Wir starten das Wochenende des 6. – 8. November mit der Ausstellung OUSSEAN, das im KW Institute for Contemporary Art gezeigt wird. Mit Arbeiten von Koo Jeong A die mit unserer Wahrnehmung spielen und uns mit Kräften in Verbindung bringen, die jenseits des Sichtbaren liegen. Wir werden zum Nachdenken aufgefordert, inwieweit wir die Interpretation oder Wahrnehmung einer Sache, eines Ortes oder eines Augenblicks unseren Sinnen überlassen. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf das von KOO erfundene Gebiet Ousss: eine Art Königreich, das nur mit Konzentration, Geduld und Aufmerksamkeit wahrgenommen werden kann. Ein Großteil von KOOs Arbeiten bewegt sich im Bereich unsichtbarer Phänomene, die mit Hilfe von Licht, Farbe, Schwingung und Geruch erlebt werden können – allerdings nur, wenn die Betrachter*innen die zur Wahrnehmung notwendige Präsenz mitbringen. Adresse: Auguststr. 69
Bis zum 10 November findet die BERLIN SCIENCE WEEK statt. Am Freitag um 13Uhr lädt das Haus der Kulturen der Welt zum Vortrag IN TOUCH: ERÖFFNUNG FESTIVALZENTRUM mit Yoshua Bengio, einer der „Godfathers of AI“ und meistzitierter lebender Wissenschaftler, mit weiteren Gästen über Vertrauen und Verantwortung. In Touch, das Motto der Berlin Science Week 2026, richtet den Blick auf die persönliche Seite der Wissenschaft und fragt: Was bedeutet sie für mich? Wie prägt sie, wem ich vertraue, was ich glaube und wie ich die Welt verstehe? Zur Eröffnung des Festivalzentrums im HKW wird deshalb über das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft dort diskutiert, wo es uns gerade am nächsten kommt: bei der Künstlichen Intelligenz. Das Programm des Festivals befindet sich hier. Adresse: John-Foster-Dulles-Allee 10
Am Freitag beginnt um 17Uhr die Führung WEISHEIT UND MITGEFÜHL im Humboldt Forum. Wie werden Weisheit und Mitgefühl in der asiatischen Kunst dargestellt? Warum sind sie als Schlüsselbegriffe zu verstehen? Was sollen sie vermitteln? Vorgestellt werden Objekte aus Indien, China und Japan und es wird vermittelt warum die Teezusammenkunft als eigene Form der Weisheit zu verstehen ist und wie diese mit dem Zen-Buddhismus zusammenhängt. Adresse: Schloßpl. 1
Am Freitag um 20Uhr beginnt das Konzert der britischen Band FAT DOG im Festsaal Kreuzberg. Eine undefinierbare, unbestreitbare und ausgelassene Londoner Band, die bekannt ist für ihrer Wildheit. Der Sound von Fat Dog ist eine mitreißende Mischung aus Electro-Punk, rock’n’rolligem Knurren, Techno-Klanglandschaften, Industrial-Pop und Rave-Euphorie – Musik zum Loslassen, die der Band Leader Joe Love als „Musik zum In-ein-Kissen-Schreien“ beschreibt. Adresse: Am Flutgraben 2


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