¿QUÉ PASA? BERLÍN 7. BIS 13. SEPTEMBER

Wir starten die Woche des 7. Bis 13. September mit der Ausstellung DIE AUGEN WEIT OFFEN mit Werken von Thomas Billhardt, daß z.Z. in der Galerie Fotografiska gezeigt wird. Egal, ob er FDJ-Veranstaltungen fotografierte, eine zufällige Begegnung am Rande des Berliner Alexanderplatzes oder aus Vietnam oder Kuba berichtete: Die Bilder von Thomas Billhardt dokumentieren eine Welt in Bewegung. Die Kamera des 2025 verstorbenen Berliner Fotografen fungierte dabei als Werkzeug einer radikalen Neugier: Er richtete seinen Blick mit feinem Gespür auf das Lebendige innerhalb starrer Strukturen und die ungestellten Momente des Alltags. Adresse: Oranienburger Str. 54

Am Dienstag den 8.9. beginnt um 18Uhr der Vortrag VON DER MONROE ZUR „DONROE“ – DOKTRIN im Ibero Amerikanischen Institut. Mit der Unabhängigkeitserklärung der USA 1776 begann auch eine Geschichte der Beziehungen zwischen den USA und Lateinamerika, die nun ins 250. Jahr geht. Dabei sind die Beziehungen von einem Streben der USA nach Hegemonie in “ihrem Hinterhof” geprägt, abgewechselt von vereinzelten Phasen einer Politik der guten Nachbarschaft. Die aktuelle Regierung unter Präsident Donald Trump setzt mit ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie eindeutig die Zeichen auf eine Reaktivierung der Hegemonie, betont durch das Trump-Corrollary oder, wie es die Medien nennen, die neue “Donroe-Doktrin”. In seinem Vortrag interpretiert Wolfgang Muno (Universität Rostock) die aktuelle US-Lateinamerikapolitik in einem historischen und theoretischen Kontext. Adresse: Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin

Am Donnerstag 10. September beginnt um 19.30 in der Urania der Vortrag WEM GEHÖRT MEIN GESICHT? Unser Gesicht ist die Basis menschlicher Kultur. Es definiert unsere Identität und ermöglicht soziale Interaktion. Aber wer hält im Zeitalter seiner digitalen Reproduzierbarkeit eigentlich das Copyright? Und wie verändert sich unsere „faciale Gesellschaft“, wenn ein Gesicht als Datensatz ein Eigenleben entwickelt? Es geht um juristische Grauzonen des Persönlichkeitsrechts, aber vor allem um die sozialethische Frage: Wie verändert sich das kulturelle Miteinander, wenn unser wichtigstes Kommunikationsinterface kopierbar und fälschbar wird? Adresse:  An der Urania 17, 10787 Berlin

Am Donnerstag den 10. September spielt um 19Uhr JACOB COLLIER im Admiralspalast. Egal ob vom Publikum, anderen Musikern oder Kritikern – auf der ganzen Welt wird Jacob Collier für seine Musik grenzenlos geliebt. Längst zählt der 31-Jährige zu den kreativsten Künstlern des 21. Jahrhundert. Denn der britische Sänger, Songwriter, Producer, Arrangeur, Multiinstrumentalist sowie Weltenschöpfer hat die moderne Musikindustrie mit seiner Tiefe, Brillanz und grenzenlosen Visionen schon vor einer Dekade im Sturm erobert. Der Künstler stellt seine The Light For Days Tour. Adresse:  Friedrichstraße 101 – 102

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