Wir starten die Woche des 31. bis zum 6. September mit der Ausstellung von Gabriele Stötzer DABEI SEIN UND NICHT SCHWEIGEN, die bis zum 6.12. im Gropius Bau gezeigt wird. Gabriele Stötzers künstlerische Praxis ist untrennbar mit ihrem gesellschaftlichen und politischen Engagement verbunden: Wegen einer Unterschriftenaktion wurde sie 1976 mit dem Vorwurf der „Staatsverleumdung“ in der DDR inhaftiert, woraufhin sie sich dem literarisch-künstlerischen Untergrund anschloss und später die Künstlerinnengruppe Erfurt mitbegründete. Viele ihrer Werke formulieren radikale Gegenentwürfe zu staatlicher Repression und Normierung, indem sie Grenzen unterwandern und Raum für Verletzlichkeit und Sehnsucht öffnen. Die Ausstellung unterstreicht mit rund 150 Arbeiten die Vielfalt ihres experimentellen Schaffens zwischen Malerei, Literatur, Fotografie, Textilkunst, Super-8-Film, Performance und Aktionen im öffentlichen Raum – und versteht sich als Impuls für die überfällige breitere Rezeption dieser wegweisenden Künstlerin. Adresse: Niederkirchnerstraße 7
Am Donnerstag den 3.9. um 19Uhr beginnt im Humboldt Forum das Gespräch POST PALACE statt. Der Palast der Republik, einst Ort staatlicher Repräsentation und kulturellen Lebens in der DDR, wurde in den 1990er Jahren zum Streitfall und Symbol der Konflikte um die Wiedervereinigung. Sein Abriss zwischen 2006 und 2008 löst bis heute kontroverse Debatten über Erinnerung und die Frage aus, wessen Stimmen Gehör finden – nicht zuletzt im Humboldt Forum. Doch was bedeutet der Palast für Menschen, die in den 1990er Jahren geboren wurden und ihn überwiegend aus Erzählungen kennen? Und wie prägt das Erbe der DDR diese Generation und ihren Blick auf Gegenwart und Zukunft? Adresse: Schloßpl. 1
Am Donnerstag den 3.9. um 19.30 findet in der Urania die Podiumsdikussion DEMOKRATIE VOR DER WAHL statt. Mit Andrea Römmele, Valerie Schönian, Thorsten Faas, Marcel Lewandowsky, moderiert von Johanna Sprondel und Alexander Thiele.Drei Tage vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt eröffnet die Urania Berlin ihre neue Spielzeit mit einer drängenden Frage: Was passiert mit dem demokratischen Zusammenhalt, wenn Parteien am Rand des politischen Spektrums immer mehr Zuspruch erhalten? Woher kommt dieser Zuspruch und wie reagieren die anderen Parteien darauf? Gelingt es, reale Defizite anzugehen und eine positive demokratische Vision zu entwickeln – oder verlagert sich der politische Diskurs nicht nur bei den Kernthemen Migration, Sicherheit und Energie immer weiter nach außen? Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin
Am Sonntag den 06.09 um 20Uhr spielt KALIMBA im Frannz Club. Mit sich bringt er seine „Íntimo Tour Deluxe“ dund bietet eine akustische Show, die für ein hautnahes und emotionales Erlebnis sorgt. Begleitet von nur zwei Gitarren und einem Keyboard auf der Bühne, ermöglicht dieses intime Format eine direkte und einzigartige Verbindung zum Publikum. Die Show nimmt auf eine zeitlose und tief emotionale musikalische Reise mit, bestehend aus seinen größten Solo-Hits und den repräsentativsten Songs seiner Tribute-Alben. Adresse: Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin


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