¿QUÉ PASA? BERLIN – 5. BIS 11. JANUAR

Wir beginnen die Woche mit der Ausstellung URBAN REFLECTIONS von Simone Zaugg, welche im Zentrum für aktuelle Kunst der Zitadelle bis zum 11.1.26 präsentiert wird. Das Ausstellungsprojekt Urban Reflections untersucht Stadt mit ihren urbanen „Bildern“ und den öffentlichen Raum als Metapher, Medium und Matrix für aktuelle, gesellschaftsrelevante Entwicklungen. Urban Reflections erzeugt anhand spezifischer Eingriffe in die Raumsituationen des ZAK installative Mikrokosmen, die die Betrachter*innen auffordern, konstruktiv in einen Dialog mit der Kunst zu treten und so – ähnlich wie auf einem Abenteuerspielplatz – an der eigenen Realität weiterzubauen. Adresse: . Am Juliusturm 64

Am Dienstag spielen im BFlat LUCIA MARTÍNEZ & THE FEARLESS. Mit ihrem neuen Album HOPE (realisiert dank der Unterstützung des Berliner Senats) stellt die Schlagzeugerin und Komponistin Lucía Martínez ihr außergewöhnliches Sextett vor. Die Musik von The Fearless klingt wie ein Western, den es nie gegeben hat: Ennio Morricone trifft auf Tarantino, Sergio Leone auf John Wayne – und doch ist es Jazz, wild, elektroakustisch und voller Energie. Ein klappriges Motorrad, sechs Cowboys im Smoking und ein Cowgirl an den Zügeln führen durch eine klangliche Landschaft zwischen Italo-Western, amerikanischem Kernland und europäischer Avantgarde. Mit Lucía Martínez, Benjamin Weidekamp, Ronny Graupe, Morris Kliphuis, Marcel Kroemker. Adresse: Dircksenstraße 40, 10178 Berlin

Am Donnerstag den 08.Januar um 18Uhr beginnt in der Heinrich Böll Stiftung die Buchvorstellung und Diskussion DIE WELT NACH DEM WESTEN. „In den Trümmern der Kriege in Gaza und der Ukraine zeichnen sich die Konturen einer neuen Welt ab. Donald Trump ist der westliche Abstiegsmanager, der die USA von einem Imperium zurück in einen Nationalstaat verwandelt – zum Leidwesen eines Europas, das in die neue, multipolare Welt hineinstolpert. Im Schatten all dessen entfaltet die Dekolonisation – verspätet – ihre Wirkung. Das Buch Die Welt nach dem Westen ist ein Versuch, den gegenwärtigen Umbruchsmoment zu vermessen und mögliche Zukünfte zu ertasten. Es geht um die Welt, wie sie sich gerade vor unseren Augen ausformt – zumindest, wenn wir uns dazu entscheiden, hinzusehen.“ Der Autor Daniel Marwecki wird anwesend sein und an der Diskussion teilnehmen. Adresse: Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Am Samstag den 10 um 19.30 wird im Gorki Theater das Stück PLANET B gespielt. 40 Millionen Jahre in der Zukunft: Eine der vielfältigen Humanoiden-Arten, die heute die Galaxien bevölkern, re-enactet den sagenumwobenen Mythos, wie ihre Vorfahren, die primitive Spezies Homo Sapiens, von dem kleinen Felsplaneten Erde verschwanden und zum Planeten B gelangten. Adresse: Am Festungsgraben 2 

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 2. BIS 4. JANUAR

Wir starten das Wochenende des neuen Jahres 2026 in der Alten Nationalgalerie mit der Ausstellung THE SCHARF COLLECTION. Goya – Monet – Cezanne – Bonnard – Grosse. Die Ausstellung, die am diesen Wochenende zwischen 12 und 19Uhr geöffnet ist zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec. Adresse: Bodestraße 1-3

Am Samstag den 3. um 19.30 spielt im Berliner Ensemble das Stück EXIL von Lion Feuchtwanger. Paris, 1935: eine pulsierende Großstadt, die zum Exil-Ort wurde für Tausende, die nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Deutschland verlassen mussten. Als einer der Ersten erkannte Lion Feuchtwanger schon in den 20er Jahren die Gefahren, die von Hitler und seiner Partei ausgingen. In seinem Roman „Exil“, den er 1939 beendete, gelingt es ihm, die Zeit vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lebendig zu machen – für die Nachgeborenen, die nicht würden begreifen können, warum die meisten untätig blieben, während die Gewalt der nationalsozialistischen Herrschaft immer konkreter wurde. Feuchtwanger beschreibt Menschen, die mit der Frage kämpfen, was es heißt, „das Richtige“ zu tun; es sind Geschichten von Karrierismus, Opportunismus, Unterdrückung, Zivilcourage, Liebe und Verrat. Adresse:  Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin

Ebenfalls am Samstag aber um 20Uhr spielt im Kammermusiksaal der Philharmonie das Konzert SPANGENBERG PLAYS NIRVANA. In diesem Hommage Konzert an Keith Jarrett und Kurt Cobain wird Christoph Spangenberg Songs wie „About A Girl“, „Come As You Are“ oder „Smells Like Teen Spirit“ auf seine Art auf das Piano bringen. Ohne Drums, ohne Bass, ohne Gesang. Stattdessen mit jahrelanger Erfahrung in verschiedensten musikalischen Feldern von Jazz über HipHop bis Techno. Eine ehrliche Verneigung vor einer der einflussreichsten Bands der Rockgeschichte. Adresse: Herbert-von-Karajan-Str. 1

Am Sonntag den 4 Januar um 12Uhr beginnt im Humboldt Forum die Werkstatt STOFF FÜR NEUES! Eine Einladung mit Textilien und alten Kleidern vorbeikommen, um sie zu reparieren, umzuarbeiten oder etwas Neues zu schaffen. Die Idee ist sich von den Ausstellungen, Themen und Exponaten im Haus inspirieren zu lassen um beim gemeinsamen Nähen, Flicken und Designen miteinander ins Gespräch zu kommen. Egal ob allein, mit dem bestem Freund, der Familie oder Wohngemeinschaft: Beim nachhaltigen Nähtreff in den Werkräumen ist es möglich mit Nadel, Faden und Nähmaschine kreativ zu werden und sich gegenseitig zu unterstützen. Ein*e Vermittler*in hilft bei der Entwicklung von Projekt- und Gestaltungsideen und unterstützt bei Bedarf auch bei der Bedienung der Nähmaschinen. Adresse: Schloßpl. 1

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 29. BIS 4. JANUAR

Wir beginnen die Woche mit der Ausstellung von Christian Marclay THE CLOCK, die bis zum 25.01 in der Neuen Nationalgalerie gezeigt wird. Eine 24-stündige Videoarbeit, die anhand eines Jahrhunderts Filmgeschichte den realen Zeitverlauf synchron nachzeichnet. Seit ihrer Premiere in London im Jahr 2010 und dem Gewinn des Goldenen Löwen bei der 54. Biennale von Venedig 2011 hat die Arbeit große Aufmerksamkeit gefunden. Sie wurde seither in weltweit bedeutenden Museen gezeigt, darunter das Centre Pompidou in Paris, das Museum of Contemporary Art in Sydney, das Instituto Moreira Salles in São Paulo, das Leeum Museum of Art in Seoul, das Yokohama Museum of Art in Yokohama, die Tate Modern in London sowie das MoMA in New York. Nun ist „The Clock“ erstmals in Berlin zu sehen. Adresse: Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin

Am Montag den 29. spielt um 20.30Uhr 17 HIPPIES im Kesselhaus Maschinenhaus

In drei Jahrzehnten haben die 17 HIPPIES die Welt mehrfach umrundet, sind auf ihrem fliegenden Teppich zum Mond geflogen, haben Sterne vom Himmel geholt und sie zurück in ihre geliebte Heimatstadt Berlin gebracht. Seit über 11.000 Nächten schwimmen sie gemeinsam im Strom und oft auch dagegen. Jeder Tag ist ein neuer Tag und bringt neue Geschichten. Überallsentdeckten sie etwas Besonderes und verfeinerten den Klang der Welt mit charmantem Lokalkolorit. Sie sind mehr als eine Band, ihr Motto ist „Only tribes will survive“. 30 Jahre 17 HIPPIES – ein runder Geburtstag, der gefeiert werden will …! Adresse:  Knaackstraße 97

Am Dienstag den 30. ab 20Uhr gibt es in der Volksbühne das POETRY SLAM BEST OF 2025. Die große Jahresendsause mit vielen der besten Slammer:innen der Berliner Szene. Poetry Slam, das ist Poesie als Schlagabtausch, Popmusik aus Worten, Sprache als Tanz. Textfeuerwerke, die in fünf Minuten verglühen. Das Publikum entscheidet diesmal unter den Besten des Jahres. Die volle Ladung Bühnenliteratur, die im Jahr 2025 überzeugt hat, trifft sich zu einem spektakulären Kampf der Worte. Mit: Kirsten Fuchs, Lucia Lucia, Ruth Fuentes, Julian Heun, Bas Böttcher, Aron Boks, Wolf Hogekamp und Arnold Pretzlaw. Adresse:  Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

Am 31. Dezember steht die SILVESTERPARTY an. Viele Clubs der Stadt bieten zahlreiche Parties an, darunter auch das vor kurzem gerettete Club Renate, der seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 über die Grenzen Friedrichshains hinaus bekannt und geschätzt wird. Es habe eine Einigung zur Verlängerung des Mietvertrags gegeben, teilte der Club erst vor kurzem mit und deshalb wird auch an diesem Silvester wie geplant gefeiert – aber es sei nicht länger ein Abschied, sondern gefeiert werde eine „aufregende Zukunft“. Adresse: Alt-Stralau 70, 10245 Berlin

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 26. BIS 28. DEZEMBER

Wir beginnen das Wochenende mit der Ausstellung KARA ELIZABETH WALKER PRESENTS DISPATRCHES FROM A – AND THE MUSEUM OF HALF-REMEMBERED HISTORIES. Die Ausstellung, die in der Galerie Sprüth Magers gezeigt wird befasst sich, wie das gesamte Werk der Künstlerin, mit Themen wie Rasse, Geschlecht, Sexualität und Gewalt. Walker zeugt von einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Komplexitäten, wodurch sie zu einer herausragenden Persönlichkeit unter den zeitgenössischen amerikanischen Künstlern geworden ist. Bei Sprüth Magers in Berlin präsentiert sie erstmals brandneue Cutout-Collagen in leuchtenden Tusche- und Aquarellfarben. Diese großformatigen Werke, die an Historienbilder erinnern, bauen auf ihren ikonischen monochromen Silhouetten auf und nutzen die Kraft formaler Komposition, Textur und Farbe. Ergänzt wird die Ausstellung durch neue Pastellbilder, die traditionelle Genres neu interpretieren, sowie mehrere beeindruckende Aquarellzeichnungen. Adresse: Oranienburger Straße 18

Am Freitag, den 26 um 19.30 wird im Deutschen Theater das Stück DIE DREI LEBEN DER HANNAH ARENDT uraufgeführtDie Kriege und Totalitarismen des 20. Jahrhunderts prägen und beschäftigen sie. Ihr politisches Hauptwerk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft macht sie 1951 über Nacht bekannt. Als sie 1961 aus Jerusalem über den Eichmann-Prozess berichtet, erkennt sie in dem Massenmörder einen bürokratischen „Hanswurst” und löst damit eine Kontroverse aus. Sie hält der Kritik stand. Sie will den Dingen auf den Grund kommen, auch wenn sie dadurch gezwungen ist, „dahin zu denken, wo es wehtut”, wie Hannah Arendt einmal sagt. Freiheit im Denken ist ihr das höchste Gut. „Denken ohne Geländer” nennt sie das. Ken Krimstein hat der Biographie der berühmten Denkerin ein Buch gewidmet. Thomasberger bringt die Biografie als Gedankenreise durch das 20. Jahrhundert zur Aufführung. Adresse: Schuhmannstr. 13a en Berlin Mitte.

Am Sonntag den 28. um 20Uhr findet im Kammermusiksaal der Philharmonie das Spektakel FLAMENCO PUR statt. Eine Darbietung voller Leidenschaft Emotionen von hochkarätigen Künstler, die den Flamenco in seiner reinsten Form präsentieren – mit virtuosem Gitarrenspiel, eindrucksvollem Gesang und atemberaubendem Tanz. Mit: Olga Iturri (Gesang), Abel Sanchez (Gitarre), Martin Schmieder (Gitarre), Anna Reim (Tanz), Miguelete (Tanz). Adresse:Herbert-von-Karajan-Str. 1

Am Sonntag um 21 beginnt im ZigZag Jazzclub das Konzert TRIBUTE TO ELLA FITZGERALD FEAT. LISA BASSENGE. Bekannt als die „First Lady of Song“ war Ella Fitzgerald mehr als ein halbes Jahrhundert lang die beliebteste Jazzsängerin der Vereinigten Staaten und gilt bis heute als eine der wohl größten aller Zeiten. Dieses Konzert im Zig Zag Jazz Club feiert den fröhlichen Geist und die grenzenlose Kreativität von Ella Fitzgerald. Mit dabei ist die fantastische Lisa Bassenge, die zu den bedeutendsten deutschen Jazzsängerinnen der Gegenwart gehört. Erleben Sie einen unvergesslichen Abend, der ihrer zeitlosen Musik und ihrem außergewöhnlichen Vermächtnis gewidmet ist. Adresse: Hauptstraße 89, 12159 Berlín

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 22. BIS 28. DEZEMBER

Wir starten die Woche im Kunsthaus Dahlem mit der Ausstellung EMILIO VEDOVA – MEHR ALS BEWEGUNG UM IHRER SELBST WILLEN. Eine Schau, die den Fokus auf seine Berliner Jahre von 1963 bis 1965 legt. Diese Zeit markiert eine wichtige Phase in Vedovas Schaffen, in der er künstlerisch neue Wege beschritt. Venezianer, Antifaschist, Partisan und Künstler, Emilio Vedova gilt als einer der repräsentativsten Künstler der informellen Bewegung – eine künstlerische Strömung, die eine Bildsprache anstrebt, die weit von der Figuration entfernt ist und auf Gesten, Materie und Zeichen basiert. Adresse: Käuzchensteig 12, 14195 Berlin

Morgen, Montag, um 20Uhr beginnt das Konzert vonBRKN im Huxleys Neue Welt. Der Berliner Musiker versteht es wie kein anderer, Rap, Soul und RnB zu vereinen und schaff t mit seiner gekonnten Showmanship auf jeder Bühne eine unverkennbare Stimmung. BRKN, ursprünglich bekannt für seine positive Energie und humorvollen Texte, scheut sich nicht davor, tiefgründige Themen zu erkunden. Trennung, Schmerz und Depressionen behandelt er geschickt neben Selbstreflexion und mit einem Schmunzeln, während Klavier, Saxophon und treibende Beats das Zusammenspiel untermalen. Adresse:  Hasenheide 107, 10967 Berlin

Am Dienstag um 20Uhr wird im Chamäleon in zwei kontrastreichen Akten das Stück WOLF aufgeführt. Mit leuchtenden Augen, allein oder im Rudel, streifen Wölfe durch dunkle Wälder und erfüllen die Nacht mit grausamer Schönheit. Angetrieben von DJ Ori Lichtiks unerbittlichen, archaischen Elektro-Kompositionen reißen, greifen, klettern, springen und balancieren zehn außergewöhnliche Künstler*innen mit unbändiger Hingabe.Wolf greift nach der Wildheit, die in uns steckt, und kreiert eine eindrucksvolle Hommage an die Komplexität des Menschseins, an unser Potenzial für Veränderungen und die Verwandlungskraft des Zirkus. Adresse: Rosenthaler Strasse 40/41

Ebenfalls am Dienstag den 23 ist um 20Uhr TANGONACHT im Roten Salon der Volksbühne. Jede Tangonacht dauert solang die Tänzer*innen möchten. Und das gehört sich ja auch eigentlich so für Berlin. Die Salon-Atmosphäre im gedämpften roten Licht wirkt auf Anhieb entspannend. Bequeme Sessel und Sofas sind um die Tanzfläche aus gut tanzbarem Parkett platziert und laden dazu ein, das tänzerische Treiben auf sich wirken zu lassen. Die Musik ist passen zum Geschehen, überwiegend werden traditionelle Tangos gespielt. Das Publikum ist gemischt,  die tänzerische Qualität ist hoch. Adresse: Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 19. BIS 21. DEZEMBER

Wir beginnen das anstehende Wochenende mit der Ausstellung EINHORN. DAS FABELTIER IN DER KUNST, dass bis zum 1.2.2026 im Museum Barberini in Potsdam gezeigt wird. Wie kein anderes Tier hat das Einhorn die Phantasie angeregt. Seit Jahrhunderten ist es in vielen Kulturen belegt. Die Spur des Einhorns zeigt sich in der christlichen und außereuropäischen Kunst, in Naturwissenschaft und Medizin und einer vielfältigen Symbolik. Die Beschäftigung mit der Ikonographie des Einhorns lädt ein zu Reflexionen über Weltwissen, Ambivalenzen und Projektionen. Zum ersten Mal wird dieses Thema im Überblick von der Antike bis zur zeitgenössischen Kunst erforscht und ausgestellt. Adresse:  Alter Markt, Humboldtstraße 5-6 en 14467 Potsdam

Am Freitag um 18Uhr findet im Radialsystem die Premiere der Tanzperformance BOCARRA statt. Entlang an Liedern von Gewalt, Bitterkeit und Fremdheit ist „Bocarra“ eine choreografische Erkundung von Klang und Stimme der Choreografin und Tänzerin Luísa Saraiva. „Bocarra“ – ein portugiesischer Ausdruck für „großes, offenes Maul, Schlund“ Ausgehend von den weiblichen Gesangstraditionen Nordportugals und Galiziens begreift Saraiva Gesang als einen Ausdruck von Nonkonformität und Widerständigkeit gegen heteronormative Rollenbilder. Gemeinsam mit den Performer*innen Luisa Alfonso und Alexandre Achour entwickelt sie eine eindrückliche Choreografie, die unter Einbezug von Praktiken der Selbstverteidigung Nähe im Spannungsfeld von Fürsorge und Gewalt erkundet. Dabei entsteht ein Wechselspiel: Der Körper findet seinen Ausdruck in der Stimme, die wiederum den Körper formt und verändert. Adresse: Holzmarktstraße 33

Ebenfalls am Freitag den 19 jedoch um 20Uhr beginnt das Konzert von JASSIN im Astra KulturhausJassin, 20, ostdeutsche Kleinstadt, weiß nicht was Heimat eigentlich bedeutet. Vielleicht ist deshalb Alles egal, vielleicht ist Alles deshalb umso wichtiger. Viel mehr war über den Rapper und Sänger Anfang 2024 noch nicht bekannt. Im Frühjahr letzten Jahres veröffentlichte Jassin erste Videos auf Instagram und TikTok, die in kürzester Zeit tausende von Klicks generierten. Im Juni erschien dann seine erste Single „Wellness am Scherbenmeer“ und im September die Debüt-EP „Kinder können fies sein“. Adresse: Revaler Str. 99, 10245 Berlin

Am Sonntag um 16Uhr interpretiert SIR ANDRAS SCHIFF im Pierre Boulez Saal Wolfgang Amadeus Mozart. In seiner fünf Jahrzehnte währenden Laufbahn hat Sir András Schiff immer wieder zyklische Aufführungen der Werke einzelner Komponisten präsentiert, mit denen er sich schon lange intensiv beschäftigt. Im Pierre Boulez Saal gestaltet er nun eine Reihe, die diesen Gedanken wie in einem Brennglas fokussiert: In sechs Portraitkonzerten zum Jahreswechsel widmet sich Schiff den musikalischen Leitsternen, die seinen künstlerischen Werdegang besonders nachhaltig geprägt haben. Adresse:Französische Str. 33D, 10117 Berlin

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 15. BIS 21. DEZEMBER

Wir beginnen die Woche mit der Ausstellung mit Werken von Graciela Carnevale PIEZA BLANCA. Für ihre Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) greift Graciela Carnevale über 50 Jahre nach seiner Entstehung auf das Werk Pieza Blanca (1968) zurück, das ursprünglich anlässlich ihrer ersten Ausstellung in der Galería Lirolay in Buenos Aires entstand. Die Künstlerin ließ den leeren Galerieraum vollständig weiß streichen und hell beleuchten und bespielte ihn ausschließlich mit dem verstärkten Klang eines Herzschlags. Pieza Blanca markierte eine radikale Reduzierung der Mittel in Carnevales Praxis und führte den Galerieraum selbst als künstlerisches Material ein, mit dem gearbeitet werden kann Adresse: Neuer Berliner Kunstverein, 1. Stock, Chausseestr. 128/129, Mitte

Am Mittwoch den 17 von 14-15Uhr bietet das Humboldt Forum die Führung FAMILIE UND VERWANDSCHAFT IN VERSCHIEDENEN KULTUREN an. Der Rundgang im Ethnologischen Museum und Museum für Asiatische Kunst vermittelt Einblicke in die kulturell vielfältigen Vorstellungen von Familie. Dabei spielen der Umgang mit unseren Vorfahr*innen, Geschlechterrollen und unsere Beziehung zu nichtmenschlichen Lebewesen eine Rolle. Auch Verwandtschaftsbeziehungen im Kontext von Machtgefügen sowie der Wandel von Familienmodellen durch kulturelle Begegnungen werden beleuchtet. Adresse: Schloßpl. 1

Ebenfalls am Mittwoch aber um 20Uhr spielen die THE BAND CAMINO im Columbia Theater. Die 2015 gegründete Band aus Tennessee präsentiert ihre The Never Always Tour.  Die Gruppe bekannt dafür Post Punk Einflüsse mit modernen Indie sowie Alternative Rock zu mixen präsentieren dabei ihr Album „The Dark“. Adresse: Columbiadamm 9-11

Am Samstag um 14 beginnt im Haus der Kulturen Lateinamerikas eine LATEINAMERIKANISCHE WEIHNACHTSFEIER. Mit Live-Musik, folkloristischen Tänzen, traditionellen Gerichten. Für die Kinder gibt es ein besonderes Programm mit Liedern, Märchen, Überraschungen und wie könnte es anders sein, auch mit den Weihnachtsmann. Weiter gibt es ein abwechslungsreiches Programm: gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern, lateinamerikanische Tanzgruppen, Austausch miteinander und natürlich köstliche Spezialitäten aus Lateinamerika. Adresse: Am Sudhaus 2, 12053 Neukölln. 

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 12. BIS 14. DEZEMBER

Wir beginnen das Wochenende mit der Ausstellung von Wolfgang Laib: THAT WHICH IS BEYOND THE BEYOND, THAT TO WHICH ALL THINGS RETURN – DAS, WAS JENSEITS DES JENSEITS LIEGT, ZU WELCHEM ALLE DINGE ZURÜCKKEHREN. Diese wird in der Buchmann Galerie bis zum 17.01 gezeigt und beinhaltet die jüngsten Werke des Künstlers aus Granit. Wolfgang Laib hat die Skulpturen, die an Schiffe erinnern von Hand aus Granit gemeißelt und den Stein mit Öl und Ruß geschwärzt. Die unmittelbare physische Präsenz der Objekte strahlt Beständigkeit und Ruhe aus. Wolfgang Laib schafft mit seinen Schiffen prägnante Symbole für Aufbruch, Übergang, Migration und die Reise des Lebens. Seit jeher ist das Schiff eine Metapher für die Lebensreise, den Seelenweg und das Überschreiten unbekannter Gewässer. Die Granitschiffe laden auch ein zur Betrachtung der Verbundenheit von Natur, Mensch und Zeit. Sie setzen Wolfgang Laibs Erforschung der spirituellen und essenziellen Komponente seiner Formschöpfungen und der damit verbundenen Imagination und Potentialität der Dinge fort. Im Dialog mit den fünf Steinschiffen zu sehen ist die Wandzeichnung des Künstlers mit dem für die Ausstellung titelgebenden Zitat von Lao-Tse. Adresse: Galerie Buchmann Charlottenstr. 13

Am Sonntag um 17Uhr beginnt im Kaffeehaus Mila das Konzert SALSA & SON CUBANO VOM FEINSTEN. Ein Konzert mit Conexion feat Mayelis GuyatDie sechs aus Kuba, Kolumbien und Deutschland stammenden Musiker um Sängerin Mayelis Guyat sind ein seit vielen Jahren eingespieltes Team. Die Band entfacht mit jeder Menge energía positiva ein echtes Feuerwerk aus Salsa, Son Cubano, Mambo, Cha Cha Chá und Bolero. Mitreißende und gefühlvolle Klassiker des kubanischen und südamerikanischen Repertoires sowie spannende Eigenkompositionen erklingen im modernen, urbanen und immer tanzbaren Sound. Adresse: Grolmanstraße 40

Auch am Sonntag jedoch um 20Uhr tritt AMINÉ im Huxleys Neue Welt auf. Er stellt seinen kürzlich erschienenen Albums „13 Months of Sunshine“ vor. Das 16 Songs umfassende Album wurde von Dahi (Ravyn Lenae, SZA, Kendrick Lamar) produziert und jede Zeile besteht den sogenannten „Small Reading Room Test“: Aminé erklärt, dass er „jede Zeile ohne Musik und vor 30 Leuten vorlesen könnte, ohne sich zu schämen“. „Jede Zeile musste diesen Test bestehen.“ Von der Indie-Pop-Schönheit „History“ mit Waxahatchee bis zum psychedelischen Synth-Track „Images“ mit Toro y Moi, der den Abschluss des Albums 13 Months of Sunshine bildet, präsentiert der Rapper seine bisher anspruchsvollste Vision und seine unbändige Leidenschaft als Zuhörer und Kurator von Klängen. Adresse: Hasenheide 107, 10967 Berlin

Am Sonntag um 21Uhr zeigt das Kino Babylon den Film UN POETA – ein Poet, des kolumbianischen Regisseurs Simon Mesa Soto. Eine Tragikomödie die in Medellín spielt und die Geschichte eines einstmaligen Schriftstellers, der in Melancholie und Alkoholismus versunken ist und dank des poetischen Talents einer jungen Studentin wieder ins Leben zurückfindet. Der Film feierte im Mai 2025 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes seine Premiere. Adresse: Rosa-Luxemburg-Straße 30

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¿QUÉ PASA? BERLIN – 8. BIS 15. DEZEMBER

Wir starten die Woche mit der Ausstellung PHOTO SYNTHESIS, die bis zum 8. März in der Galerie Fotografiska gezeigt wird. Provokant, ikonisch und gesellschaftlich engagiert: Die Ausstellung  lädt dazu ein, Shepard Faireys künstlerische Entwicklung mit Fotografie als Ausgangspunkt zu entdecken.Von den berühmten Hope-Postern bis zu den Obey-Giant-Plakaten: Shepard Fairey hat die visuelle Kultur wie kaum ein anderer geprägt. Seine Arbeiten sprengen den Rahmen klassischer Street Art und Grafik und sind zu weltweiten Symbolen für Aktivismus und gesellschaftliche Veränderung geworden. Mit über 140 Murals, zahllosen Stickern und Plakaten sowie Werken in bedeutenden Museen entwickelte er eine Bildsprache, die provoziert und gleichzeitig inspiriert. Adresse: Oranienburger Str. 54

Am Montag den 8 um 17Uhr lädt das Humboldt Forum zur öffentlichen Führung LAS AMERICAS ein. Die Geschichten der verschiedenen Regionen Amerikas sind so vielfältig wie deren Indigene Kulturen: Haida, Kwakwakaʼwakw, Inka, Moche, Maya, Nahuatl, Lakota und viele andere. Der Kontakt mit den europäischen Kolonialmächten war für die meisten von ihnen mit Genozid und dem Verlust von kulturellen Gütern und Wissen verbunden. In der dialogischen Führung wird gemeinsam über gegenwärtige Kooperationen mit First Nations aus Kanada und Indigenen Gesellschaften aus dem Amazonasgebiet reflektiert sowie über den Umgang des Museums mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten, Rückgabeforderungen und Restitutionen. Adresse: Schloßpl. 1

Die Uni Potsdam lädt zum Syposium POSTHUMANIDADES EN/DESDE ABYA YALA Y AMERICA LATINA ein. Vom 11. um 10Uhr bis zum 13. Dezember 2025 findet ein von der Universität Potsdam und der Northwestern University gemeinsam ausgerichtete internationale Symposium im Raum 1.08.0.56 statt. Dieses lädt dazu ein, die Rolle und Bedeutung der Geisteswissenschaften in Abya Yala (indigene Bezeichnung für den amerikanischen Doppelkontinent) neu zu denken. Unter „posthumanidades“ werden hier literarische, ästhetische und theoretische Praktiken verstanden, die in indigenen Wissensformen verankert sind und den Anthropozentrismus kolonialer Modernität kritisch hinterfragen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie solche Perspektiven Alternativen zu den Krisen der Moderne eröffnen und welche Impulse sie für aktuelle Debatten über Gemeinschaft, Naturverhältnisse und mehr-als-menschliche Welten bieten. Die Vorträge finden überwiegend in spanischer Sprache statt. Adresse: Universität Potsdam, Am Neuen Palais, Gebäude 8, Raum 1.08.0.56. 

Am Donnerstag den 11.12. öffnet das Badehaus um 19.30Uhr seine Türen für das Konzert mit YAGO OPROPRIO. Der Künstler aus Sao Paulo präsentiert sein erstes Studio Album, welches Tracks beinhaltet, die die Perspektiven, Erfahrungen und Glaubensätze offenlegt. Dieses Originalalbum war ein wichtiger Meilenstein in Yagos Karriere im vergangenen Jahr, was durch seine Nominierungen für bedeutende Musikpreise unterstrichen wurde. Dazu gehören eine Latin-Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Urban Performance in Portuguese“ mit dem Titel „La Noche“ sowie Nominierungen bei den Multishow Awards in den Kategorien „TVZ Video of the Year“ (La Noche), „Cover of the Year“ (Oproprio) und „Urban Music of the Year“ (La Noche). Adresse: Revaler Str. 99

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¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 5. BIS 7. DEZEMBER

Das Wochenende beginnt für uns mit der Ausstellung KONSTELLATIONEN mit Werken von Dian Arbus, welche bis zum 18.1.2026 im Gropius Baus gezeigt wird. Mit Konstellationen präsentiert der Gropius Bau die bislang umfassendste Ausstellung des Werks der Künstlerin. Viele der 454 Fotografien werden im Rahmen der Überblicksschau zum ersten Mal gezeigt und bieten neue Perspektiven auf die ikonischen Porträts und das vielfältige Schaffen der Künstlerin. Diese Retrospektive entfaltet sich als labyrinthische „Konstellation“ von Fotografien. Sie folgt weder einer chronologischen noch einer thematischen Ordnung. Stattdessen lädt sie Besucher*innen ein, frei zwischen den Bildern umherzuwandern und Beziehungen und Resonanzen zwischen den Motiven zu entdecken. Adresse: Niederkirchnerstraße 7

Am Freitag den 5. und Samstag den 6. lädt die Psychoanalytische Bibliothek Berlin zusammen mit der Freud-Lacan-Gesellschaft zum gemeinsamen Kongress zu Ehren von Claus-Dieter Rath zum Thema DIE HALTBARKEIT DES WORTES. Dieser Kongress zu Ehren Claus-Dieter Raths möchte viel-stimmig versuchen, den zeitlichen (durabilité) und konsistenten (solidité) Aspekt dieser Frage nach der Haltbarkeit des Wortes zu bearbeiten, die uns immer auch mit der Materialität des Signifikanten konfrontiert (Lacan: Wissenschaft und Wahrheit). Dabei geht es besonders um Fragen, die sich aus dieser Thematik und aus den Erinnerungen an die Arbeit mit Claus-Dieter Rath ergeben: Woran halten wir uns an der Sprache fest – kann man sich an Worte halten? Haben Worte ein Haltbarkeitsdatum, wie z.B. Milch? Das gefallene, das (aus)gesprochene Wort ist nicht mehr zurückzuholen – wie steht es um die Angst, etwas Falsches zu sagen? Wie stehen Worte zur Wahrheit, zur Lüge, zu den Algorithmen der sozialen Medien? Wann werden Wörter leer und zu bloßen Phrasen? Wie steht es um die „Kulturarbeit“? Wie um das Versprechen (in) der Analyse, einen Ort der Wahrheit zu finden? Ist vielleicht auch etwas, was vom Realen ist, das Worte (noch) nicht fassen können, entscheidend für einen Halt? Anmeldungen über das Anmeldeformular auf der FLG-Website. Adresse: Universität der Künste, Berlin-Charlottenburg, Hardenbergstraße 33 und als Online-Erweiterung via ZOOM 

Am Freitag den 5.  präsentiert um 19Uhr das Humboldt Forum im Rahmen der Transkontinentale die bis zum 7.12. andauert, die Performance EU TENHO UMA HISTORIA QUE SE PARECE COM A MINHA. Die brasilianische Künstlerin Tetembua Dandara feiert ihre transkontinentale Familiengeschichte(n) über vier Generationen von Frauen hinweg. Sie ist dafür im Gespräch mit ihrer Großmutter Dirce Poli, ihrer Mutter Neuza Poli und ihrer Schwester Mafoane Odara.Das Publikum ist in einen Raum geladen, der an das Wohnzimmer der Großmutter, an einen brasilianischen Hinterhof oder an eine Party aus den 1990er Jahren erinnert. Hier werden die Erzählungen durch Stimmen, Gerüche, Geschmäcker und Blicke rekonstruiert. Das Publikum kann sich frei durch die Räume und Geschichten hindurch bewegen, mitessen, trinken und tanzen. Adresse: Schloßpl. 1

Am Samstag um 20Uhr gibt LUCIANO sein Konzert in der Uber Arena.Luciano gilt als Begründer des deutschen Drill-Genres und zählt zudem zu den erfolgreichsten Rappern Deutschlands. Mit seinem ersten Studioalbum „Eiskalt“ landete er direkt auf Platz vier der deutschen Charts. Mit Songs, wie „Beautiful Girl“, „Bamba“ und „All Night“ erreichte Luciano schließlich ein Millionenpublikum. Seine mehr als 7 Millionen monatlichen Hörenden auf Spotify machten ihn bereits das dritte Jahr in Folge zum meist gestreamten deutschsprachigen Künstler. Adresse: Uber-Platz 1, 10243 Berlin

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