Wir starten die Woche des 16. bis 23. August mit der Ausstellung SYMPHONIE DER FARBEN, PAUL SIGNAC UND DER NEOIMPRESSIONISMUS, die bis zum 11. Oktober im Museum Barberini gezeigt wird. Den höchsten Grad an Leuchtkraft und Harmonie zu erreichen – diesem Ziel verschrieb sich Paul Signac, als er Mitte der 1880er-Jahre mit Georges Seurat eine neue Malweise in die Kunst einführte. Auf der letzten gemeinsamen Ausstellung der Impressionisten im Jahr 1886 stellten in Paris Künstler aus, die sich später als Neoimpressionisten bezeichneten. Mit dem Nebeneinander unvermischter Farben strebten sie eine Wirkung ihrer Bilder an, die an pures Licht erinnern sollte. Die Landschaftsmotive ähnelten jenen ihrer impressionistischen Vorbilder, doch ersetzten sie deren duftige Atmosphäre und spontane Malerei durch seriell aufgetragene Pinseltupfen in den Farben des Prismas. Diese Zerlegung der Farben, die sich nicht mehr auf der Palette, sondern im Auge der Betrachtenden mischen sollte, suchte Inspiration in neuen Erkenntnissen der Optik und der Wahrnehmungsphysiologie. Adresse: Alter Markt, Humboldtstraße 5-6 en 14467 Potsdam
Am Donnerstag den 20.8. um 19Uhr wird im Rahmen des Tanz in den August Festivals die Performance THE CHOREOGRAPHY OF WATER im HAU3 Theater gezeigt. Wie sähe die Zukunft aus, wenn wir Wasser auch als choreografierende Kraft begreifen? Ausgehend von dieser Frage erforscht das interdisziplinäre Künstlerinnen-Trio Simona Deaconescu, Ioana Vreme Moser und Simina Oprescu hydrologische Kreisläufe im menschlichen Körper und auf planetarischer Ebene. In einer verwunschenen Landschaft experimentieren drei Tänzerinnen mit transparenten, wassergefüllten, organförmigen Skulpturen, die durch Luft- und Flüssigkeitsströme Klänge erzeugen. “The Choreography of Water” untersucht den Körper als fließendes Territorium, in dem sich menschliche und nicht menschliche, persönliche und politische Welten begegnen. Adresse: HAU3: Tempelhofer Ufer 10
Am Freitag den 21. Um 19Uhr spielt ZAZ in der Zitadelle Spandau. Es gibt Stimmen, die erkennt man sofort. Isabelle Geffroy, besser bekannt als Zaz, besitzt eine solche. Mal raumal sanft, mit einer Energie, die sich mühelos zwischen Chanson, Pop und Jazz bewegt. Eine Künstlerin, die von den Straßen Montmartres auf die großen Bühnen der Welt gelangte – und dabei immer sie selbst geblieben ist.. Nach einer intensiven Zeit im Pariser Cabaret Les trois maillets, wo sie täglich bis zu fünf Stunden auftrat, nahm ihre Karriere Fahrt auf. Auf der Straße, im Künstlerviertel Montmartre, lernte sie den Produzenten Kerredine Soltani kennen – der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Gemeinsam schrieben sie „Je veux“, einen Song, der ihr Debütalbum „Zaz“ prägen sollte. Adresse: Am Juliusturm 64
Ebenfalls am Freitag um 19Uhr gibt es in der Büchhandlung Andebuch ein Konzert mit Gabriel Lorente und Deitlinde Doman: CONCIERTO DE GUITARRA FLAMENCA Y FLAUTA TRAVESERA. Gabriel Lorente (*Berlin, 2002) zog im Alter von 18 Jahren nach Sevilla, wo er sich in den vergangenen fünf Jahren als Flamencogitarrist etabliert hat. Heute begleitet er bedeutende Sänger des Flamenco, darunter Pedro El Granaíno. In diesem Konzert präsentiert er einen persönlicheren Aspekt seines musikalischen Schaffens und stellt ein Programm mit eigenen Kompositionen vor. Der Ursprung dieses Projekts liegt bei seiner Großmutter Dietlinde Doman die er liebevoll „Omi“ nennt und die noch immer in Berlin lebt. Dieses Konzert bietet eine besondere Gelegenheit, die ersten Früchte eines Projekts zu erleben, das gerade erst seinen Anfang nimmt. Zugleich führen Gabriel und seine Großmutter diese Kompositionen zum ersten Mal gemeinsam auf einer Bühne auf. Adresse: Bergmannstr. 59 im Hof


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