¿QUÉ PASA? WOCHENENDE 14. BIS 16. AUGUST

Wir starten das Wochenende des 14. -16. August mit der Ausstellung IM RHYTHMUS DER GROßSTADT – 100 JAHRE FOTOGRAFIE UND PRESSE IN BERLIN, die im Kulturwerk der Staatsbibliothek gezeigt wird. Von den bewegten 1920er Jahren bis zur Gegenwart zeichnet die Ausstellung nach, wie Fotografien die Presselandschaft verändert haben: sie prägen die Wahrnehmung Berlins und den Rhythmus der Nachrichten. Die Ausstellung zeigt, wie eng Bild und Bericht miteinander verwoben sind – vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in der Weimarer Republik, über Zensur und Propaganda im Nationalsozialismus bis hin zur geteilten Stadt und den unterschiedlichen Presselandschaften Ost- und West-Berlins. Themen wie Politik, Sport, Stadtleben oder Kriminalität spiegeln nicht nur journalistische Interessen, sondern auch gesellschaftliche Werte und Konflikte ihrer Zeit wider. Adresse: Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Im Rahmen des Festivals Tanz im August findet am Freitag 14.8. um 21Uhr die Premiere der Performance F*CKING FUTURE im Radialsystem statt. Mit dem Erstarken faschistischer Tendenzen nehmen auch Militarisierung, Gewalt und toxische Männlichkeit zu. Marco da Silva Ferreira untersucht die Choreografien solcher repressiver Systeme und lotet zugleich Möglichkeiten ihrer Subversion aus. Acht in Kettenhemden gekleidete Tänzer*innen, die mal verführerisch, mal kampflustig anmuten, verkörpern in einer Arena verschiedene Archetypen. Roboter marschieren neben Dragqueens, Ritter*innen verwandeln sich in Clubber*innen – und inmitten all dieser Uniformität bleibt stets Raum für Individualität. “F*cking Future” ist eine reizvolle Dekonstruktion von Männlichkeit, die Queerness und Freiheit feiert. Adresse: Holzmarktstraße 33

Am Samstag den 15.08. um 11Uhr beginnt die dekoloniale Stadtführung ENDECKE DAS AFRIKANISCHE VIERTEL.  Warum die Straßen im Wedding nach afrikanischen Städten oder Ländern wie Togo, Kamerun oder Windhuk benannt sind, soll im Rahmen dieser Führung entdeckt werden. Es wird weiter der Frage nachgegangen wie der afrikanische Kontinent die deutsche Geschichte in den letzten 140 Jahren beeinflusst hat. Es gibt die Möglichkeit zum Austausch über das Thema Straßenumbennungen sowie Neues über den Widerstand gegen die deutsche Kolonialherrschaft, durch Pioniere wie Rudolph und Emily Manga Bell, Anna Mungunda oder Cornelius Fredericks zu erfahren. Ein Perspektivenwechsel, bei dem die Auswirkungen vergangener Ereignisse auf heute diskutiert wird.Adresse: Swakopmunder Straße 4

Am Samstag um 19Uhr beginnt ein Konzert mit AGNES OBEL in den Gärten der Welt.Die dänische Ausnahmekünstlerin erschafft mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Folk, Neo- Klassik und Pop einzigartige Klangwelten, die zugleich zart, eindringlich und überwältigend sind – und begeistert damit seit Jahren ein stetig wachsendes, weltweites Publikum. Spätestens mit „Aventine” (2013) und dem darauffolgenden experimentelleren „Citizens of Glass” (2016) etablierte sie sich als eine der spannendsten Künstlerinnen Europas. 2020 folgte „Myopia”, das beim Traditionslabel Deutsche Grammophon veröffentlicht wurde – ein atmosphärisches Werk zwischen kammermusikalischer Klarheit und elektronischem Sounddesign. Doch nichts kommt der Intensität ihrer Live-Auftritte gleich: Agnes Obel verwandelt jeden Konzertsaal in einen schwebenden Raum aus Licht, Spannung und filigranen Melodien. Ihre Stimme – elegant, nuancenreich und berührend intim – nimmt das Publikum mit auf eine poetische Reise durch ihre charakteristisch träumerische Welt.  Adresse: Eisenacher Straße 99, 12685 Berlín

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