Wir starten das Wochenende des 18 – 20 Septembers mit der Ausstellung NOT ALL TRAVELLERS WALK ROADS – Of Humanity as Practice, die bis zum 6. Dezember 2026 im Haus der Kulturen der Welt gezeigt wird. Eine Ausstellung mit der die 36. Biennale von São Paulo ins HKW kommt. Ausgehend von Conceição Evaristos Gedicht „Da calma e do silêncio“ [Von Ruhe und Stille], in dem sie schreibt: „Nicht alle Reisenden / gehen auf Straßen / es gibt versunkene Welten / die nur die Stille / der Poesie durchdringt“, versteht die Ausstellung das Zuhören als einen der Kernpunkte der Praxis der Menschlichkeit. Durch diese innige Einstimmung wird es möglich, Beziehungen einzugehen – zu anderen Lebewesen, zu Land und Wasser, zu den generationenübergreifenden Ahnenlinien, die wir in uns tragen – und Räume des Zusammenlebens und der Fürsorge zu schaffen. Adresse: John-Foster-Dulles-Allee 10
Am Freitag startet um 20Uhr das Konzert von PEROTÁ CHINGO im Lido. Ein argentinisches Duo, das mit seinem Mix aus lateinamerikanischem Folk, Gesangsharmonien und einer einzigartigen Sensibilität das Publikum auf der ganzen Welt erobert hat. Mit Liedern, die Tradition, Natur und Emotionen vereinen, haben sie sich eine internationale Fangemeinde aufgebaut und sich als eines der herausragendsten unabhängigen Projekte der spanischsprachigen Musikszene etabliert. Adresse: Cuvrystraße 7, 10997 Berlin
Am Freitag um 19Uhr wird im HAU1 das Buch von Mithu Sanyal vorgestellt: NEIN: GEGEN DIE MILITARISIERUNG DER GEGENWART. Wenn Pazifismus inzwischen als lächerlich, verantwortungslos oder querdenkerisch gilt, sollten wir uns Sorgen um die Grundlagen unseres Miteinanders machen. In “Nein: Gegen die Militarisierung der Gegenwart” stellt Mithu Sanyal mit kluger Schärfe und liebevoller Fassungslosigkeit unbequeme Fragen, ohne die globalen Aggressionen zu verharmlosen. Bei der Buchpremiere am HAU Hebbel am Ufer wird die Autorin im Gespräch mit Margarita Tsomou (HAU-Kuratorin für Theorie und Diskurs) unter anderem darüber sprechen, dass eine Welt ohne Gewalt kein fernes Ideal ist – sondern die drängendste unserer Aufgaben. Adresse: HAU1: Stresemannstraße 29
Im Humboldt Forum wird derzeit die Ausstellung Dara Tûyê – درخت توت – Der Maulbeerbaum gezeigt. Ausgangspunkt ist der Heilkräutergarten Hevrîn Xelef in Berlin-Neukölln, der mit dem Frauendorf Jinwar in Nordostsyrien sowie mit dem Verein Women for Justice eng verbunden ist. Hier wird deutlich, was Gärten alles sein können: Orte des Gedenkens, der Heilung und Gemeinschaft, der gegenseitigen Stärkung und Selbstwirksamkeit. Darüber hinaus sind Gärten Orte des Widerstands gegen Unterdrückung und Gewalt.Mitten auf der Freifläche in BERLIN GLOBAL steht der Schwarze Maulbeerbaum, nach dem künstlerischen Entwurf von Ela Pour. Er vereint Zerbrechlichkeit und Stärke, Trauer und Hoffnung. Adresse: Schloßpl. 1


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