Wir starten das Wochenende vom 4. – 6. September mit der Ausstellung DIASPORIC MEMORIES FORMED IN CLAY, dass in der Galerie Wedding ausgestellt wird. In den 1960er und 1970er Jahren kamen im Zuge von zwei Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Südkorea tausende von Südkoreaner*innen als Bergarbeiter und Krankenpfleger*innen in die an Fachkräften mangelnde Bundesrepublik Deutschland. Mit Angehörigen dieser ersten Generation rekonstruiert der koreanisch-deutsche Künstler Frank Jimin Hopp in Interviews Erinnerungen an Migration, Pflegearbeit, Verlust, Freundschaft und Neuanfänge. Begleitend zu diesen Videoarbeiten fand ein gemeinsamer künstlerischer Arbeitsprozess statt, aus dem eine Vielzahl keramischer Objekte entstanden sind. Das zeitintensive Formen der Keramiken schafft Raum für Erzählungen, aktiviert biografische Erinnerungen und übersetzt diese in eine materielle Form. Die Ausstellung zeigt diasporische Erinnerung als lebendiges Archiv, das durch Erzählungen, Begegnungen und künstlerische Praxis kontinuierlich erweitert und geformt wird. Adresse: Müllerstraße 146/147, 13353 Berlin
Am Freitag um 19Uhr stellt Jan Youssef sein Album THE CLEARING in der Buchhandlung Andenbuch vor. Ein Album, das auf der Flamenco-Musik basiert, wobei jedes Stück aus einem bestimmten „Palo“ hervorgeht. Einige Stücke stehen in engerer Verbindung zur Tradition, während andere neue Wege beschreiten und Nuancen des Jazz, orientalische Klänge sowie zeitgenössische Elemente einbeziehen. Jan Youssef ist ein syrischer Gitarrist und Komponist, der 1996 in Damaskus geboren wurde und auf der griechischen Insel Ägina lebt. Adresse: Bergmannstr. 59 im Hof
Am Samstag den 5. September um 17Uhr beginnt im Humboldt Forum die Lesung MYSTISCHE DIMENSIONEN. Das Sufi-Zentrum Rabbaniyya setzt Die Schatzkammer der Liebe fort. Inspiriert von Hazrat Farid ad-Din Attars „Mantıq-at Tayr“, Vogelgespräche, bietet die Veranstaltungsreihe faszinierende Einblicke in die Erzähltradition des mystischen Orients und die sufische Reise zur Selbsterkenntnis. Jeden Monat werden die BesucherInnen durch meditative Gesänge und die Tänze der Derwische aus dem Sufi-Zentrum Rabbaniyya in die mystischen Dimensionen des traditionellen Sufismus entrückt. Adresse: Schloßpl. 1
Am Sonntag den 6. 9. um 20Uhr spielt KHAMARI im Metropol. Khamaris Musik kennt weit mehr als nur eine Facette. Inmitten von intimen Singer-Songwriter-Balladen, modernem R&B und Pop kreiert der Sänger, Songwriter und Producer aus Los Angeles seine eigene Welt. Eine Welt, die Einflüsse von The Beatles, Stevie Wonder und Sly Stone mit Frank Ocean, Kid Cudi und Mac Miller verknüpft und dabei introspektive Vibes sowie tiefgehende Momente aufgreift. Dass er damit seit 2022, wie bereits viele Artists vor ihm, als nächste große Stimme des kontemporären R&Bs gehandelt wird, wundert wahrscheinlich die wenigsten. Adresse: Nollendorfpl. 5


Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.