¿QUÉ PASA? WOCHENENDE 31. BIS 2. AUGUST

Wir starten das Wochenende des 31 – 2 August mit der immersiven Ausstellung RISING SPACES, dass im Cassiopeia stattfindet. Berlin hat viele Ausstellungen. Berlin hat viele Clubs. Rising Spaces beginnt dort, wo diese Trennung unscharf wird. Mitten in Friedrichshain verwandelt sich der cassiopeia Club als erster Club in einen multisensorischen Erlebnisraum: Drei Floors, drei Welten, ein Monat Zeit, komplett einzutauchen. Keine Kulisse, sondern Zustände, die sich verändern, sobald man sich durch sie bewegt. Unter der Woche wird der Club zur immersiven Ausstellung mit raumgreifenden Installationen, Licht, Sound und interaktiven Elementen. Jeder Raum erzählt seine eigene Geschichte, erschafft seine eigene Realität. Am Wochenende interagiert die Kunst mit der Nacht und der Dancefloor übernimmt. Die Installationen bleiben, verändern sich und werden Teil von etwas Neuem. Zwei Zustände. Ein Ort. Adresse: Revaler Strasse 99 

Am Freitag den 31.07. um 21Uhr spielt das NITA AARTSEN LATIN JAZZ QUARTET WITH EDUARD ALEXANDER im B – Flat. Nita Aartsen ist zweifellos eine der versiertesten und unterhaltsamsten Jazzpianistinnen Indonesiens. Von der AMI zur besten Jazzkünstlerin gewählt, tritt Nita regelmäßig bei zahlreichen Jazzfestivals in Asien, Australien, den USA und Europa sowie in renommierten internationalen Jazzclubs auf. In ihrer derzeitigen Rolle als Botschafterin der indonesischen Jazzkultur unterstützt sie zahlreiche junge Talente dabei, internationale Erfahrungen zu sammeln. Nita hat drei CDs und Aufnahmen mit verschiedenen Künstlern veröffentlicht und Arrangements für Orchester und Big Band geschaffen. Nita tourt regelmäßig um die Welt und setzt sich weiterhin mit ganzer Kraft dafür ein, ihre Musik weltweit zu verbreiten. Adresse: Dircksenstraße 40, 10178 Berlin

Am 1. und 2. August findet im Haus der Kulturen der Welt das Festival BWA KAWIMANN: CROSSING THE MANGROVE statt. Über Wälder als Schauplätze öko-politischen Wissens durch Performances, Tanz, Rituale, Vorträge, Gespräche, Lyrik, Musik, Essen, Filme, Installationen. Das jährlich stattfindende Festival für performative Künste Bwa Kayiman  fragt, wie Freiheit gemeinsam gedacht und gelebt werden kann und wie Erinnerung den Weg in eine emanzipierte Zukunft weisen kann. Die diesjährige Ausgabe des Festivals leiht sich ihren Titel von dem bahnbrechenden Roman Traversée de la mangrove(Unter den Mangroven, 1989) der Schriftstellerin Maryse Condé. In Anlehnung an Condés Überlegungen wirft das Festival eine Reihe von Fragen auf: Wie lassen sich Räume sowie politische und kulturelle Praktiken erhalten, in denen Pluralität kontinuierlich gepflegt wird? Wie lassen sich wechselseitige Beziehungen mit Land und Natur fördern? Und wie können die Ökosysteme gewürdigt werden, die eine so bedeutende Rolle bei der Bekämpfung kolonialer Gewalt gespielt haben? Adresse: John-Foster-Dulles-Allee 10

Im Rahmen des Festivals Bwa Kawimann: Crossing the Mangrove beginnt am Samstag den 1. Um 17.30 die Performance VAIVÉN. Die Performance VAIVÉN des multidisziplinären Künstlers Camilo Mejía Cortés ist als Einladung konzipiert, einen espacio manglaroso, einen mangrovenartigen Ort, zu betreten und zu bewohnen. Er dient als spiritueller und zeitübergreifender Rahmen zum Zuhören, Erinnern, Begehren und Tanzen. Der spanische Titel bedeutet „Schwingen“ und spielt auf die Dynamik von Körper und Seele an – auf ihre Un-Ruhe und ihre verkörperte Sinnlichkeit – wie Wellen und Materie, die kommen und gehen. Diese vom Künstler vorgeschlagenen Strategien entstammen den Traditionen der Marronage, einem Begriff, mit dem ursprünglich die Befreiung aus der Versklavung beschrieben wurde, und der heute den fortdauernden Einsatz für Antirassistismus und Antikolonialismus bezeichnet. Adresse: John-Foster-Dulles-Allee 10

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