. Ein Ereignis bei dem bis zu bis zu 50 Meter große Drachen die Lüfte erobern die von professionelle Drachenpilot*innen aus aller Welt präsentiert werden. Ein vielfältiges Rahmenprogramm von Musik, Tanz und Unterhaltung für die ganze Familie begleitet die Drachen bei ihren Flug. Adresse: Die drei Eingänge (Columbiadamm, Tempelhofer Damm und Oderstraße) sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet.

Das KINDL Zentrum für zeitgenössische Kunst, zeigt die Installation con Cornelia Parker STOLEN THUNDER (A STORM GATHERING) im Kesselhaus des Museums. Cornelia Parker (* 1956 in Cheshire, lebt in London) begreift Gewalt und Zerstörung als zentrale Momente bildhauerischer Praxis. In ihrem skulpturalen und installativen Werk verbindet sie Dekonstruktion und Neugestaltung. Alltägliche Gegenstände setzt sie Kräften aus, die deren Form verändern und neue Sinnzusammenhänge schaffen. Für das monumentale Kesselhaus realisiert sie eine ortsspezifische, immersive Installation – ein gewaltiges fiktives Ereignis von unmittelbarer physischer Präsenz. Adresse:  Am Sudhaus 3, 12053 Berlin

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VOM 22. BIS ZUM 28. SEPTEMBER

Die Woche bei ¿Qué pasa? Berlin beginnt mit der Ausstellung FÜR UNS mit Werken von Helga Paris in der Galerie Fotografiska. Mit ehrlichen, ungeschönten und intimen Fotografien hielt Helga Paris die Geschichten der Menschen fest, die innerhalb des kollektiven Systems der DDR lebten. Paris fotografierte Häuser und Straßenszenen, aber auch Fabrikarbeiter*innen, Müllfahrer, Kinder und ganz gewöhnliche Bürger*innen. Vielen blieben diese Menschen unsichtbar, doch durch ihren Blick erhielten sie besondere Würde und wurden zudem kunstwürdig. Ihre Fotografie erinnert daran, dass Geschichte nicht nur von Machtpositionen aus geschrieben wird. Sie entsteht im Alltag – auf den Straßen, in Fabriken und in Bars. Sie wird von Menschen geschrieben, von Einzelnen, die ihre eigenen Kämpfe, Hoffnungen und Ängste mit sich tragen. Adresse: Oranienburger Str. 54

Das Museum Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte lädt am Dienstag 23 um 19Uhr zur Lesung FREIHEITSAUFGABEN einStellen wir uns den Freiheitsaufgaben oder geben wir unsere Freiheit auf? Fragt Marko Martin Autor des Buches Freiheitsaufgaben. Ein mitreißender Appell gegen die Lockrufe nach autokratischer Entmündigung. Nach der großen Debatte um seine Rede vor Bundespräsident Frank Walter Steinmeier 2024 beschreibt Marko Martin hier erstmals seine Vision einer unbedingten und unbequemen Freiheit. In seinem Buch nimmt er Bürger*innen und Politik in die Pflicht, ihr Verständnis von Freiheit zu überprüfen. Zu stark ist das Missverständnis vieler, Freiheit bedeute Glück. Denn Freiheit heißt zunächst: Verantwortung. Adresse: Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam, Deutschland

Ebenfalls am Dienstag aber um 20 findet im Velodrom das Konzert von LITTLE SIMZ statt. Die britische Rapperin präsentiert mit ihrer Lotus Tour ihr neues Album „Lotus, welches Sie in Mai 2025 veröffentlicht hat. Ein Werk, dass für künstlerisches Wachstum und Erneuerung steht und mit dem sie an ihre vorherigen Erfolge anknüpft. Die erste Single „Flood“ erschien bereits im Februar und zeigt kraftvolle Beats und starke Features. Adresse: Paul-Heyse-Str. 26

Am Donnerstag den 25.09. wird in der Volksbühne die Installation SICK OF FEAR gezeigt. Ein Werk in dem Alexey Kokhanov die Angst auf der Ebene des „in-depth body“ betrachtet. Der Körper wird zum Objekt und der Pavillon verwandelt sich in eine Erweiterung dieses Körpers, ähnlich einem Organ oder einer Zelle. Beide erscheinen verletzlich, offen für Ansteckung. So thematisiert Alexey in Sick of Fear das Stigma von Krankheit und setzt sich mit den oft verborgenen Ursachen von Angst auseinander. Um 19:00 Uhr folgt eine etwa 45-minütige Stimmperformance. Eine Collage in der aus Geräuschen des Fensterputzens, erweiterten Gesangstechniken und eigenen Texten entsteht eine eindringliche Klangkomposition: ein Lied über die Angst vor Ansteckung. Adresse: Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

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¿QUÉ PASA? Wochenende 19 – 21. September

Das Wochenende beginnt für uns am Freitag 19.09. um 19Uhr mit der Ausstellung MULTIVERSE welche zeitgenössische Positionen der Visuellen Poesie zeigt. Visuelle Poesie boomt und gehört zu den spannendsten und vielfältigsten Ausdrucksformen zeitgenössischer Literatur. Sie versteht sich als experimentierfreudiges Feld kooperativen und kollektiven Arbeitens, das sein Publikum schwerpunktmäßig im Internet findet – auf Social Media, in Blogs, auf Kunst-Portalen. In der Galerie oqbo zeigen die Künstler:innen Natalie Czech, Katia Sophia Ditzler, Gerhild Ebel, Stefan Heuer, Bettina Hutschek , Thorsten Krämer, Frank Milautzcki, Erec Schumacher, Christine Zureich ihre Arbeiten  in Form von Verfahren wie Collage, Calligramme und Cut-up. Adresse: Brunnenstraße 63, 13355 Berlin, Deutschland

Ebenfalls am Freitag um 19Uhr präsentiert die Stiftung Berliner Mauer die Lesung EIN BISSCHEN DIKTATUR GIBT ES NICHT mit Renate Werwigk-Schneider. Dr. Renate Werwigk-Schneider wurde in Königs Wusterhausen geboren und studierte Medizin in Ost-Berlin. Als junge Frau versuchte sie zweimal, aus der DDR zu fliehen und inhaftiert. 1968 wurde sie schließlich von der Bundesrepublik freigekauft. Heute spricht sie regelmäßig als Zeitzeugin mit Jugendlichen und Besuchsgruppen über ihre Erfahrungen. Adresse: Bernauer Straße 111/119, 13355 Berlin

Auch Freitag den 19.9. aber um 20Uhr beginnt das Konzert von AJEET in der Urania. Ein Abend, eine Stimme, ein Raum zum Innehalten. Mit ihrer Only Tenderness Between Us Tour kommt die spirituelle Musikerin Ajeet für ein einziges Konzert nach Deutschland – live in der Urania Berlin. Musik für Heilung, Begegnung & Transformation. Mit dabei: internationale Musiker:innen aus Spanien, Irland und den USA. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin

Am Samstag um 12Uhr findet im Festsaal Kreuzberg die Fonda LA COLIGUACHA statt. Das älteste Chilenische Volksfest in Berlin, dass Einst als Treffpunkt der Chilenischen Community begann ist heute ein unverzichtbares Ereignis, das jedes Jahr Hunderte von Menschen zusammenbringt. Die typische Kullinarik wird durch ein reichhaltiges Musik- und Kulturprogramm begleitet sowie Musik, die bis in die frühen Morgenstunden zum Tanzen einlädt. Adresse: Am Flutgraben 2

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