¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 8. BIS 10. MAI
Wir starten das Wochenende mit der Ausstellung TIRAILLEURS – Von Kanonenfutter zu Avantgarde. Die vergessenen Soldat*innen, die Europa befreit haben, die bis zum 14.6.26 im Haus der Kulturen der Welt gezeigt wird. „Tirailleurs“, „Schützen“, so wurden Infanteriesoldaten vor allem aus Afrika und Asien genannt, die für die Kolonialmacht Frankreich in die Weltkriege ziehen mussten. Das Team vom Haus der Kulturen der Welt (HKW) zeigt eine große Kunst-Ausstellung zu den Folgen dieser Rekrutierung, an der sich unter anderem Kader Attia, Halida Boughriet, Nadia Kaabi-Linke, Monica de Miranda, El Hadji Sy (Abb.), Pascale Marthine Tayou und Tiffany Chung beteiligen. Adresse: John-Foster-Dulles-Allee 10
Am Freitag den 8.5. um 17Uhr findet im Humboldt Forum die öffentliche Führung WEISHEIT UND MITGEFÜHL statt. Wie werden Weisheit und Mitgefühl in der asiatischen Kunst dargestellt? Warum sind sie als Schlüsselbegriffe zu verstehen? Was sollen sie vermitteln? Vorgestellt werden Objekte aus Indien, China und Japan. Sie erfahren, warum die Teezusammenkunft als eigene Form der Weisheit zu verstehen ist und wie diese mit dem Zen-Buddhismus zusammenhängt. Adresse: Schloßpl. 1
Ebenfalls am Freitag den 8.5. jedoch um 20Uhr spielt das electro-clash Duo YUNNI im Badehaus. Eine in Berlin ansässige Band, die vom argentinischen Produzenten Juan Esteban Parga und dem chilenischen Produzenten Nicolas Herlitz gegründet wurde. Die beiden lernten sich während ihres Studiums an der Universität der Künste in Berlin kennen und entdeckten eine gemeinsame Vision, die auf analoger Elektronik, roher Gitarrenenergie und einem modernen Ansatz im Sounddesign basiert. Sie übertragen den Puls des Clubs in ein kraftvolles Live-Format und verschmelzen elektronische Musik mit der rohen Körperlichkeit des Rock. Adresse: Revaler Str. 99
Am Sonntag um 16Uhr startet der Vortrag von Thomas R. Hoffmann: PAULA MODERSOHN – BECKER UND EDVARD MUNCH – Seismografen des Umbruchs in der Urania. Anlässlich des 150. Geburtstags der in Dresden geborenen Paula Modersohn-Becker (1876–1907) werden ihre Kunstwerke erstmals im Dresdner Albertinum im Dialog mit jenen Edvard Munchs (1863–1944) gezeigt. Beide reflektierten in ihren heute weltberühmten Bildern die Grundfragen des Lebens. Der radikale Bruch mit Konventionen zeichnete beide ebenso aus wie ein seismografisches Gespür für die gesellschaftlichen Umbrüche in der Zeit der Industrialisierung und der rasanten Urbanisierung an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann zeigt anhand der mannigfaltigen Kompositionen die Verbindungen zweier großer Kunstschaffender, die sich persönlich nie begegnet sind. Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin


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