¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 4. BIS 10. MAI

¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 4. BIS 10. MAI

Wir starten die Woche mit der Ausstellung RÄUME SCHAFFEN, die bis zum 26.Juli im Georg Kolbe Museum gezeigt wird. Gezeigt werden Skulpturen der Konstruktivistin Marlow Moss (1889–1958) eine wegweisendn Künstlerin in Deutschland, sowie Schlüsselfigur der abstrakten Kunst. Als eine der wenigen in den avantgardistischen Kreisen aktiven und anerkannten Frauen sowie als Mitglied der Pariser Künstler*innenvereinigung Abstraction-Création entwickelte Moss eine unverwechselbare Formensprache zwischen Malerei und Skulptur. Mit ihren streng rhythmischen Kompositionen, geometrischen Reliefs und ihrer innovativen Verwendung der Doppellinie in der konstruktivistischen Malerei und Skulptur suchte sie nach einer universellen Ordnung von Farbe, Linie und Raum. Adresse: Sensburger Allee 25, 14055 Berlin

Morgen Montag beginnt um 20Uhr das Konzert von AMBER MARK im Hole44. Seit ihrer Breakthrough-EP „3:33am“ (2017) wurde die US-Amerikanerin Amber Mark zu einer der faszinierendsten Singer-Songwriter der modernen R&B-Welt. Ihr Groove-fokussierter Sound vereint Coolness und Dance-Vibes mit ihrer vielseitigen Stimme und verschiedenen Einflüssen, die auf Songs wie „Mixer“ und „Lose My Cool“ Hit-Potenzial offenbart haben. Auch als Songwriterin ist Amber Mark erfolgreich. Ihre Arbeit am Chromeo Album „Head over Heels“ wurde 2018 mit einer Grammy-Nominierung goutiert. Daraufhin folgten zwei EPs sowie ihr Debütalbum „Three Dimensions Deep“ (2022), das sie international auf Tour brachte sowie auf Festivals wie dem Coachella, Outside Lands und Pitchfork Music Festival performte. Mit ihrem neuen Album „Pretty Idea“, das am 10. Oktober erschien, kommt die Sängerin nun auch nach Berlin auf Tour. Adresse: Hermannstraße 146 

Am Mittwoch den 6.5. um 19.30Uhr findet in der Urania die Podiumsdiskussion DIE MUSCHELN AM STRAND VON GAZA statt. Hamza Howidy, eine wichtige Stimme der palästinensischen Exilgemeinde spricht mit Güner Balcı  über das Aufwachsen im Gaza der 2000er-Jahre, erzählt von seiner Familie, besonders seinem Vater, der ihm beim Muschelsammeln die großen Lektionen des Lebens beigebracht hat, aber auch von den blutigen Kämpfen zwischen Fatah und Hamas, direkt vor seiner Haustür, und wie sehr das Leben in Gaza von Terror geprägt war. Mittlerweile ist Hamza Howidy zu einem bekannten Influencer in den sozialen Medien und im öffentlichen Diskurs geworden. Unermüdlich wirbt er für Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern, rückt Darstellungen gerade und räumt mit Mythen und Missverständnissen auf. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin

Am Donnerstag den 7.5. beginnt um 19Uhr im Ibero Amerikanischen Institut das Konzert, Film, Gespräch MADRE – Mutter. Ein Kurzfilm über die Entfremdung und das Gedächtnis. Das Filmprojekt „MADRE“ des ecuadorianisch-spanischen Regisseurs Anthony Mackliff porträtiert das Privatleben einer ecuadorianischen Familie in Berlin anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums in Deutschland. Was als Feier beginnt, wird zu einer Auseinandersetzung mit der Last der persönlichen Geschichte, mit Opfern und den unsichtbaren Fäden, die uns mit unserer Herkunft verbinden. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

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