Wir beginnen die Woche des 2. – 8. November mit der Ausstellung DIE MAGIE DER STRAßE – MEISTERWERKE DER STREET PHOTOGRAPHY, welche gegenwärtig im f3 – freiraum für fotografie gezeigt wird. Ungestellt, mitten im Leben, mitten im Moment zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort – Straßenfotografie fasziniert mit ihrer Dynamik und Unmittelbarkeit. Diese Ausstellung schlägt einen kleinen Querschritt durch die Jahrzehnte , eine Art Crashkurs in Sachen Fotografie-Geschichte. Von Henri Cartier-Bresson über Elliott Erwitt bis zu Julia Baier und Matt Stuart reicht der Streifzug durch den Alltag auf der Straße. Was im Vorübergehen leicht untergeht, bleibt hier im Bild und erzählt ganz nebenbei davon, wie sich das Leben in den Städten verändert. Adresse: Prinzessinnenstr. 30
Am Dienstag um 18Uhr findet im Ibero Amerikanischen Institut die Filmvorstellung mit anschließendem Gespräch EU NAO SEI VIVER SEM PALABRAS – Ohne Worte weiß ich nicht zu leben: Eine Hommage zum 90. Geburtstag von Ignácio de Loyola Brandão der 1936 in Araraquara, São Paulo, geboren wurde. Er ist Journalist, Autor, Mitglied der Academia Brasileira de Letras und war von 1982 bis 1983 Stipendiat des DAAD-Künstlerprogramms in Berlin. In dieser Zeit verfasste er eine Reportage über die geteilte Stadt, die besonders das von der Mauer eingekesselte West-Berlin in den Fokus nahm. In seinen Dokumentarfilm Eu não sei viver sem palavras (André Brandão, Brasilien 2025, 81 min., Portugiesisch mit englischen Untertiteln) zeigt sein Sohn André Brandão ein persönliches, sensibles Biopic über den Künstler. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin
Unter dem Titel DIE ZUKUNFT DER INTELLIGENZ – WARUM WIR DÜMMER KLÜGER WÄREN stellt Manuel Scheideggers am Mittwoch um 19.30 Uhr in der Urania seine philosophische Gegenposition zur KI Euphorie vor. Der Autor plädiert für eine „intelligente Dummheit“: das Wissen um die eigenen Grenzen, mit dem seit Sokrates jede Erkenntnis beginnt. Gerade in Zeiten von KI-Euphorie, Desinformation und Perfektionswahn sei sie die Stärke, die uns von Maschinen unterscheidet – und eine Voraussetzung jeder demokratischen Debatte. Stand-up-Philosophie mit Humor und Tiefgang, live und im direkten Dialog mit dem Publikum. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin
Am Samstag den 7. spielt um 20.30Uhr DANGER DAN in der Großen Arena des Tempodroms. Wer bei Danger Dan an eine geschniegelt durchinszenierte Popshows denkt, ist bei ihm weiterhin falsch. Danger Dan bleibt Danger Dan: Bomberjacke und Klavier, Geschichten, spontane Gedanken, feiner Humor, politische Haltung und diese seltene Mischung aus Zerbrechlichkeit und Wut. Wie er selbst sagt: „Ich freue mich sehr auf die Tour. Ich habe mir ein paar Sachen ausgedacht, ein intimes Setup, Schatten werden eine Rolle spielen.“ Adresse: Möckernstraße 10, 10963 Berlin


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