¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 29. BIS 31. MAI

¿QUÉ PASA? WOCHENENDE: 29. BIS 31. MAI

Wir starten das Wochenende in der Galerie im Saalbau und der Ausstellung „…ODER LIEBST DU DEINE SCHEUKLAPPEN?“ In Installationen aus Holzreliefs, Marketerien und Teigabdrücken verbindet die Künstlerin traditionelle Handwerkstechniken mit Fragen zu Selbstschutz und Protest und zeigt, wie alltägliche, dem Privaten zugeschriebene Handlungen im öffentlichen Raum politische Bedeutung annehmen. Adresse: Karl Marx Str. 141

Am Freitag den 29.5. beginnt um 20Uhr die Performance THE FRAGILITY AND RICHNESS OF BEING ALONE im Hau Hebbel 1 Theater. Einsamkeit und Alleinsein werden häufig als individuelle emotionale Zustände verstanden, sind jedoch tief in soziale, ökonomische und kulturelle Bedingungen eingebettet. Erfahrungen von Isolation werden durch Prozesse wie Migration, Urbanisierung, prekäre Arbeitsverhältnisse und sich wandelnde Formen von Zugehörigkeit hervorgebracht. Zugleich kann das Alleinsein auch als bewusst gewählte Praxis erscheinen – als Form von Rückzug oder Selbstermächtigung.“The Fragility and Richness of Being Alone” nimmt diese Spannbreite in den Blick und versteht Alleinsein als vielschichtiges Phänomen: Die eingeladenen Stimmen eröffnen dabei unterschiedliche Perspektiven auf individuelle Erfahrungen ebenso wie auf gesellschaftliche, ökonomische, wie digitale Strukturen, die Alleinsein hervorbringen, ermöglichen oder begrenzen. Adresse: HAU1: Stresemannstraße 29

Am Samstag den 30. Mai spielt METALLICA im Olympia Stadion. Die Band kommt mit ihrer M72 WORLD TOUR nach Berlin und bringen ihre spektakuläre 360°-Bühne mit. Seit dem Tourstart 2023 begeistert die M72 World Tour Millionen Fans weltweit und wird von Presse und Publikum als musikalisches und visuelles Ausnahmeerlebnis gefeiert. Adresse: Olympischer Platz 3

Am Sonntag um 19.30Uhr wird im Berliner Ensemble zum letzten Mal in dieser Spielzeit das Stück WARTEN AUF GODOT aufgeführt. Zwei Heimatlose in einer unbestimmbaren Landschaft und einer ungewissen Zeit. Sie sprechen erwartungsvoll über den zukünftigen Tag und suchen verzweifelt nach gemeinsamen Erinnerungen aus vergangener Zeit, ihre Gegenwart besteht aus nichts als Warten. Um die Marter des Wartens und Nicht-gehen-könnens zu ertragen, widmen sie sich dem Spiel. Wenn Beckett gewusst hätte, worauf dieses Paar wartet, hätte er das Stück nicht geschrieben, antwortete er einst. Worauf warten wir? Und welche Spiele erfinden wir, um die Zeit zu vertreiben und ohne Bewusstsein in unserer Gegenwart zu existieren? Adresse: Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin

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