¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 27. BIS 3. MAI

¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 27. BIS 3. MAI


Wir beginnen die Woche mit der Ausstellung von Giulia Andreani SABOTAGE, die bis zum 13. September im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart gezeigt wird. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart.  Adresse: Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin

Am Mittwoch um 18Uhr lädt das Ibero Amerikanische Institut zum Vortrag THE WRITING OF THE RIVER: Gewundene Linien zwischen Wissenschaft, Macht und Ökologie in Euclides da Cunhas Amazonas. Euclides da Cunha, bekannt für Os sertões (Rebellion im Hinterland), ein Werk, das oft als „Zusammenspiel von Kunst und Wissenschaft“ beschrieben und unmittelbar nach seiner Veröffentlichung gefeiert wurde, widmete die letzten Jahre seines Lebens dem Schreiben über den brasilianischen Amazonas. Während *Os sertões* die Entdeckung der brasilianischen Realität durch die Erfahrung des Krieges inszeniert – und dabei eine sorgfältig ausgearbeitete Kette von Ursachen und Wirkungen erzeugt –, wirken die Texte über den Amazonas fragmentarischer und ähneln oft Entwürfen eines geplanten Endwerks. Im Gegensatz zu Os sertões bleiben sie offen und unvollendet und gipfeln in dem nicht realisierten Projekt Um paraíso perdido. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

Am Donnerstag den 30. April um 18Uhr beginnt die Premiere der Performance AGORA BAIXOU O SOL im Radialsystem. „Agora Baixou o Sol ‒ Now the Sun Sets“ ist der Titel eines traditionellen Liedes aus dem Nordwesten Portugals, das einst zum Ende des Arbeitstages gesungen wurde – eine heute vergessene Tradition, die die Arbeitszeit durch Gesang und Gesten als eine Art Sonnenuntergangsliturgie beendete. Luísa Saraiva nimmt das Lied als Ausgangspunkt, um in ihrer vokalen Choreografie Zustände der Verletzlichkeit zu erkunden. In ihrer Soloperformance, untersucht die Choreografin und Tänzerin die Beziehung zwischen Verlust, Zeit und Alter – und die Möglichkeiten der Regeneration und Gemeinschaft durch den Tanz als Mittel der Zugehörigkeit, des Widerstands und der Freude. Adresse: Holzmarktstraße 33

Am Freitag den 1. Mai spielt um 20Uhr ROSALÍA in der Uber Arena. ROSALÍA geht 2026 mit ihrem Erfolgsalbum „LUX“ auf große Welttournee und bringt ihre neuen Songs live auf die Bühne. Die katalanische Sängerin ist bekannt für ihren einzigartigen Stil, der traditionelle spanische Musik auf innovative Weise mit modernem Pop verbindet. Mit ihren internationalen Erfolgen, darunter Grammy- und Latin-Grammy-Auszeic­hnungen, hat sie sich als eine der innovativsten und einflussreichsten Künstlerinnen ihrer Generation etabliert. Adresse: Uber-Platz 1, 10243 Berlin



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